24.10.12 News Soft Commodities
Rohstoffe: Sojabohnen fester, Mais und Weizen schwach
(shareribs.com) Chicago 24.10.12 - Die Agrarfutures haben sich am Dienstag erneut uneinheitlich entwickelt. Während Mais und Weizen erneut verloren, erholten sich die Sojabohnen leicht. Die Nachfrageentwicklung bei Mais ist weiterhin sehr schwach, in Brasilien könnte die Sojaernte leiden.
Dezember-Mais korrigierte heute um 5,25 Cents auf 7,56 USD/Scheffel und folgte damit der Entwicklung an den Rohstoff- und Aktienmärkten. Die Stimmung im Handel war beeinträchtigt worden von der anhaltend schwachen Berichtssaison, die die Ölpreise hat um mehr als drei Prozent einbrechen lassen. Das USDA hat mitgeteilt, dass 270.000 Tonnen Mais für Mexiko in Zukunft auch außerhalb der USA geordert werden könnten, was die Stimmung zusätzlich belastete. Das hohe Preisniveau bei Mais erreicht derzeit die erwartete Nachfragebegrenzung. Es ist davon auszugehen, dass selbst bei einer anhaltend schwachen Nachfrage die Preise auf ihrem hohen Niveau bleiben. Erst wenn die lateinamerikanischen Produzenten ihre Ernte auf den Markt bringen, könnte dies die Preise für US-Mais nachhaltiger belasten. Im elektronischen Handel verliert der Dezember-Kontrakt 1,25 Cents auf 7,5475 USD/Scheffel.
Dezember-Weizen sackte gestern um 9,25 Cents auf 8,6875 USD/Scheffel nach unten, wobei sich der festere US-Dollar belastend auswirkte. US-Exporteure haben 104.000 Tonnen Weizen nach Taiwan verkauft, der Irak aber hat sich anderswo bedient. Im Vergleich zu Weizen aus der Schwarzmeerregion bleibt US-Weizen weiter teuer. In den westlichen Anbaugebieten der USA verläuft die Aussaat von Winterweizen langsamer als erwartet, was sich langfristig als bullisch für die Notierungen erweisen könnte. Dezember-Weizen korrigiert im elektronischen Handel derzeit um 3,0 Cents auf 8,6575 USD/Scheffel.
Die November-Sojabohnen verbesserten sich gestern um 6,75 Cents auf 15,5325 USD/Scheffel, nachdem der Kontrakt zu Handelsbeginn deutlich im negativen Bereich gehandelt wurde. Die Notierungen konnten sich trotz der Korrektur über dem Vortagesniveau halten, was von den Marktteilnehmern positiv interpretiert wurde. Weiterhin bleibt die Nachfrage in den USA weiter hoch, die Lagerbestände schrumpfen rapide. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass China seine Importe einschränken muss, da vor Februar 2013 kein Nachschub bei den Sojabohnen auf dem Weltmarkt zu erwarten ist. Somit könnten die Sojapreise kurzfristig wieder kräftig anziehen, während längerfristig mit einer Rekordernte in Lateinamerika gerechnet wird. Im elektronischen Handel verbessert sich der November-Kontrakt um 1,5 Cents auf 15,5475 USD/Scheffel.
Dezember-Mais korrigierte heute um 5,25 Cents auf 7,56 USD/Scheffel und folgte damit der Entwicklung an den Rohstoff- und Aktienmärkten. Die Stimmung im Handel war beeinträchtigt worden von der anhaltend schwachen Berichtssaison, die die Ölpreise hat um mehr als drei Prozent einbrechen lassen. Das USDA hat mitgeteilt, dass 270.000 Tonnen Mais für Mexiko in Zukunft auch außerhalb der USA geordert werden könnten, was die Stimmung zusätzlich belastete. Das hohe Preisniveau bei Mais erreicht derzeit die erwartete Nachfragebegrenzung. Es ist davon auszugehen, dass selbst bei einer anhaltend schwachen Nachfrage die Preise auf ihrem hohen Niveau bleiben. Erst wenn die lateinamerikanischen Produzenten ihre Ernte auf den Markt bringen, könnte dies die Preise für US-Mais nachhaltiger belasten. Im elektronischen Handel verliert der Dezember-Kontrakt 1,25 Cents auf 7,5475 USD/Scheffel.
Dezember-Weizen sackte gestern um 9,25 Cents auf 8,6875 USD/Scheffel nach unten, wobei sich der festere US-Dollar belastend auswirkte. US-Exporteure haben 104.000 Tonnen Weizen nach Taiwan verkauft, der Irak aber hat sich anderswo bedient. Im Vergleich zu Weizen aus der Schwarzmeerregion bleibt US-Weizen weiter teuer. In den westlichen Anbaugebieten der USA verläuft die Aussaat von Winterweizen langsamer als erwartet, was sich langfristig als bullisch für die Notierungen erweisen könnte. Dezember-Weizen korrigiert im elektronischen Handel derzeit um 3,0 Cents auf 8,6575 USD/Scheffel.
Die November-Sojabohnen verbesserten sich gestern um 6,75 Cents auf 15,5325 USD/Scheffel, nachdem der Kontrakt zu Handelsbeginn deutlich im negativen Bereich gehandelt wurde. Die Notierungen konnten sich trotz der Korrektur über dem Vortagesniveau halten, was von den Marktteilnehmern positiv interpretiert wurde. Weiterhin bleibt die Nachfrage in den USA weiter hoch, die Lagerbestände schrumpfen rapide. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass China seine Importe einschränken muss, da vor Februar 2013 kein Nachschub bei den Sojabohnen auf dem Weltmarkt zu erwarten ist. Somit könnten die Sojapreise kurzfristig wieder kräftig anziehen, während längerfristig mit einer Rekordernte in Lateinamerika gerechnet wird. Im elektronischen Handel verbessert sich der November-Kontrakt um 1,5 Cents auf 15,5475 USD/Scheffel.
Quelle: shareribs.com, Autor:
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Relevante Zertifikate Letztes Update: 19.06.2013
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| Sojabohnen Quanto Open End Zertifikat (NL0000470029) |
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