28.06.19  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Gesetzesentwurf soll Cannabishandel in den USA vereinfachen

(shareribs.com) Washington 28.06.2019 - In den USA ist der Handel mit Cannabis weiterhin auf die einzelnen Bundesstaaten beschränkt. Zwischen den Bundesstaaten darf kein Transport stattfinden. Ein neuer Gesetzesentwurf soll dies nun ändern.

An der gesamten US-Westküste ist Cannabis vollständig legalisiert. Der Bundesstaat Oregon verfügt über einen deutlichen Überschuss in den Lagern, kann diesen aber nicht in andere Bundesstaaten, wie Kalifornien verkaufen. Da Cannabis auf US-Bundesebene weiterhin eine verbotene Substanz ist, ist der Handel über die Grenzen von Bundesstaaten hinweg eine Straftat.

In Oregon hat die Politik entschieden, den Handel von Cannabis zwischen den Bundesstaaten zu erlauben. Um dies Realität werden zu lassen, haben Senator Ron Wyden und Repräsentant Earl Blumenauer den State Cannabis Commerce Act im Kongress vorgelegt, der Bundesstaaten, die Cannabis legalisiert haben, vor einer Einmischung durch Bundesbehörden schützen soll. Dies soll dann greifen, wenn es in den jeweiligen Bundesstaaten einen legalen Cannabismarkt gibt und entsprechende Handelsabkommen zwischen den Bundesstaaten getroffen wurden.

Sollte der Gesetzesentwurf Erfolg haben, würde dies Bundesstaaten mit einem günstigen Klima zum Cannabisanbau erlauben, neue Märkte mit weniger idealem Klima zu bedienen. Der Cannabishandel könnte damit also zwischen mehr als 30 Bundesstaaten erfolgen, ohne dass es eine Legalisierung auf Bundesebene gibt.

In Washington D.C. sind derzeit eine Reihe von Gesetzesvorhaben im Umlauf, deren Ziel die weitere Liberalisierung von Cannabis ist. Der wichtigste Entwurf ist  dabei der SAFE Banking Act, der es Cannabisunternehmen endlich ermöglichen soll, Finanzdienstleistungen von Geschäftsbanken in Anspruch zu nehmen.

Angesichts des wachsenden Bewusstseins der US-Bevölkerung zu Cannabis und der damit einhergehenden breiteren Debatte dürfte das Thema im nächsten Jahr auch in der Debatte um die Präsidentschaftswahlen zum Thema werden.




Alle Welt schaut bei der Legalisierung von Cannabis auf den kanadischen Markt. Die Erwartungen sind hoch, vor allem im Hinblick auf eine mögliche kommende Legalisierung in den USA. Kanadische Unternehmen haben jetzt nämlich bereits die Möglichkeit, sich dementsprechend zu positionieren.

Aber auch diesseits des Atlantiks ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland mittlerweile legal und die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen. Die Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ), die demnächst in German Cannabis Group umbenannt werden dürfte, konzentriert sich auf den deutschen Markt für medizinischen Cannabis, der bis zum Jahr 2024 auf mehr als eine Million Patienten anwachsen dürfte. Die Aktie von Chinook erreichte kürzlich in Kanada ein neues Jahreshoch.

Chinook betreibt in Erfurt die 100%ige Tochtergesellschaft AMP Alternative Medial Products GmbH, die lizenzierten kanadischen Cannabisproduzenten den Zugang zum deutschen Markt ermöglicht. Die EU-GMP-Zertifizierung stellt für die kanadischen Produzenten eine große Hürde dar, bei deren Überwindung AMP unterstützt und sich somit gute Lieferverträge sichern dürfte. Derzeit führt das Unternehmen für Pure Life Cannabis Corp eine Analyse nach Good Manufacturing Practice der Europäischen Union (EU-GMP) durch. Bei positivem Ausgang will man Liefervereinbarungen über bis zu 1.200 Kilogramm im ersten Produktionsjahr unterzeichnen.

Der CEO von AMP Alternative Medical Products Alex Blodgett hat sich kürzlich in einem Interview mit dem Kollegen Joe Brunner von SmallCap-Investor zusammengesetzt


Quelle: www.youtube.com/watch?v=KPLtnt-i8GE

Chinook kann also ein lukratives Geschäftsmodell vorweisen, in dem Cannabis zu günstigen Preisen aus Kanada bezogen wird und mit hohen Margen an Großhändler weiterverkauft wird. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Beteiligungen im Wert von rund 1,3 Mio. Euro ist die aktuelle Bewertung von 1,7 Mio. Euro als äußert günstig anzusehen.

Am 12. Juni teilte Chinook mit, dass man eine Privatplatzierung in Höhe von 1,5 Mio. CAD erfolgreich abgeschlossen habe. CEO Alex Blodgett teilte mit, dass die Serie A-Finanzierung deutlich überzeichnet war. Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2WCi4Gw

Chinook positioniert sich mit seiner Tochtergesellschaft AMP hervorragend für den deutschen und letztlich auch den europäischen Markt. Der President von Chinook und Geschäftsführer von AMP Dr. Stefan Feuerstein, war unter anderem Geschäftsführer der IIC, einer Investmentgesellschaft für Ostdeutschland, sowie der Thüringer Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft. Dr. Feuerstein ist in der Region also gut vernetzt, was einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil darstellt.

Die Aktie von Chinook ist nun auch auf Tradegate, sowie seit Kurzem auch in Stuttgart handelbar.

Es wird erwartet, dass die Europäische Union in einigen Jahren medizinisches Cannabis legalisieren könnte. In der Folge entstünde der mit Abstand größte Markt für medizinische Cannabisprodukte. Etablierte Anbieter dürften dann zu den größten Gewinnern gehören. Mehr zu Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ) lesen Sie hier: https://bit.ly/2JV0git


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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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