02.06.21  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Canopy Growth (11L1) muss halbe Milliarde abschreiben; Umsatz steigt deutlich

(shareribs.com) Toronto 02.06.2021 - Der kanadische Cannabisproduzent Canopy Growth hat am Dienstag die Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt. Das Unternehmen verwies nach hohen Abschreibungen auf die steigenden Umsätze.

Canopy Growth verzeichnete im vierten Quartal teils erhebliche Rücksetzer bedingt durch die pandemiebedingten Lockdowns, die große Teile Kanadas beeinträchtigt haben.

Der Cannabisproduzent hat für das abgelaufene Quartal einen Umsatz von 148 Mio. CAD gemeldet, 38 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Verglichen mit dem dritten Quartal des Geschäftsjahres stand aber ein Rückgang um drei Prozent.

Der EBITDA-Verlust betrug 94 Mio. CAD, unter dem Strich stand derweil ein Verlust von 616,7 Mio. CAD.

Für das Gesamtjahr betrugen die gemeldeten Verluste 1,67 Mrd. CAD, der Umsatz belief sich auf 546,6 Mio. CAD und wurde gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent gesteigert.

Weiterhin wurden für das Gesamtjahr Abschreibungen und Restrukturierungskosten im Umfang von 534,4 Mio. CAD registriert. Damit konnte die Performance gegenüber dem Vorjahr sogar leicht verbessert. Im Geschäftsjahr 2020 wurden noch 623 Mio. CAD abgeschrieben.

Im vierten Quartal wurden im Bereich recreational Cannabis 61,1 Mio. CAD umgesetzt, der Umsatz mit medizinischem Cannabis belief sich auf 13,7 Mio. CAD.

Außerhalb Kanadas wurden 26,5 Mio. CAD mit Cannabis umgesetzt. Das Unternehmen wies zudem einen Umsatz von 47,1 Mio. CAD mit anderen Produkten für Endverbraucher aus.

Der CEO David Klein sagte in einem Interview mit BNN Bloomberg, dass man durch die Pandemie Gegenwind erfahren habe und verwies auf die Umsätze im Gesamtjahr. 2020 bezeichnete der CEO als Übergangsjahr. Zudem sieht Klein sein Unternehmen weiter auf dem Weg zur Profitabilität.

Ein Analyst von Stifel Analyst sagte derweil, dass zwar die Umsätze über den Erwartungen lagen. Die steigenden Kosten, auch zur Sicherung von Marktanteilen, würden aber die mittelfristigen Ziele des Unternehmens gefährden.


Nach dem Regierungswechsel in den USA zeichnet sich eine neue Ära des globalen Umgangs mit Cannabis ab. So dürfte es mit der Legalisierung schneller gehen als bislang erwartet. In der Folge ändert sich auch weltweit die Rhetorik gegenüber Cannabis. In Mexiko entsteht in Kürze der größte Cannabismarkt der Welt, während im US-Kongress für Fortschritte im Umgang mit Cannabis gekämpft wird.

Die AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) (vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist nicht den Risiken der Produktion von Cannabis ausgesetzt ist, sondern liefert als Zwischenhändler medizinisches Cannabis für den deutschen Markt. Seit Juni 2020 hat das Unternehmen dazu eine Lizenz, welche den Import aus EU-Staaten, aber auch Drittländern wie Kanada nach Deutschland ermöglicht. In einem nächsten Schritt wird dieses dann mit einer guten Marge direkt an Großhändler und Apotheken weiterverkauft.

Erste Umsätze wurden bereits im Juli 2020 realisiert, wobei AMP Alternative Medical Products monatlich drei Kilogramm medizinisches Cannabis aus den Niederlanden bezieht. Künftig sollen aber vor allem Lieferungen aus Kanada Umsätze generieren, wobei erste Bestellungen bereits erfolgt sind. In einem nächsten Schritt will AMP ein deutschlandweites Vertriebsnetz aufbauen. Dazu wurde jüngst Marc Wälken von Spectrum Therapeutics, einer Marke von Canopy Growth Germany GmbH, welche wiederum eine Tochtergesellschaft von Canopy Growth ist, abgeworben.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=xz_2dXTKJEY

AMP sieht sich dabei auch als Botschafter für medizinisches Cannabis und hat deshalb eine Online-Diskussionsreihe ins Leben gerufen. Dort sollen Entwicklungen und Herausforderungen um das Thema besprochen werden.

AMP hat am 26. Januar mitgeteilt, dass man mit der Tochtergesellschaft des kanadischen Cannabisproduzenten Aphria, der CC Pharma, eine strategische Co-Marketing-Vereinbarung abgeschlossen habe. Im Rahmen dessen sollen gemeinsame Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu medizinischen Cannabisprodukten von Aphria erfolgen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3ppkUJx

AMP hat am 7. April mitgeteilt, dass man Robert Schenk zum National Sales Director ernannt habe. Schenk soll die Entwicklung und Umsetzung von AMPs Vertriebs- und Marketingstrategien beaufsichtigen. Schenk war zuvor als Regional Manager bei Canopy Growth Germany tätig. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass die Marketing- und Vertriebskampagne für die AMP-Markenprodukte begonnen hat. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3cUDUf8

AMP
hat am 12. Mai bekanntgegeben, dass eine Liefervereinbarung mit Dr. Feurstein Medical Hemp GmbH für den Import und Vertrieb von zertifizierten CBD-Hanfprodukten abgeschlossen wurde. AMP wird demnach eine Reihe von CBD-Kosmetikprodukten in pharmazeutischer Qualität unter der Marke HANFASAN vertreiben. Die Produkte sind bereits für den deutschen Vertrieb zertifiziert und können ohne ärtzliche Verordnung verkauft werden. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3foCZDB

AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) (vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und vor allem der kommenden Weichenstellungen günstig bewertet. Dies haben auch strategische Investoren erkannt, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung einen deutlichen Aufschlag akzeptierten. Wohin es mit AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) geht und welche Rolle Aphrias Tochtergesellschaft CC Pharma dabei spielt, lesen Sie hier: https://bit.ly/3iwFTqh

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Des W

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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