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Rohstoffinvestoren reduzieren Gold- und Rohöllongs deutlich - CoT-Report

(shareribs.com) New York 26.09.2016 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen auf Rohstoffe zuletzt wieder reduziert Dies betraf vor allem Gold und Rohöl, während sich die Investoren bei Silber zurückhielte. Die Shorts auf Kupfer wurden reduziert.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren die Zahl der Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 20. September, um 7,4 Prozent auf 653.340 Kontrakte reduziert. Vor allem gegenüber Gold und Rohöl wuchs die Skepsis der Investoren. Bei Kupfer wurden die Netto-Shorts nahezu halbiert.

Die Sitzung des Offenmarktausschusses in den USA in der vergangenen Woche und die damit einhergehende Unsicherheit der Investoren hinsichtlich der Geldpolitik, sorgte in der Woche bis zum 20. September für eine deutliche Reduktion der Netto-Longpositionen auf Gold Zwar hatte man keine Leitzinserhöhung erwartet, aber eine Überraschung seitens der Notenbank hätte viele Investoren auf dem falschen Fuß erwischt, weshalb sich diese im Vorfeld zurückzogen. Die hat sich bekanntermaßen als unnötig herausgestellt, der Leitzins blieb unverändert und dürfte auch für längere Zeit sehr gering bleiben. Im kommenden Jahr dürfte der Leitzins lediglich zweimal angehoben werden, bisher waren drei Anhebungen angedacht. Der Goldpreis stieg in der vergangenen Woche so stark wie seit zwei Monaten nicht mehr. Derweil gilt eine Zinserhöhung im Dezember als relativ sicher, da es bei der nächsten Sitzung Anfang November, kurz vor den Präsidentschaftswahlen keine Überraschungen der Notenbank geben dürfte. Die Zahl der Netto-Longs auf Gold sank um 11,9 Prozent auf 219.134 Kontrakte.

Bei Silber hielten sich die Investoren, die Zahl der Netto-Longs stagnierte bei 73.473 Kontrakten. Die Netto-Longs auf Platin wurden um 12,2 Prozent auf 21.880 Kontrakte reduziert, bei Palladium war ein Rückgang um 1,3 Prozent auf 12.432 Kontrakte zu verzeichnen.

Deutlich unter Druck lag in der vergangenen Woche Rohöl, was sich auch am Rückgang der Longs zeigte. Die Netto-Longs wurden um 27,7 Prozent auf 147.467 Kontrakte reduziert. Rohöl steht weiterhin unter dem Eindruck einer großen Unsicherheit bei der Angebotsentwicklung. Es wird nicht erwartet, dass die OPEC-Mitglieder und Russland sich in Algerien auf eine Reduktion oder auch nur eine Deckelung der Förderung werden einigen können. Der russische Energieminister sagte dazu kürzlich, dass eine Einigung dort für Russland nicht so wichtig sei. Auch andere Teilnehmer hatten bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass eine Einigung weniger wichtig sei als konstruktive Gespräche. In den USA waren zuletzt starke Rückgänge bei den Lagerbeständen von Rohöl zu beachten. Gleichzeitig stieg die Zahl der laufenden Förderanlagen in den USA in der vergangenen Woche um zwei auf 418 Anlagen, wie die Analysten von Baker Hughes mitteilten.

Kupfer bewegte sich zuletzt nach oben, gestützt von einer Verbesserung der Stimmung gegenüber dem Metall. Das Defizit am Markt ist laut International Copper Study Group weiterhin hoch. Zudem gibt es Anzeichen für eine Verbesserung der industriellen Nachfrage in China. Es bleibt dennoch einige Skepsis, da das Angebot von Kupfer in diesem Jahr kaum beeinträchtigt wurde und die Lagerbestände an der LME auf einem hohen Niveau liegen. Es wird sogar erwartet, dass die Bestände in den asiatischen Lagerhäusern der LME in den kommenden Monaten noch deutlich ausgeweitet werden. Die Zahl der Netto-Shorts auf Kupfer wurde um 46,6 Prozent auf 19.568 Kontrakte reduziert.

Bei den Agrarfutures geht man weiterhin von fallenden Kursen aus. Hohe Erträge und Unsicherheit hinsichtlich der Nachfrage sorgten bei Mais für einen Anstieg der Netto-Shorts um 10 Prozent auf 161.592 Kontrakte. Bei Weizen stieg die Zahl der Netto-Shorts derweil um 1,5 Prozent auf 127.265 Kontrakte. Russland hatte angekündigt, die Exportzölle auf russischen Weizen zu senken oder gar gänzlich aufzuheben. Bei den Sojabohnen sorgt eine hohe Exportnachfrage für einen Anstieg der Netto-Longpositionen um 14,5 Prozent auf 90.433 Kontrakte.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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