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Chinesischer Außenhandel enttäuscht, Rohstoffimporte durchwachsen

(shareribs.com) Peking 08.08.17 - Der chinesische Außenhandel hat sich im Juli deutlich schwächer entwickelt. Dies schürt Sorgen über die Entwicklung im zweiten Halbjahr, nicht nur in China sondern auch den westlichen Volkswirtschaften.

Der chinesische Zoll hat die jüngsten Außenhandelsdaten für den Monat Juli vorgelegt. Nachdem die Einkaufsmanagerindizes relativ stark ausfielen, hatten Analysten bereits eine anhaltend starke Konjunkturentwicklung im zweiten Halbjahr erwartet, auch wenn einige Skepsis blieb. Diese Skepsis dürfte nun mit der Veröffentlichung der Juli-Daten ihre Bestätigung gefunden haben. Zwar kam es zu keinem Einbruch des Außenhandels, das Wachstum hat sich gegenüber den Vormonaten jedoch stark verlangsamt.

Ökonomen spekulieren nun über die Natur der Abschwächung. So wird einerseits eine saisonal bedingte Schwäche ebenso für möglich gehalten, wie der Beginn der lang erwarteten Abkühlung, nachdem sich das erste Halbjahr überraschend stark zeigte. Da aber in den letzten Monaten immer wieder eine solche Abkühlung erwartet wurde, ist es durchaus denkbar, dass es im August oder September wieder Verbesserungen gibt.

Die chinesischen Exporte wuchsen im Juli um 7,2 Prozent, gegenüber 11,3 Prozent im Vormonat und 10,9 Prozent, die im Vorfeld erwartet wurden. Die Importe sind um 11,0 Prozent gewachsen, hier wurde ein Anstieg um 16,6 Prozent erwartet. Im Juni wurde noch ein Wachstum von 17,2 Prozent verzeichnet.

Der Handelsbilanzüberschuss belief sich auf 46,74 Mrd. USD und lag damit deutlich über den 42,77 Mrd. USD, die im Vormonat gemeldet wurden.

Rohstoffimporte durchwachsen

Da China der weltweit größte Verbraucher von Rohstoffen ist, geben die Importe oft ein relativ gutes Bild des Zustands der Wirtschaft. Die Importe von Rohöl sanken im Juli um 3,8 Prozent auf 34,74 Mio. Tonnen, wobei dies gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 11,8 Prozent darstellt.

Die Importe von Eisenerz, welches in China zuletzt deutliche Kursgewinne zeigte, sackten auf 86,25 Mio. Tonnen ab, ein Rückgang von 8,9 Prozent gegenüber Juni. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sanken die Importe um 2,4 Prozent.

Bei Kupfer blieb die Nachfrage mit 390.000 Tonnen stabil, wobei gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 8,3 Prozent steht.

Die Importe von Sojabohnen sind gegenüber Juni um fast ein Drittel gestiegen und beliefen sich auf 10,08 Mio. Tonnen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat steht ein Plus von 30 Prozent.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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