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Rohstoffinvestoren sehen wieder Potential bei Rohöl - CoT-Report

(shareribs.com) New York 24.09.17 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen auf US-Rohstoffe zuletzt angepasst. Die Longs auf Gold wurden kräftig ausgeweitet, während es bei Kupfer und Gold zu einer Reduktion kam.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 19. September, um 8,1 Prozent auf 442.447 Kontrakte ausgeweitet. Vor allem bei Rohöl war dabei ein Anstieg zu verzeichnen, während die es bei den Edelmetallen einen Trendwechsel gab.

Über Wochen hat sich der Goldpreis deutlich über der Marke von 1.300 USD halten können. In der letzten Woche war es damit, neuer geopolitischer Spannungen zum Trotz, allerdings erst einmal vorbei. Fed-Chefin Yellen stellte klar, dass sie an einer geldpolitischen Straffung festhalten wolle, im Dezember dürfte es also eine neue Leitzinserhöhung geben. Darüber hinaus soll die Reduktion der Notenbankbilanz im Oktober beginnen, anfänglich einen monatlichen Umfang von 10 Mrd. USD haben und später auf 50 Mrd. USD je Monat anwachsen. Die Bilanz der US-Notenbank hat ein Volumen von 4,5 Bio. USD, so dass die Reduktion sehr lange dauern dürfte. Zudem wird nicht davon ausgegangen, dass die Bilanz auf das Vorkrisenniveau von rund 800 Mrd. USD gesenkt wird, sondern zwischen 2,4 und 3,2 Bio. USD liegen soll. Für Investoren steigen damit die Opportunitätskosten des Goldbesitzes, verzinsliche Anlageklassen werden attraktiver. Die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA sorgen derweil für eine gewisse Unterstützung und könnten in den nächsten Wochen wieder wichtiger werden.

Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Gold sank um 8,4 Prozent auf 242.650 Kontrakte, bei Silber war ein Rückgang um 10,4 Prozent auf 67.341 Kontrakte zu verzeichnen. Deutlich auch der Rückgang der Netto-Longs auf Platin die um 26,8 Prozent auf 18.762 Kontrakte zurückgingen. Bei Palladium war ein Rückgang um 6,7 Prozent auf 22.361 Kontrakte zu verzeichnen.

Dem gegenüber stand eine starke Ausweitung der Netto-Longpositionen auf Rohöl. Der Wirbelsturm Harvey hat die Raffineriekapazitäten im Süden der USA zeitweise drastisch reduziert. Dies führte zu einem Anstieg der Rohölbestände. Nun hat sich Lage etwas entspannt, die Raffinerieauslastung zog wieder an, die Lagerbestände von Rohöl kletterten dennoch. Dennoch scheinen sich die US-Produzenten derzeit zurückzuhalten. Wie Baker Hughes am Freitag mitteilte, sank die Zahl der laufenden Förderanlagen in den USA in der vergangenen Woche um fünf auf 744 Anlagen. Grund für die Ausweitung der Longs dürften auch die angehobenen Prognosen der OPEC und der Internationalen Energieagentur hinsichtlich des Bedarfswachstums bei Rohöl sein. Die Ölpreise zeigten sich in den letzten Wochen fester, Brent-Rohöl hat sich über der Marke von 55 USD etabliert und WTI konnte sich zuletzt über 50 USD/Barrel stabilisieren. Die Zahl der Netto-Longpositionen wuchs um 31,9 Prozent auf 208.292 Kontrakte.

Die Kupferpreise hingegen sackten in den vergangenen beiden Wochen ab, was von einer Reduktion der Netto-Longpositionen um 17,8 Prozent auf 99.729 Kontrakte begleitet wurde. Kupfer ist zeitweise auf ein Niveau von knapp 7.000 USD geklettert, hat nach relativ schwachen Konjunkturdaten aus China und einer leichten Erholung des US-Dollars aber Gewinnmitnahmen verzeichnet. Analysten sehen bei Kupfer ein weiterhin intaktes Marktumfeld hielten das Kursniveau zuletzt aber für zu hoch. Für Überraschung und ziemlich schlechte Stimmung sorgte auch das Downgrade des chinesischen Kreditratings. Dazu sagte die verantwortliche Agentur Standard & Poor’s, dass die hohe Verschuldung Chinas bislang nicht im erwarteten Umfang reduziert werden konnte.

Derweil zeigt sich bei den Agrarrohstoffen ein gemischtes Bild. Die Sojabohnen verzeichneten in den letzten beiden Wochen eine sehr hohe Exportnachfrage, was zu einer Stabilisierung der Preise führte. Die spekulativen Finanzinvestoren sind nun wieder netto-long mit 18.025 Kontrakten. Bei Mais sorgt der Erntedruck und die Unsicherheit bei den Erträgen dafür, dass die Zahl der Netto-Longpositionen um 12,7 Prozent auf 134.606 Kontrakte ausgeweitet wurde. Die Netto-Shortpositionen auf Weizen wurden um fünf Prozent auf 79.568 Kontrakte reduziert.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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