29.09.22 News Soft Commodities
Sojabohnen und Mais fest - Neue Sorgen in der Ukraine
(shareribs.com) Chicago 29.09.2022 - Die Agrarfutures zeigen sich im elektronischen Handel etwas fester. Bereits am Mittwoch kletterte Weizen wieder deutlich, bedingt durch die Sorgen der Ukraine hinsichtlich der Getreideexporte.
Die Lage in der Ukraine bliebt weiterhin sehr angespannt. Das Landwirtschaftsministerium des Landes teilte in dieser Woche mit, dass bislang rund 622.000 ha für die Winterweizenernte bestellt sind, was weit unter dem Vorjahresniveau liegt.
Nachdem Russland nun die Scheinreferenden für beendet und die Zustimmung zum Beitritt in vier ukrainischen Regionen für sehr hoch erklärt hat, werden nun die nächsten Schritte Moskaus erwartet. In der nächsten Woche soll es dazu eine Entscheidung geben. In Kiyv wird befürchtet, dass der Schritt Moskaus auch die Exporte über die ukrainischen Schwarzmeerhäfen beeinträchtigen könnte. In den vergangenen Wochen wurde unter anderem Odessa mit russischen Drohnen iranischer Produktion angegriffen. Auch der Hafen wurde dabei getroffen.
Bislang wurden im Handelsjahr knapp acht Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine ausgeführt, 41,5 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte.
Derweil ist es in Nordamerika weiter zu trocken, was derzeit die Aussaat von Winterweizen ausbremst. Auch in Lateinamerika ist es teilweise deutlich zu trocken. In Argentinien wird eine Weizenernte von 17,5 Mio. Tonnen erwartet, 22 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Dezember-Mais verbessert sich um 1,75 Cents auf 6,7225 USD/Scheffel, Dezember-Weizen gibt 2,0 Cents auf 9,01 USD/Scheffel ab und die November-Sojabohnen stiegen um 6,75 Cents auf 14,155 USD/Scheffel.
Die Lage in der Ukraine bliebt weiterhin sehr angespannt. Das Landwirtschaftsministerium des Landes teilte in dieser Woche mit, dass bislang rund 622.000 ha für die Winterweizenernte bestellt sind, was weit unter dem Vorjahresniveau liegt.
Nachdem Russland nun die Scheinreferenden für beendet und die Zustimmung zum Beitritt in vier ukrainischen Regionen für sehr hoch erklärt hat, werden nun die nächsten Schritte Moskaus erwartet. In der nächsten Woche soll es dazu eine Entscheidung geben. In Kiyv wird befürchtet, dass der Schritt Moskaus auch die Exporte über die ukrainischen Schwarzmeerhäfen beeinträchtigen könnte. In den vergangenen Wochen wurde unter anderem Odessa mit russischen Drohnen iranischer Produktion angegriffen. Auch der Hafen wurde dabei getroffen.
Bislang wurden im Handelsjahr knapp acht Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine ausgeführt, 41,5 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte.
Derweil ist es in Nordamerika weiter zu trocken, was derzeit die Aussaat von Winterweizen ausbremst. Auch in Lateinamerika ist es teilweise deutlich zu trocken. In Argentinien wird eine Weizenernte von 17,5 Mio. Tonnen erwartet, 22 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Dezember-Mais verbessert sich um 1,75 Cents auf 6,7225 USD/Scheffel, Dezember-Weizen gibt 2,0 Cents auf 9,01 USD/Scheffel ab und die November-Sojabohnen stiegen um 6,75 Cents auf 14,155 USD/Scheffel.
Quelle: shareribs.com, Autor:
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