31.07.15  News  Soft Commodities 

Rohstoffe: Mais und Weizen fester

(shareribs.com) Chicago 31.07.15 - Die Agrarrohstoffe konnten sich gestern teils nach oben bewegen. Mais und Weizen verzeichnen auch heute Kursgewinne. Das Preisniveau liegt dennoch deutlich unter den jüngst erreichten Hochs.

Im elektronischen Handel verbessert sich Dezember-Mais um 2,75 Cents auf 3,865 USD/Scheffel. Die Marktteilnehmer haben gestern Risikoaufschläge bei Mais zugelassen, da man noch weit von der Ernte entfernt ist und die Risiken derzeit nicht eingepreist sind. Diese Risiken beschränken sich derzeit jedoch auf den US-Markt. In Brasilien wird hingegen mit einer starken Ernte gerechnet, die Preise sind dort deutlich günstiger in den USA, weshalb berichtet wurde, dass zwei Ladungen von brasilianischem Weizen auf dem Weg in die USA seien. Der International Grain Council hat die Prognosen für die globale Maisproduktion im Handelsjahr 2015/16 um drei Millionen Tonnen auf 966 Mio. Tonnen angehoben, da man eine steigende Produktion in China erwartet. Das US-Landwirtschaftsministerium meldete gestern Exportverkäufe von 364.900 Tonnen für das laufende und 443.300 Tonnen für das kommende Handelsjahr.

September-Weizen steigt um 3,75 Cents auf 5,0025 USD/Scheffel. Während die Maisexporte im Rahmen der Erwartungen lagen, fielen diese bei Weizen überraschend hoch aus. So wurden 699.100 Tonnen geordert, Exporte von 450.000 Tonnen wurden erwartet. Die jüngsten Berichte über den Zustand der US-Weizenernte lassen auf hohe Erträge schließen. Der International Grains Council hat die Prognosen für die globale Produktion dennoch um eine Million Tonnen auf 710 Mio. Tonnen gesenkt.

Die November-Sojabohnen verbessern sich um 0,75 Cents auf 9,5075 USD/Scheffel. Die Exportnachfrage nach Sojabohnen enttäuschte zuletzt, nur um in der vergangenen Woche deutlich anzusteigen. Die Käufer haben hier das geringe Preisniveau genutzt. Die Orders für das laufende Handelsjahr beliefen sich auf 416.700 Tonnen, erwartet wurden zwischen 100.000 und 200.000 Tonnen, in der vergangenen Woche wurden lediglich 45.000 Tonnen geordert. Die Orders für das kommende Handelsjahr lagen bei 899.100 Tonnen, gegenüber Prognosen von 557.000 Tonnen.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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