22.03.21  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Hexo (74HA) schreibt erstmals schwarze Zahlen; US-Kongress will über Bankenreform verhandeln

(shareribs.com) Toronto 22.03.2021 - Der kanadische Cannabisproduzent Hexo Corp hat erstmals schwarze Zahlen geschrieben. Auch der Umsatz stieg deutlich. In den USA wird der SAFE Banking Act wiederbelebt.

Der Cannabisproduzent Hexo Corp hat seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vorgelegt. Der Cannabisproduzent hat einen Nettoumsatz von 32,827 Mio. CAD erwirtschaftet, ein Jahr zuvor stand ein Umsatz von 16,95 Mio. USD. Gegenüber dem Vorquartal wurde der Umsatz ebenfalls gesteigert.

Das Unternehmen teilte mit, dass vor allem die Nachfrage bei recreational Cannabis gestiegen ist. Hinzu kommt ein Umsatzplus von elf Prozent für cannabishaltige Getränke.

Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 20,8 Mio. USD, nach einem Minus von 298,2 Mio. USD vor einem Jahr. Damals musste Hexo erhebliche Abschreibungen und Neubewertungen vornehmen.

Das bereinigte EBITDA lag bei 202.000 CAD, was deutlich besser war als im Vorfeld erwartet.

Das Unternehmen sieht sich dank der Kooperation mit der Brauerei Molson Coors Canada in einer führenden Position auf dem kanadischen Markt für cannabishaltige Getränke. Mit der Übernahme von Zenabis will man auf Platz drei der kanadischen Cannabisproduzenten aufsteigen. Bei Getränken sieht Hexos CEO St-Louis das Unternehmen als Marktführer. Künftig soll der US-Markt deutlich gestärkt werden. Dort ist man bereits in Colorado vertreten und will in fünf weiteren US-Bundesstaaten tätig werden.

US-Kongress will über Bankenreform verhandeln

Die Geschäftsbanken in den USA halten sich in der Kooperation mit Cannabisunternehmen weiterhin deutlich zurück. Nach wie vor sehen die Banken die Gefahr, in den Fokus von Bundesbehörden zu geraten, wenn diese mit Unternehmen aus der Branche zu kooperieren. Bereits die Regierung Obama hatte Schritte unternommen, um den Zugang zu Bankendienstleistungen zu ermöglichen.

Das US-Repräsentantenhaus hat in der vergangenen Woche den SAFE Banking Act wieder vorgelegt, um über das Gesetz abzustimmen. Da bereits dreimal im Repräsentantenhaus für das Gesetz gestimmt wurde, gilt als wahrscheinlich, dass auch diesmal eine erfolgreiche Abstimmung möglich ist. Der Demokrat Earl Blumenauer sagte, es gebe keinen Grund, mit der Abstimmung über das Gesetz länger zu warten, da die Unternehmen gegenwärtig keinen Zugang zu regulären Bankendienstleistungen haben. Dies stelle ein erhebliches Risiko dar.

Mit der Demokratischen Mehrheit in beiden Parlamentskammern dürfte der neue Versuch zur Verabschiedung des Gesetzes erfolgreich verlaufen.


Nach dem Regierungswechsel in den USA zeichnet sich eine neue Ära des globalen Umgangs mit Cannabis ab. Mit dem Regierungswechsel dürfte es mit der Legalisierung schneller gehen als bislang erwartet. In der Folge ändert sich auch weltweit die Rhetorik gegenüber Cannabis.

Die AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) (vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist nicht den Risiken der Produktion ausgesetzt ist, sondern liefert als Zwischenhändler medizinisches Cannabis für den deutschen Markt. Seit Juni 2020 hat das Unternehmen dazu eine Lizenz, welche den Import aus EU-Staaten, aber auch Drittländern wie Kanada nach Deutschland ermöglicht. In einem nächsten Schritt wird dieses dann mit einer guten Marge direkt an Großhändler und Apotheken weiterverkauft.

Erste Umsätze wurden bereits im Juli 2020 realisiert, wobei AMP Alternative Medical Products monatlich drei Kilogramm medizinisches Cannabis aus den Niederlanden bezieht. Künftig sollen aber vor allem Lieferungen aus Kanada Umsätze generieren, wobei erste Bestellungen bereits erfolgt sind. In einem nächsten Schritt will AMP ein deutschlandweites Vertriebsnetz aufbauen. Dazu wurde jüngst Marc Wälken von Spectrum Therapeutics, einer Marke von Canopy Growth Germany GmbH, welche wiederum eine Tochtergesellschaft von Canopy Growth ist, abgeworben.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=xz_2dXTKJEY

AMP sieht sich dabei auch als Botschafter für medizinisches Cannabis und hat deshalb eine Online-Diskussionsreihe ins Leben gerufen. Dort sollen Entwicklungen und Herausforderungen um das Thema besprochen werden.

AMP hat am 12. Oktober 2020 mitgeteilt, dass eine überzeichnete Privatplatzierung abgeschlossen wurde. Statt der erwarteten 500.000 CAD wurden mehr als 771.000 CAD eingesammelt. Die eingeworbenen Mittel werden für allgemeine betriebliche Zwecke verwendet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/312bV70

AMP hat am 22. Oktober 2020 bekanntgegeben, dass das Produktangebot ab November um Cannabisöl-Medikamente der australischen Little Green Pharma ausgeweitet werden soll, sobald die Produkte eine Registrierung nach deutschem Betäubungsmittelgesetz erhalten haben. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/35Cbx07

Am 16. Dezember 2020 hat AMP in einem Schreiben an seine Aktionäre über die Herausforderungen und Chancen des Cannabismarktes im Jahr 2021 gesprochen. Das Unternehmen hob unter anderem hervor, dass die Vereinten Nationen kürzlich eine Neueinstufung von Cannabis beschlossen haben. Dies dürfte den Weg freimachen für mehr Forschung auf dem Gebiet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/37rzqtC

AMP
hat am 26. Januar mitgeteilt, dass man mit der Tochtergesellschaft des kanadischen Cannabisproduzenten Aphria, der CC Pharma, eine strategische Co-Marketing-Vereinbarung abgeschlossen habe. Im Rahmen dessen sollen gemeinsame Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu medizinischen Cannabisprodukten von Aphria erfolgen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3ppkUJx

AMP
teilte am 29. Januar mit, dass die geplante Änderung des Firmennamens in AMP Alternative Medical Products um den 3. Februar erfolgen wird. Die Börsenkürzel an der CSE und in Frankfurt bleiben unverändert, die ISIN lautet dann CA0318961038. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2YFJI3W

AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ)
(vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und vor allem der kommenden Weichenstellungen günstig bewertet. Dies haben auch strategische Investoren erkannt, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung einen deutlichen Aufschlag akzeptierten. Wohin es mit AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) geht und welche Rolle Aphrias Tochtergesellschaft CC Pharma dabei spielt, lesen Sie hier: https://bit.ly/3iwFTqh

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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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