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Rohstoffinvestoren werden zunehmend skeptisch - CoT-Report

(shareribs.com) New York 09.10.17 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen auf US-Rohstoffe in der vergangenen Woche teils deutlich reduziert. Dies betrifft sowohl Rohöl als auch die Edelmetalle.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag, im Rahmen des CoT-Berichtes, mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 3. Oktober, um 16,6 Prozent auf 366.174 Kontrakte reduziert. Der Rückgang wurde dabei sowohl bei Kupfer und Rohöl, als auch bei den Edelmetallen verzeichnet. Die Einschätzung einiger Analysten, dass es einen neuen Bullenmarkt bei einigen Rohstoffen geben könnte, teilen die Investoren gegenwärtig nicht.

Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Gold wurde um 9,3 Prozent auf 185.788 Kontrakte reduziert. Das gelbe Metall hat sich zuletzt um die Marke von 1.280 USD stabilisiert, bedingt durch die Aussicht auf eine Leitzinserhöhung in den USA. Diese wiederum wird wahrscheinlicher, da eine Reihe von Konjunkturindikatoren zuletzt eine Verbesserung zeigten. Der US-Arbeitsmarkt hingegen musste im September einen Rücksetzer hinnehmen. Während rund 90.000 neue Stellen erwartet wurden, kam es zu einer Netto-Streichung von 30.000 Stellen. Gegenwärtig gibt es aber keine Diskussion über die Ursachen, da die beiden schweren Hurricanes Irma und Harvey für die Schwäche verantwortlich gemacht werden. Die Geopolitik ist für die Investoren etwas in den Hintergrund gerückt. Die jüngsten Aussagen von Donald Trump, hinsichtlich dessen, was Nordkorea als einziges verstehen würde, dürften aber zu einer Neubewertung führen. Die physische Nachfrage in Asien fiel zuletzt schwächer aus, bedingt durch die „Goldene Woche“ während derer die Märkte in China geschlossen blieben.

Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Silber wurden um 3,8 Prozent auf 56.304 Kontrakte reduziert, bei Palladium war ein Rückgang um 0,8 Prozent auf 21.492 Kontrakte zu verzeichnen und die Netto-Longs auf Platin gingen um 73,3 Prozent auf 2.023 Kontrakte zurück.

Bei Rohöl war ein Rückgang der Netto-Longpositionen um ein Prozent auf 249.323 Kontrakte zu verzeichnen. Die Preise haben sich nach der Rally im September wieder verringert. In der letzten Woche wurde damit die längste Gewinnserie seit 16 Monaten beendet. Die Sorgen über die Angebotslage sind wieder zurückgekehrt, nachdem in Libyen Produktionsausfälle beseitigt wurden und die höheren Preise die Produzenten in den USA animiert haben dürften, ihren Ausstoß zu steigern. Saudi-Arabien machte am Donnerstag deutlich, dass man hinsichtlich einer möglichen Verlängerung der Förderkürzungen flexibel sei. Die Rohölbestände in den USA sind in der vergangenen Woche zurückgegangen. Baker Hughes gaben am Freitag bekannt, dass die Zahl der laufenden Förderanlagen in der letzten Woche um zehn auf 740 Anlagen reduziert wurde. Dies dürfte auf Vorbereitungen auf den Hurricane Nate zurückzuführen sein.

Die Zahl der Netto-Longs auf Kupfer wurden um 1,0 Prozent auf 90.012 Kontrakte reduziert. Die Reduktion der Longpositionen scheint hier vorläufig beendet zu sein. Das rote Metall kletterte um knapp drei Prozent und hat damit die beste Wochenperformance seit Ende August gezeigt. Nun wird darüber spekuliert, ob die Erholung nachhaltig ist und woraus sich möglicherweise weiteres Kurspotential ergeben könnte. Ein Analyst von der ABN Amro teilte mit, dass ein Defizit des globalen Marktes Kupfer auf einem hohen Niveau halten könnte. Gleichzeitig dürften die geschlossenen Märkte in China für eine leichte Verzerrung gesorgt haben, weshalb es in der neuen Woche auch zu einer Gegenbewegung kommen könnte.

Bei den Agrarrohstoffen setzt sich die bekannte Entwicklung fort. Bislang gibt es wenig Klarheit zu den tatsächlichen Erträgen der Ernte von Mais und Sojabohnen in diesem Jahr. Bei Mais war ein Anstieg der Netto-Shortpositionen um 7,3 Prozent auf 143.201 Kontrakte zu verzeichnen. Die Zahl der Netto-Shorts auf Weizen wurden um 12,7 Prozent auf 56.475 Kontrakte reduziert. Bei Sojabohnen wurde ein Rückgang der Netto-Longpositionen um zwei Prozent auf 27.758 Kontrakte verzeichnet.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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