24.03.21  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Colorados Markt erreicht wichtigen Meilenstein; Fortschritte in South Dakota erwartet

(shareribs.com) Denver 24.03.2021 - Der Cannabisabsatz im US-Bundesstaat Colorado ist im Januar wieder stark ausgefallen. Seit Beginn der Legalisierung im Jahr 2014 wurde zudem eine wichtige Marke überschritten. Im US-Bundesstaat South Dakota zeichnet sich eine Einigung im Streit um Cannabis ab.

Colorado war der erste US-Bundesstaat, der Cannabis vollständig legalisiert hat. Dort wurden im Januar, seit der Legalisierung im Jahr 2014, mehr als 10 Mrd. USD mit dem Verkauf von legalem Cannabis umgesetzt. Für den Bundesstaat beliefen sich die Steuereinnahmen daraus auf mehr als 1,6 Mrd. USD.

Im Januar allein belief sich der Umsatz aus dem Cannabisverkauf auf 187,6 Mio. USD, was sogar leicht über dem Niveau von Dezember 2020 lag. Dabei entfielen 151,73 Mio. USD auf recreational Cannabis, 35,869 Mio. USD wurden mit medizinischem Cannabis umgesetzt.

Im vergangenen Jahr wurde in Colorado Cannabis im Wert von 2,191 Mrd. USD umgesetzt.

South Dakotas Gouverneurin schlägt Entkriminalisierung vor

Im US-Bundesstaat ist es zu einem Streit um die Legalisierung von Cannabis gekommen. Im November hatten die Bürger für die Legalisierung von Cannabis gestimmt. Die Republikanische Gouverneurin Kristi Noem ist gegen die Legalisierung in dem Bundesstaat.

Obgleich die Bürger für die Legalisierung stimmten, wurde der entsprechende Gesetzesentwurf im Februar von einem Gericht gekippt, da angezweifelt wird, dass das Gesetz verfassungsgemäß ist.

Derzeit liegt die Entscheidung dazu beim Obersten Gericht des Bundesstaats. Derweil ist geplant, das Programm für medizinisches Cannabis am 1. Juli zu starten, obgleich die Gouverneurin auch hier Änderungen einbringen will. So zirkuliert derzeit ein Vorschlag, laut dem recreational Cannabis entkriminalisiert werden könnte, was als wichtiger Kompromiss gesehen werden könnte, wenn das oberste Gericht tatsächlich das geplante Legalisierungsgesetz verwirft.

Für die Steuereinnahmen South Dakotas wäre die Entkriminalisierung der schlechtere Weg.


Nach dem Regierungswechsel in den USA zeichnet sich eine neue Ära des globalen Umgangs mit Cannabis ab. Mit dem Regierungswechsel dürfte es mit der Legalisierung schneller gehen als bislang erwartet. In der Folge ändert sich auch weltweit die Rhetorik gegenüber Cannabis.

Die AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) (vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist nicht den Risiken der Produktion ausgesetzt ist, sondern liefert als Zwischenhändler medizinisches Cannabis für den deutschen Markt. Seit Juni 2020 hat das Unternehmen dazu eine Lizenz, welche den Import aus EU-Staaten, aber auch Drittländern wie Kanada nach Deutschland ermöglicht. In einem nächsten Schritt wird dieses dann mit einer guten Marge direkt an Großhändler und Apotheken weiterverkauft.

Erste Umsätze wurden bereits im Juli 2020 realisiert, wobei AMP Alternative Medical Products monatlich drei Kilogramm medizinisches Cannabis aus den Niederlanden bezieht. Künftig sollen aber vor allem Lieferungen aus Kanada Umsätze generieren, wobei erste Bestellungen bereits erfolgt sind. In einem nächsten Schritt will AMP ein deutschlandweites Vertriebsnetz aufbauen. Dazu wurde jüngst Marc Wälken von Spectrum Therapeutics, einer Marke von Canopy Growth Germany GmbH, welche wiederum eine Tochtergesellschaft von Canopy Growth ist, abgeworben.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=xz_2dXTKJEY

AMP sieht sich dabei auch als Botschafter für medizinisches Cannabis und hat deshalb eine Online-Diskussionsreihe ins Leben gerufen. Dort sollen Entwicklungen und Herausforderungen um das Thema besprochen werden.

AMP hat am 12. Oktober 2020 mitgeteilt, dass eine überzeichnete Privatplatzierung abgeschlossen wurde. Statt der erwarteten 500.000 CAD wurden mehr als 771.000 CAD eingesammelt. Die eingeworbenen Mittel werden für allgemeine betriebliche Zwecke verwendet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/312bV70

AMP hat am 22. Oktober 2020 bekanntgegeben, dass das Produktangebot ab November um Cannabisöl-Medikamente der australischen Little Green Pharma ausgeweitet werden soll, sobald die Produkte eine Registrierung nach deutschem Betäubungsmittelgesetz erhalten haben. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/35Cbx07

Am 16. Dezember 2020 hat AMP in einem Schreiben an seine Aktionäre über die Herausforderungen und Chancen des Cannabismarktes im Jahr 2021 gesprochen. Das Unternehmen hob unter anderem hervor, dass die Vereinten Nationen kürzlich eine Neueinstufung von Cannabis beschlossen haben. Dies dürfte den Weg freimachen für mehr Forschung auf dem Gebiet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/37rzqtC

AMP
hat am 26. Januar mitgeteilt, dass man mit der Tochtergesellschaft des kanadischen Cannabisproduzenten Aphria, der CC Pharma, eine strategische Co-Marketing-Vereinbarung abgeschlossen habe. Im Rahmen dessen sollen gemeinsame Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu medizinischen Cannabisprodukten von Aphria erfolgen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3ppkUJx

AMP
teilte am 29. Januar mit, dass die geplante Änderung des Firmennamens in AMP Alternative Medical Products um den 3. Februar erfolgen wird. Die Börsenkürzel an der CSE und in Frankfurt bleiben unverändert, die ISIN lautet dann CA0318961038. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2YFJI3W

AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ)
(vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und vor allem der kommenden Weichenstellungen günstig bewertet. Dies haben auch strategische Investoren erkannt, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung einen deutlichen Aufschlag akzeptierten. Wohin es mit AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) geht und welche Rolle Aphrias Tochtergesellschaft CC Pharma dabei spielt, lesen Sie hier: https://bit.ly/3iwFTqh

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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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