24.09.20  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Konsumenten hadern mit neuartigen Produkten

(shareribs.com) Toronto 24.09.2020 - Eine neue Studie von der Brightfield Group zeigt eine Entwicklung der Nachfrage nach neuartigen Cannabisprodukten, die den Hoffnungen der Anbieter zuwiderläuft.

Seit fast zwei Jahren ist recreational Cannabis in Kanada legalisiert. Ein Jahr später folgte die Legalisierung von essbaren Cannabisprodukten, sowie anderen mit Cannabis angereicherten Erzeugnissen. Die Branche hatte im Vorfeld stark darauf spekuliert, dass sich mit diesen Produkten neue Kundengruppen erschließen lassen.

Vor allem jene Kunden, die ein Interesse an Cannabis haben, dieses aber nicht rauchen wollen, sollten mit den neuen Produkten angesprochen werden. Der Erfolg ließ allerdings auf sich warten, da viele Produzenten nicht mit der Entwicklung neuer Produkte hinterherkamen.

Nun hat eine Studie der Brightfield Group unter kanadischen Cannabiskonsumenten festgestellt, dass sich die Kunden nicht wie geplant verhalten. Wie die Studie zeigte, haben Konsumenten, die Cannabis erst dann konsumierten, seit dem es legal ist, lediglich einen Anteil von 25 Prozent im zweiten Quartal 2020 ausgemacht. Die Autoren der Studie werteten dies dahingehend, dass der legale Markt verstärktes Interesse generiert.

Wie die Autoren aber auch feststellten, sind getrocknete Cannabisblüten die beliebtesten Produkte für neue Konsumenten. 43 Prozent der Befragten Neukonsumenten gaben an, Cannabisblüten zu konsumieren, während 37 Prozent bzw. 27 Prozent angaben, Gummitiere und Schokolade mit Cannabisgehalt zu konsumieren.

Bethany Gomez von der Brightfield Group sagte, dass die Nachfrage nach neuen Produkten im ersten Halbjahr 2020 stagniert habe. Die Kunden verhielten sich als anders als erwartet.

Offen ist nun, wie die Anbieter mit diesem Umstand umgehen werden. In neuartige Produkte werden große Hoffnungen gesetzt. Dies betrifft auch und vor allem die Getränkebranche. Constellation Brands hat Milliarden in Canopy Growth investiert, in der Hoffnung die schwächelnden Alkoholverkäufe mit neuartigen Produkten auffangen zu können.



Die letzten Monate waren für die globale Cannabisbranche eine nicht unerhebliche Herausforderung. Die Unternehmen in Kanada konnten von der Einstufung als essentielles Gewerbe profitieren und weiterhin ihre Produktion verkaufen, einfach war es dennoch nicht, wie die Abschreibungen, die Aurora Cannabis kürzlich ankündigte, deutlich machen.

Die AMP German Cannabis Group Inc. (WKN: A2PRD0) ist ein Unternehmen, das nicht den Risiken der Produktion ausgesetzt ist, sondern als Zwischenhändler medizinisches Cannabis für den deutschen Markt liefert. Seit Juni 2020 hat das Unternehmen dazu eine Lizenz, welche den Import aus EU-Staaten, aber auch Drittländern wie Kanada nach Deutschland ermöglicht. In einem nächsten Schritt wird dieses dann mit einer guten Marge direkt an Großhändler und Apotheken weiterverkauft.

Erste Umsätze wurden bereits im Juli realisiert, wobei AMP German Cannabis Group monatlich drei Kilogramm medizinisches Cannabis aus den Niederlanden bezieht. Künftig sollen aber vor allem Lieferungen aus Kanada Umsätze generieren, wobei erste Bestellungen bereits erfolgt sind. In einem nächsten Schritt AMP ein deutschlandweites Vertriebsnetz aufbauen. Dazu wurde jüngst Marc Wälken von Spectrum Therapeutics, einer Marke von Canopy Growth Germany GmbH, welche wiederum eine Tochtergesellschaft von Canopy Growth ist, abgeworben.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=xz_2dXTKJEY

AMP sieht sich dabei auch als Botschafter für medizinisches Cannabis und hat deshalb eine Online-Diskussionsreihe ins Leben gerufen. Dort sollen Entwicklungen und Herausforderungen um das Thema besprochen werden.

AMP German Cannabis Group Inc. (WKN: A2PRD0) ist vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und vor allem der kommenden Weichenstellungen günstig bewertet. Dies haben auch strategische Investoren erkannt, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung einen deutlichen Aufschlag akzeptierten. Wohin es mit AMP German Cannabis Group Inc. (WKN: A2PRD0) geht und welche Rolle Aphrias Tochtergesellschaft CC Pharma dabei spielt, lesen Sie hier: https://bit.ly/3iwFTqh

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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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