31.05.19  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Großer Schritt zur Legalisierung in Illinois

(shareribs.com) Springfield 31.05.2019 - Seit einiger Zeit ist es um die Legalisierung von Cannabis in den USA etwas ruhiger geworden. In New Jersey und New York kommen entsprechende Pläne nicht voran. In Illinois könnte diese nun kurz bevorstehen.

Der demokratische Gouverneur des US-Bundesstaates Illinois hat sich im Wahlkampf für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen. In dieser Woche mehren sich die Anzeichen dafür, dass das Versprechen umgesetzt werden könnte. Der Senat in Springfield hat am Mittwoch mit großer Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, dass den Verkauf und Besitz kleinerer Mengen Cannabis legalisieren. Nun liegt das Gesetz im Repräsentantenhaus, welches ebenfalls demokratisch geführt wird.

Mit dem geplanten Entwurf einher geht auch eine Revision von Verurteilungen von Cannabisvergehen. Personen, die mit weniger als 30 Gramm Cannabis aufgegriffen wurden, sollen begnadigt werden, darüber soll es die Möglichkeit geben, Verurteilung auszusetzen, wenn es um bis zu 500 Gramm geht. Damit würde Cannabis auch rückwirkend entkriminalisiert, was vor allem Minderheiten zu Gute kommen sollte. Die Gruppe der Nicht-Weißen ist in den USA überproportional von harscher Rechtsprechung im Zusammenhang mit Vergehen gegen Betäubungsmittelgesetze betroffen. Dieser Umstand hat dazu beigetragen, dass auch Menschenrechtsgruppen sich für die Entkriminalisierung und Legalisierung aussprechen. Dem Marijuana Policy Project zufolge, könnten allein in Illinois 750.000 Fälle unter die neue Gesetzgebung fallen.

Sollte das Gesetz im Repräsentantenhaus durchkommen und von Gouverneur Pritzker unterzeichnet werden, wird mit einer Legalisierung Anfang 2020 gerechnet. Illinois wäre dann der elfte US-Bundesstaat in dem Cannabis vollständig legalisiert ist, neben weiteren 33 Bundesstaaten, in denen medizinischer Cannabis legal ist.



Alle Welt schaut bei der Legalisierung von Cannabis auf den kanadischen Markt. Die Erwartungen sind hoch, vor allem im Hinblick auf eine mögliche kommende Legalisierung in den USA. Kanadische Unternehmen haben jetzt nämlich bereits die Möglichkeit, sich dementsprechend zu positionieren.

Aber auch diesseits des Atlantiks ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland mittlerweile legal und die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen. Die Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ), die demnächst in German Cannabis Group umbenannt werden dürfte, konzentriert sich auf den deutschen Markt für medizinischen Cannabis, der bis zum Jahr 2024 auf mehr als eine Million Patienten anwachsen dürfte.

Chinook betreibt in Erfurt die 100%ige Tochtergesellschaft AMP Alternative Medial Products GmbH, die lizenzierten kanadischen Cannabisproduzenten den Zugang zum deutschen Markt ermöglicht. Die EU-GMP-Zertifizierung stellt für die kanadischen Produzenten eine große Hürde dar, bei deren Überwindung AMP unterstützt und sich somit gute Lieferverträge sichern dürfte. Derzeit führt das Unternehmen für Pure Life Cannabis Corp eine Analyse nach Good Manufacturing Practice der Europäischen Union (EU-GMP) durch. Bei positivem Ausgang will man Liefervereinbarungen über bis zu 1.200 Kilogramm im ersten Produktionsjahr unterzeichnen.

Der CEO von AMP Alternative Medical Products Alex Blodgett hat sich kürzlich in einem Interview zum Geschäftsmodell des Unternehmens auf dem deutschen Markt geäußert. Blodgett spricht darin auch über die Pläne für die kommenden sechs Monate.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=7PNocSwxvoE

Chinook kann also ein lukratives Geschäftsmodell vorweisen, in dem Cannabis zu günstigen Preisen aus Kanada bezogen wird und mit hohen Margen an Großhändler weiterverkauft wird. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Beteiligungen im Wert von rund 1,3 Mio. Euro ist die aktuelle Bewertung von 1,7 Mio. Euro als äußert günstig anzusehen.

Am 29. Mai teilte Chinook mit, dass man einen Beratervertrag mit einem führenden deutschen Unternehmen für die Pharmabranche geschlossen habe. Das Beratungsunternehmen soll bewerten und bestätigen, dass das von lizenzierten kanadischen Cannabisproduzenten hergestellte Cannabis den EU-GMP-Vorschriften entspricht, um diese nach Deutschland importieren zu können. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Z0C56F


Chinook positioniert sich mit seiner Tochtergesellschaft AMP hervorragend für den deutschen und letztlich auch den europäischen Markt. Der President von Chinook und Geschäftsführer von AMP Dr. Stefan Feuerstein, war unter anderem Geschäftsführer der IIC, einer Investmentgesellschaft für Ostdeutschland, sowie der Thüringer Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft. Dr. Feuerstein ist in der Region also gut vernetzt, was einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil darstellt.

Es wird erwartet, dass die Europäische Union in einigen Jahren medizinisches Cannabis legalisieren könnte. In der Folge entstünde der mit Abstand größte Markt für medizinische Cannabisprodukte. Etablierte Anbieter dürften dann zu den größten Gewinnern gehören. Mehr zu Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ) lesen Sie hier: https://bit.ly/2JV0git


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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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