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Rohstoffinvestoren reduzieren Gold-Longs, Kupfer long - CoT-Report

(shareribs.com) New York 02.05.2016 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen auf Rohstoffe in den USA zuletzt um ein Drittel ausgeweitet. Vor allem Mais und Sojabohnen verzeichneten starke Zuflüsse. Auf Kupfer ist man wieder netto long.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 26. April, um 33,8 Prozent auf 921.940 Kontrakte ausgeweitet, das höchste Niveau seit Mai 2014.

Der Goldpreis zeigte sich in der vergangenen Woche deutlich fester und hat das höchste Niveau seit Januar 2015 erreicht. Gestützt wurden die Notierungen vom schwächeren US-Dollar, der auch weiterhin unter Druck lag und gegenüber dem japanischen Yen auf das schwächste Niveau seit eineinhalb Jahren gefallen ist. Der Greenback wird belastet von der anhaltend zurückhaltenden Geldpolitik in den USA und das schwache Wirtschaftswachstum im ersten Quartal. Hinzu kommt, dass die Aktienmärkte in den letzten Handelstagen unter Druck lagen, was zusätzlich den Goldpreis stützte. Ein Analyst von TD Securities sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass der Markt nicht aus dem Risiko gehen wolle, dass aber das Risiko reduziert werden dürfte. Die Zahl der Netto-Longs auf Gold sank um 2,1 Prozent auf 184.087 Kontrakte.

Bei Silber stieg die Zahl der Netto-Longs um 5,9 Prozent auf 70.220 Kontrakte, bei Palladium stieg die Zahl der Netto-Longs um 28,5 Prozent auf 7.606 Kontrakte und bei Platin ging es um 16,2 Prozent auf 21.023 Kontrakte nach oben.

Die Zahl der Short-Positionen auf Kupfer wurde in der vergangenen Woche massiv reduziert. Dies sorgte für einen Anstieg der Netto-Longpositionen auf 15.824 Kontrakte. Das rote Metall wurde dabei getrieben von der Hoffnung auf eine Verbesserung der Nachfrage in China. Die Konjunkturdaten aus der Volksrepublik sorgten für Spekulationen hinsichtlich einem Trendwechsel der Konjunktur. Zudem haben einige Produzenten auf das geringe Preisniveau reagiert und eine Reduktion des Angebots in Aussicht gestellt. Dies dürfte aber erst langfristige Auswirkungen haben. Der schwächere US-Dollar wirkte sich zusätzlich stützend aus. Am Sonntag wurde der offizielle Einkaufsmanagerindex für die chinesische Industrie bekanntgegeben. Dieser sank überraschend um 0,1 auf 50,1 Zähler, was die Skepsis vieler Analysten hinsichtlich der chinesischen Konjunktur bestätigen dürfte.

Die Zahl der Netto-Longs auf Rohöl wurde um 1,3 Prozent auf 239.123 Kontrakte ausgeweitet. Die Ölpreise haben ihre jüngsten Kursgewinne in der vergangenen Woche nicht halten können, bleiben aber weiterhin deutlich über der Marke von 40 USD. Die Investoren haben die Entwicklungen am Ölmarkt zuletzt ignoriert. So war in den USA, dem Rückgang der Förderanlagen zum Trotz, ein Anstieg der Rohölbestände zu verzeichnen. Die OPEC schafft es nicht, eine gemeinsame Förderpolitik zu entwickeln, die zu einer Begrenzung des Ausstoßes führt. Marktteilnehmer rechnen deshalb mit einem weiteren Anstieg der Förderung, wobei es unter anderem im Irak auch Risiken für das Angebot gibt. Baker Hughes teilte am Freitag mit, dass die Zahl der laufenden Förderanlagen in den USA in der letzten Woche um elf auf 332 Anlagen gesunken ist.

Die Agrarrohstoffe zeigten kürzlich eine deutliche. Dies zeigt sich auch am Anstieg der Long-Positionen. Bei Mais sind die Investoren erstmals seit November 2015 wieder netto long, die mit 79.781 Kontrakten. Die Zahl der Netto-Shortpositionen auf Weizen wurde um 31,1 Prozent auf 60.805 Kontrakte reduziert und bei den Sojabohnen war ein Anstieg der Netto-Longs um 18,3 Prozent auf 160.125 Kontrakte zu beobachten.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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