07.03.19  News  Öl 

Ölpreise uneinheitlich, US-Förderung stagniert auf Rekordhoch

(shareribs.com) London 07.03.2019 - Die Ölpreise schlossen am Mittwoch uneinheitlich. Die Rohölbestände in den USA sind deutlich gestiegen, die Förderung stagnierte. Die Marktteilnehmer bleiben weiterhin vorsichtig.

Die Energy Information Administration teilte am Mittwoch mit, dass die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche um 7,1 Mio. auf 452,9 Mio. Barrel gestiegen sind. Bei Benzin war derweil ein Rückgang um 4,2 Mio. auf 250,7 Mio. Barrel zu verzeichnen, die Bestände der Destillate sanken um 2,4 Mio. auf 136,0 Mio. Barrel.

Die US-Raffinerien setzten täglich 16,0 Mio. Barrel Rohöl durch, 100.000 Barrel/Tag mehr als in der Vorwoche. Die Auslastung stieg auf 87,5 Prozent. die Produktion von Benzin stieg auf täglich 9,9 Mio. Barrel, die Produktion der Destillate lag bei 4,9 Mio. Barrel/Tag. Weiterhin wurden 7,0 Mio. Barrel Rohöl/Tag importiert 1,084 Mio. Barrel/Tag mehr als in der Vorwoche.

Die Nachfrage nach Ölprodukten lag im Schnitt der vergangenen vier Wochen bei 20,4 Mio. Barrel/Tag, 0,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Rohölförderung stagnierte bei 12,1 Mio. Barrel/Tag und bleibt damit auf einem Allzeithoch.

Der Anstieg der Rohölbestände wurde von den Marktteilnehmern bärisch aufgenommen. Ein stärkerer Rückgang der Ölpreise wurde jedoch verhindert durch den starken Rückgang der Bestände der Ölprodukte.

Ein Analyst von Ritterbusch and Associates sagte laut Nachrichtenagentur Reuters, dass die Korrektur an den Aktienmärkten auch die Ölpreise belastet habe. Die Risikoaversion der Investoren habe zugenommen und könnte unter den trüben Aussichten weiter leiden. Die OECD hat am Mittwoch die Prognosen für das globale Wirtschaftswachstum in diesem und dem nächsten Jahr gesenkt. Grund dafür seien die Handelsstreitigkeiten und die Unsicherheit um den Brexit. Die globale Wirtschaft soll 2019 um 3,3 Prozent wachsen, 2020 um 3,4 Prozent. Gegenüber der November-Prognose wurden die Erwartungen um 0,2 bzw. 0,1 Prozentpunkte gesenkt. Besonders die deutsche Wirtschaft dürfte darunter leiden, hier geht man von einem Wachstum von 0,7 Prozent aus, im November wurden noch 1,6 Prozent erwartet.

Brent-Rohöl notierte zuletzt 0,1 Prozent fester bei 65,91 USD, WTI-Rohöl gab 0,7 Prozent auf 56,18 USD/Barrel ab.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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