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Chinas Außenhandel bricht weiter ein - Rohstoffimporte fest

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(shareribs.com) Peking 08.12.15 - Der chinesische Außenhandelsbericht zeigte heute, dass die Wirtschaft des Landes auch im November die weitere Abschwächung nicht stoppen könnte. Der Außenhandel bleibt schwach, einige Rohstoffimporte stiegen jedoch.

Wie heute mitgeteilt wurde, sind die chinesischen Exporte im November um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Es war der fünfte Rückgang in Folge. Weiterhin sind die Importe um 8,7 Prozent gesunken, zum 13. Mal in Folge. Der Rückgang der Exporte fiel erneut stärker aus als erwartet, die Importe hingegen etwas besser. Gleichzeitig sehen Ökonomen hierin kaum Potential für eine Verbesserung der konjunkturellen Lage in China. Der Handelsbilanzüberschuss belief sich auf 54,1 Mrd. USD, nach 61,6 Mrd. USD im Oktober.

Bei den Rohstoffimporten war zuletzt wieder ein deutlicher Anstieg der Lieferungen von Eisenerz zu verzeichnen. Die Produzenten in Brasilien und Australien beliefern den Markt mit hohen Mengen Eisenerz, obgleich die Stahlproduktion teils reduziert wurde. Die Importe lagen im November bei 82,13 Mio. Tonnen, wie der Zoll mitteilte, 22 Prozent mehr als vor einem Jahr. Auf Jahressicht steht jedoch nur ein Plus von 1,3 Prozent. Da China weiterhin in großem Umfang Stahl produziert, sind die chinesischen Stahlexporte auf Sicht der ersten elf Monate um 21,7 Prozent auf 101,7 Mio. Tonnen gestiegen.

Die Kupferimporte Chinas sind im November auf das höchste Niveau seit knapp zwei Jahren gestiegen. Das geringe Preisniveau in London treibt die Nachfrage. Die Importe beliefen sich auf 460.000 Tonnen, neun Prozent mehr als im Oktober und zehn Prozent mehr als vor einem Jahr. Dennoch ist die Nachfrage auf Sicht der ersten elf Monate gesunken, die Importe von Kupfer gingen um 2,8 Prozent.

Gesteigert wurden auch die Rohölimporte, die im November um 6,5 Mio. Barrel/Tag betrugen, 7,6 Prozent mehr al vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn lagen die Importe bei durchschnittlich 6,61 Mio. Barrel/Tag, ein Anstieg von 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Nachfrage nach Benzin und Flugbenzin ist in China weiterhin hoch, während der Bedarf an Diesel schwächelt. Analysten gehen davon aus, dass China seinen Import von Rohöl weiter ausweiten wird, solange die Lagerkapazitäten dies erlauben würden.

Die Importe von Sojabohnen stiegen im November wieder deutlich, insgesamt wurden 7,39 Mio. Tonnen nach China geliefert, nach nur 5,53 Mio. Tonnen im Oktober.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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