21.04.21  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: US-Repräsentantenhaus stimmt erneut für Bankenreform

(shareribs.com) Washington D.C. 21.04.2021 - Das US-Repräsentantenhaus hat am Montag mit großer Mehrheit für eine Bankenreform in den USA gestimmt.  Es war nicht das erste Mal, dass ein solches Gesetz verabschiedet wurde. Nun wird auf die Mehrheit der Demokraten im Senat gehofft.

Einmal mehr wurde im US-Repräsentantenhaus über eine Bankenreform abgestimmt, die es Geldhäusern ermöglichen soll, ohne Angst vor Strafverfolgung Cannabisunternehmen Dienstleistungen anzubieten. Bislang greifen die Unternehmen auf Dienstleister zurück, die eher an die Zeit der Postkutsche erinnern als eine moderne Industriegesellschaft.

Der nun verabschiedete SAFE Banking Act soll es künftig den Regulierungsbehörden verbieten, Banken oder andere Dienstleister dafür zu bestrafen, dass man mit Cannabisunternehmen zusammenarbeitet.

Der Schritt scheint umso dringender, da in 36 US-Bundesstaaten medizinisches Cannabis legalisiert ist. In 17 Bundesstaaten ist Cannabis vollständig legalisiert. An der Einstufung von Cannabis als verbotene Substanz wurde bislang aber nichts geändert, weshalb die Banken immer den Vorwurf der Geldwäsche fürchteten.

Die US-Politik ist nach wie vor zerstritten über den Umgang mit Cannabis. Die große Mehrheit der Demokraten will eine Reform, die auch eine Neueinstufung vorsieht. Die Republikaner hingegen zeigt sich sehr zurückhaltend. Dies wird demnächst wieder im Senat deutlich, wo die Demokraten zwar eine theoretische Mehrheit haben. Um wichtige Gesetze voranzubringen, müssen aber 60 Stimmen zusammenkommen, die Demokraten haben nur 50.

Das Bankenreformgesetz hat gegenwärtig 32 Unterstützer im Senat, davon sechs Republikaner.

Darüber hinaus reicht vielen Demokraten der jetzt geplante Schritt nicht. Der Mehrheitsführer im Senat Chuck Schumer arbeitet an einem Gesetz zur Beendigung des Cannabisverbots. Cannabis soll dabei nicht mehr als verbotene Substanz eingestuft werden, man will zudem eine Regulierung auf Bundesebene ermöglichen. Ebenfalls möglich wäre es, Cannabis lediglich zu entkriminalisieren. Dies wäre auch eine Option, mit der sich Präsident Joe Biden anfreunden könnte. Bidens Sprecherin Jen Psaki hat kürzlich mitgeteilt, dass sich die Haltung Bidens zu Cannabis bislang nicht geändert habe.


Nach dem Regierungswechsel in den USA zeichnet sich eine neue Ära des globalen Umgangs mit Cannabis ab. So dürfte es mit der Legalisierung schneller gehen als bislang erwartet. In der Folge ändert sich auch weltweit die Rhetorik gegenüber Cannabis. In Mexiko entsteht in Kürze der größte Cannabismarkt der Welt.

Die AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) (vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist nicht den Risiken der Produktion von Cannabis ausgesetzt ist, sondern liefert als Zwischenhändler medizinisches Cannabis für den deutschen Markt. Seit Juni 2020 hat das Unternehmen dazu eine Lizenz, welche den Import aus EU-Staaten, aber auch Drittländern wie Kanada nach Deutschland ermöglicht. In einem nächsten Schritt wird dieses dann mit einer guten Marge direkt an Großhändler und Apotheken weiterverkauft.

Erste Umsätze wurden bereits im Juli 2020 realisiert, wobei AMP Alternative Medical Products monatlich drei Kilogramm medizinisches Cannabis aus den Niederlanden bezieht. Künftig sollen aber vor allem Lieferungen aus Kanada Umsätze generieren, wobei erste Bestellungen bereits erfolgt sind. In einem nächsten Schritt will AMP ein deutschlandweites Vertriebsnetz aufbauen. Dazu wurde jüngst Marc Wälken von Spectrum Therapeutics, einer Marke von Canopy Growth Germany GmbH, welche wiederum eine Tochtergesellschaft von Canopy Growth ist, abgeworben.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=xz_2dXTKJEY

AMP sieht sich dabei auch als Botschafter für medizinisches Cannabis und hat deshalb eine Online-Diskussionsreihe ins Leben gerufen. Dort sollen Entwicklungen und Herausforderungen um das Thema besprochen werden.

AMP hat am 12. Oktober 2020 mitgeteilt, dass eine überzeichnete Privatplatzierung abgeschlossen wurde. Statt der erwarteten 500.000 CAD wurden mehr als 771.000 CAD eingesammelt. Die eingeworbenen Mittel werden für allgemeine betriebliche Zwecke verwendet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/312bV70

AMP hat am 22. Oktober 2020 bekanntgegeben, dass das Produktangebot ab November um Cannabisöl-Medikamente der australischen Little Green Pharma ausgeweitet werden soll, sobald die Produkte eine Registrierung nach deutschem Betäubungsmittelgesetz erhalten haben. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/35Cbx07

Am 16. Dezember 2020 hat AMP in einem Schreiben an seine Aktionäre über die Herausforderungen und Chancen des Cannabismarktes im Jahr 2021 gesprochen. Das Unternehmen hob unter anderem hervor, dass die Vereinten Nationen kürzlich eine Neueinstufung von Cannabis beschlossen haben. Dies dürfte den Weg freimachen für mehr Forschung auf dem Gebiet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/37rzqtC

AMP hat am 26. Januar mitgeteilt, dass man mit der Tochtergesellschaft des kanadischen Cannabisproduzenten Aphria, der CC Pharma, eine strategische Co-Marketing-Vereinbarung abgeschlossen habe. Im Rahmen dessen sollen gemeinsame Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu medizinischen Cannabisprodukten von Aphria erfolgen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3ppkUJx

AMP hat am 7. April mitgeteilt, dass man Robert Schenk zum National Sales Director ernannt habe. Schenk soll die Entwicklung und Umsetzung von AMPs Vertriebs- und Marketingstrategien beaufsichtigen. Schenk war zuvor als Regional Manager bei Canopy Growth Germany tätig. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass die Marketing- und Vertriebskampagne für die AMP-Markenprodukte begonnen hat. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3cUDUf8

AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ)
(vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und vor allem der kommenden Weichenstellungen günstig bewertet. Dies haben auch strategische Investoren erkannt, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung einen deutlichen Aufschlag akzeptierten. Wohin es mit AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) geht und welche Rolle Aphrias Tochtergesellschaft CC Pharma dabei spielt, lesen Sie hier: https://bit.ly/3iwFTqh

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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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