13.10.17  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Kaliforniens Waldbrände bedrohen die Branche

(shareribs.com) Sacramento 13.10.17 - Die Cannabis-Branche in Kalifornien operiert gegenwärtig noch illegal. Dennoch dürften viele von ihnen im nächsten Jahr den dann legalen Markt versorgen. Die Brände in Nordkalifornien gefährden nun das Angebot massiv.

Vor einigen Jahren noch undenkbar, haben in den vergangenen Tagen mehrere große US-Medien über die Folgen der Waldbrände in Kalifornien für die Cannabis-Branche berichtet. Das Interesse daran ist immens, denn der Markt steht nur wenige Monate vor der Legalisierung. Da bislang nicht gänzlich klar ist, wie dieser in die Legalität überführt werden soll, ist davon auszugehen, dass viele Unternehmen, die bislang illegal operierten, oder legal medizinischen Cannabis produzierten, im nächsten Jahr schlicht ein offizielles Gewerbe werden.

Die Lage der Cannabis-Produzenten im Norden Kaliforniens ist derzeit prekär. Es mehren sich Berichte über zerstörte Cannabis-Farmen, deren Betreiber nun vor dem Nichts stehen, da die Natur ihres Geschäfts es nicht ermöglicht, sich gegen solche Bedrohungen abzusichern.

CNN zitiert dazu Derek Peterson von Terra Tech, laut dem die Investitionen für Produktionsanlagen üblicherweise rund fünf Millionen US-Dollar umfassen. Weitere drei Millionen Dollar seien für den Anbau der Ernte erforderlich. Cannabis-Farmen, die von Waldbränden heimgesucht wurden, könnten damit vor dem Nichts stehen.

Ein Sprecher der California Industry Association sagte, dass es noch zu früh sei, um festzustellen, wie viele der 10.000 bis 15.000 Farmen betroffen seien. Wahrscheinlich sei aber, dass die Schäden größer sind als viele hofften.

Darüber hinaus kommen die Waldbrände für die Cannabis-Bauern zur Unzeit. Ende Oktober ist üblicherweise Erntezeit. Diese Ernte dürfte bereits zum Verkauf im kommenden Jahr vorgesehen sein. Nun stellt sich für die Produzenten aber die Frage, ob und wie der Bedarf, zum Beginn der Legalisierung im Januar gedeckt werden kann.




In Kanada steht im kommenden Jahr die vollständige Legalisierung von Cannabis an. Bereits heute ist medizinischer Cannabis legalisiert und kann von Ärzten verschrieben werden. Das Land schert damit aus der Reihe der wichtigsten Industrienationen aus, die sich dem „War on Drugs“ verschrieben haben. Mit der vollständigen Legalisierung sehen Experten aber auch die Möglichkeit massiver Engpässe bei der Versorgung von Cannabis, schließlich wurden in Kanada bislang lediglich 50 Lizenzen zum Anbau von Cannabis vergeben.

Der kanadische Produzent Invictus MD Strategies Corp (WKN A2AF61) besitzt zwei dieser Lizenzen sowie zwei finanzierte und lizensierte Anlagen in zwei kanadischen Provinzen und ist deshalb prädestiniert, vom erwarteten Nachfrageboom zu profitieren. Invictus MD zeichnet sich dadurch aus, dass man als erster lizensierter Produzent von medizinischen Cannabis im vergangenen Jahr eine Dividende ausgeschüttet hat. Das Unternehmen ist kürzlich von der CSE an die TSX.V gewechselt und wurde im Juni in den Horizons Medical Marijuana Life Sciences ETF aufgenommen.

Invictus MD meldete jüngst, dass der Bau einer Mehrzweck-Produktionshalle bei der 100-Prozent-Tochter Acreage Pharms gut vorankomme. Die Fassade der Halle dürfte demnach Anfang November fertiggestellt, die Inneneinreichtung könnte bis Ende Januar 2018 erfolgen. Bislang war die Anlage für 27.800 Quadratfuß geplant, nun soll die Fläche bei 32.000 Quadratfuß, knapp 3.000 m², liegen. In der Anlage sollen neun Wachstumsräume mit einer Fläche von je 1.600 Quadratfuß entstehen und damit eine Ernte alle zwei Wochen ermöglichen. Mit den jetzt erfolgten Anpassungen will das Unternehmen ab Februar 2018 eine jährliche Produktionskapazität von 5.000 Kilogramm Cannabis erreichen. Die deutsche Übersetzung der gesamten Mitteilung finden Sie hier: goo.gl/Z77AiS

Im Rahmen des Berichtes für das Geschäftsquartal bis Ende Juli 2017 teilte Invictus MD mit, dass der Kassenbestand bei rund 28 Mio. CAD liegt, weiterhin verfüge das Unternehmen über 30,75 Mio. CAD an Arbeitskapital. Die Mittel des Kassenbestands sollen für den Ausbau der Produktionskapazitäten auf 15.000 kg pro Jahr verwendet werden, wie CEO Dan Kriznic weiter mitteilte. Die Übersetzung der Orignialmeldung finden Sie hier: goo.gl/GEp1AB

Mehr zu Invictus MD Strategies Corp lesen Sie hier: goo.gl/YxaDjs



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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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