15.07.21  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Schumers Legalisierungsentwurf sieht Regulierung durch FDA vor; Cory Booker erhöht den Druck für Bankenreform

(shareribs.com) Washington 15.07.2021 - Chuck Schumer hat am Mittwoch seinen Gesetzesentwurf für die Cannabisreform im Land vorgelegt. Schumer wurde dabei vom Senator Cory Booker unterstützt, der die Bankenreform für Cannabisunternehmen blockieren will, solange es keine Legalisierung gibt.

Der Mehrheitsführer im US-Senat Chuck Schumer hat am Mittwoch zusammen mit den Senatoren Ron Wyden und Cory Booker den lang erwarteten Gesetzesentwurf zur Legalisierung von Cannabis vorgelegt. Im Vorfeld wurden bereits einige Aspekte des Entwurfs bekannt, dennoch der Schritt eine bedeutende Entwicklung in den USA darstellen.

Im Rahmen des Entwurfs, der bis zum 1. September öffentlich eingesehen werden und kommentiert werden kann, soll Cannabis in den USA für Personen ab 21 Jahren zugänglich sein. Dabei soll der Verkauf auf zehn Unzen (rund 280 Gramm) begrenzt werden. Zudem sollen Cannabisprodukte mit Alkohol, Koffein oder Nikotin nicht erlaubt werden. Produkte mit CBD-Gehalt sollen als Nahrungszusätze beworben werden dürfen.

Die Regulierung von Cannabis soll künftig durch die FDA und das Finanzministerium und das ATF erfolgen. Die DEA soll keinerlei rechtliche Handhabe beim Umgang mit Cannabis haben.

US-Bundesstaaten, die Cannabis nicht legalisieren wollen, sollen die Freiheit erhalten, diesen Schritt nicht gehen zu wollen.

Weiterhin ist geplant, durch die Legalisierung die Forschung an Cannabis zu fördern. Bislang ist es nahezu unmöglich, an der Cannabispflanze zu forschen, bedingt durch die Prohibition, die auf Bundesebene weiter besteht.

Schumer will zudem drei Programme schaffen, mit denen Communities, die unter dem Drogenkrieg leiden, entschädigt werden sollen.

Um diese Programme zu finanzieren, soll eine Verbrauchssteuer in Höhe von zehn Prozent erhoben werden. Diese soll jährlich um fünf Prozentpunkte bis auf 30 Prozent angehoben werden. Kleinere Produzenten, die weniger als 20 Mio. USD Umsatz generieren, sollen erhebliche Steuererleichterungen erhalten.

Mit den Maßnahmen startet Schumer eine wichtige Diskussion im Land. Dabei kämpft der Senatsführer aber auch gegen das Weiße Haus, das auch weiterhin am status quo festhalten will.

Senator Cory Booker hat der Branchen am Mittwoch derweil einen Dämpfer verpasst. Booker ist Co-Sponsor des Entwurfs von Schumer und will eine breite Reform der Cannabisgesetze im Land. Booker sagte nun, dass er alles dafür tun werde, um eine Bankenreform für die Cannabisindustrie zu verhindern, wenn es nicht eine breite Cannabisreform im Land gibt.

Bislang ist es den Banken in den USA nicht möglich, ohne Risiko Cannabisunternehmen Bankendienstleistungen anzubieten.

Schumers Cannabis Administration and Opportunity Act ist ein wichtiger Schritt der US-Politik in Richtung einer breiten Legalisierung. Auch wenn der Senator mitteilte, gegenwärtig nicht die nötige Mehrheit für eine Reform zu haben, so beginnt nun eine neue Debatte in Washington und sicher auch in den Hauptstädten der Bundesstaaten, die Cannabis noch nicht legalisiert haben.


Nach dem Regierungswechsel in den USA zeichnet sich eine neue Ära des globalen Umgangs mit Cannabis ab. So dürfte es mit der Legalisierung schneller gehen als bislang erwartet. In der Folge ändert sich auch weltweit die Rhetorik gegenüber Cannabis. In Mexiko entsteht in Kürze der größte Cannabismarkt der Welt, während im US-Kongress für Fortschritte im Umgang mit Cannabis gekämpft wird.

Die AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) (vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist nicht den Risiken der Produktion von Cannabis ausgesetzt ist, sondern liefert als Zwischenhändler medizinisches Cannabis für den deutschen Markt. Seit Juni 2020 hat das Unternehmen dazu eine Lizenz, welche den Import aus EU-Staaten, aber auch Drittländern wie Kanada nach Deutschland ermöglicht. In einem nächsten Schritt wird dieses dann mit einer guten Marge direkt an Großhändler und Apotheken weiterverkauft.

Erste Umsätze wurden bereits im Juli 2020 realisiert, wobei AMP Alternative Medical Products monatlich drei Kilogramm medizinisches Cannabis aus den Niederlanden bezieht. Künftig sollen aber vor allem Lieferungen aus Kanada Umsätze generieren, wobei erste Bestellungen bereits erfolgt sind. In einem nächsten Schritt will AMP ein deutschlandweites Vertriebsnetz aufbauen. Dazu wurde jüngst Marc Wälken von Spectrum Therapeutics, einer Marke von Canopy Growth Germany GmbH, welche wiederum eine Tochtergesellschaft von Canopy Growth ist, abgeworben.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=xz_2dXTKJEY

AMP sieht sich dabei auch als Botschafter für medizinisches Cannabis und hat deshalb eine Online-Diskussionsreihe ins Leben gerufen. Dort sollen Entwicklungen und Herausforderungen um das Thema besprochen werden.

AMP hat am 26. Januar mitgeteilt, dass man mit der Tochtergesellschaft des kanadischen Cannabisproduzenten Aphria, der CC Pharma, eine strategische Co-Marketing-Vereinbarung abgeschlossen habe. Im Rahmen dessen sollen gemeinsame Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu medizinischen Cannabisprodukten von Aphria erfolgen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3ppkUJx

AMP hat am 7. April mitgeteilt, dass man Robert Schenk zum National Sales Director ernannt habe. Schenk soll die Entwicklung und Umsetzung von AMPs Vertriebs- und Marketingstrategien beaufsichtigen. Schenk war zuvor als Regional Manager bei Canopy Growth Germany tätig. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass die Marketing- und Vertriebskampagne für die AMP-Markenprodukte begonnen hat. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3cUDUf8

AMP
hat am 12. Mai bekanntgegeben, dass eine Liefervereinbarung mit Dr. Feurstein Medical Hemp GmbH für den Import und Vertrieb von zertifizierten CBD-Hanfprodukten abgeschlossen wurde. AMP wird demnach eine Reihe von CBD-Kosmetikprodukten in pharmazeutischer Qualität unter der Marke HANFASAN vertreiben. Die Produkte sind bereits für den deutschen Vertrieb zertifiziert und können ohne ärtzliche Verordnung verkauft werden. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3foCZDB

Während in den USA weiterhin viele auf große Fortschritte in der Legalisierung hoffen, sieht man bei der Profiteer-Empfehlung AMP Alternative Medical Products das laufende Jahr bereits als Jahr des Durchbruchs. Der Präsident und Direktor des Unternehmens Dr. Stefan Feuerstein hat sich in einem Brief an die Aktionäre gewandt. Dr. Feuerstein hat darin mitgeteilt, dass man für das laufende Jahr optimistisch sei und das Geschäft weiter aufbaue. Dabei konzentriere man sich auf den deutschen Markt, der mit hochwertigen Cannabisprodukten versorgt werden soll. Dazu sollen ein branchenführendes Vertriebsteam etabliert, der Marktanteil der Marke Aphria ausgebaut und AMPs eigene medizinische und Wellness-Marken eingeführt werden.

Durch die Co-Marketing-Vertriebspartnerschaft mit Aphria kann AMP die medizinischen Marken von Aphria in mehr als 13.000 deutschen Apotheken verkaufen. Ein ebenfalls wichtiger Teil der Strategie sei es zudem, die Marke AMP zu etablieren. Damit sollen Umsatz und Marge erhöht werden. Das erste Produkte der Marke soll AMP Classic 18/1, eine Blüte mit hohem THC-Gehalt. Die Einführung ist für Herbst 2021 vorgesehen. In der zweiten Hälfte des Jahres erwartet Präsident Dr. Feuerstein ein starkes Umsatzwachstum, bedingt durch die Produktvielfalt, die mit der AMP-Marke noch ausgeweitet wird. Dabei helfe, dass die Vertriebsteams nun wieder verstärkt zu Ärzten und Apothekern reisen können, um persönliche Verkaufsgespräche zu führen.

Den gesamten Brief von Dr. Feuerstein lesen Sie hier: https://amp-eu.com/an-unsere-aktionaere

AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ)
(vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und vor allem der kommenden Weichenstellungen günstig bewertet. Dies haben auch strategische Investoren erkannt, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung einen deutlichen Aufschlag akzeptierten. Wohin es mit AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) geht und welche Rolle Aphrias Tochtergesellschaft CC Pharma dabei spielt, lesen Sie hier: https://bit.ly/3iwFTqh

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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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