19.06.19  News  Öl 

Ölpreise etwas fester, Angriffe auf Ölanlagen in Libyen und dem Irak

(shareribs.com) London 19.06.2019 - Brent- und WTI-Rohöl bewegen sich am Mittwoch leicht nach oben. Die Spannungen im Nahen Osten stützen dabei ebenso wie die Aussagen der EZB, laut denen weitere geldpolitische Stützungsmaßnahmen denkbar sind.

Die Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi sorgten gestern an den Aktienmärkten für etwas Erleichterung. Draghi teilte mit, dass man den Leitzins weiter senken könne oder Anleihekäufe wieder aufnehmen könne, wenn die Inflation nicht den gewünschten Zielkorridor erreicht. Daraufhin ging es für den Euro nach unten und in Washington beklagte sich Donald Trump über die unfairen Praktiken der EZB.

Etwas Optimismus zeigt sich auch um die Handelsgespräche zwischen China und den USA. Zwischen Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi ist ein längeres Treffen geplant, welches im Rahmen des G20-Gipfels in Japan in der kommenden Woche stattfinden soll. Der Handelsstreit zwischen beiden Ländern gilt als großes Risiko für die globale Konjunktur.

Abseits dessen sorgen die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten für Unterstützung. Die USA haben die Entsendung weiterer 1.000 Soldaten angekündigt, nachdem dort in der vergangenen Woche zwei Öltanker angegriffen wurden. Trump bezeichnete dies als kleineren Vorfall. In den Krieg gegen den Iran werde man wenn, dann wegen Atomwaffen ziehen. Der Iran hat die Ausweitung der Urananreicherung angekündigt.

Im Irak ist eine Rakete in Wohnanlagen von Mitarbeitern internationaler Ölkonzerne eingeschlagen. Der Vorfall ereignete sich nahe der südirakischen Stadt Basra, wobei drei Personen verletzt wurden. Bislang ist unklar, wer dafür verantwortlich ist.

In Libyen ist ein Lagerhaus der libyschen Ölgesellschaft Mellitah Oil & Gas bei einem Luftangriff beschädigt worden, wie die staatliche Ölgesellschaft NOC mitteilt. Auch hier wurden drei Personen verletzt.

Während die Risiken weiter steigen, kann sich die OPEC nicht auf einen Termin für das nächste Treffen zur Beratung über die Fortsetzung der Förderkürzungen einigen. Offiziell ist dieses weiterhin am 25. und 26. Juni geplant, es könnte aber auch der 1. und 2. Juli werden, wie Reuters mitteilte.

In den USA meldete das American Petroleum Institute einen Rückgang der Rohölbestände um 812.000 Barrel in der vergangenen Woche. Bei Benzin war ein Anstieg um 1,5 Mio. Barrel zu verzeichnen, die Destillate gingen um 50.000 Barrel zurück. Am Nachmittag sind die offiziellen Lagerdaten fällig.

Das Fass Brent-Rohöl verbessert sich um 0,4 Prozent auf 62,30 USD, WTI-Rohöl gewinnt 0,3 Prozent auf 54,04 USD/Barrel hinzu.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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