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Rohstoffinvestoren weiten Gold-Longs deutlich aus - CoT-Report

(shareribs.com) New York 16.01.2017 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben die Netto-Longs auf Rohstoffe in den USA zuletzt deutlich ausgeweitet. Vor allem bei Gold und Platin war ein starker Anstieg zu verzeichnen. Auch die Zahl der Netto-Longs auf Kupfer wuchs leicht.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 10.01.2017 um 16,8 Prozent auf 705.653 Kontrakte ausgeweitet. Dies betraf unter anderem Kupfer aber auch Gold und Platin Bei Rohöl sank die Zahl der Netto-Longs leicht, bei Weizen und Mais wurden die Netto-Shortpositionen reduziert.

Gold hat sich zuletzt wieder positiver entwickelt, der Preis für das gelbe Metall erreichte in der vergangenen Woche zeitweise mehr als 1.200 USD/Unze. Gestützt wurde Gold dabei vom schwächeren US-Dollar, der unter Druck lag, da es von der kommenden Regierung Trump auch weiterhin keine Informationen zu den Wirtschaftsplänen gibt. So stellt sich nun eine Abwartehaltung ein, die anhalten dürfte, bis die Politik von Trump sich klarer darstellt. Abseits dessen zeigt sich die US-Wirtschaft robust, die Einzelhandelsumsätze sind zuletzt wieder gestiegen, weshalb die Marktteilnehmer ein Festhalten der US-Notenbank an mehreren Zinserhöhungen in diesem Jahr erwarten. Dies dürfte auch den US-Dollar stützen und damit das Aufwärtspotential für Edelmetalle begrenzen. Die Zahl der Netto-Longspositionen auf Gold stiegen um 57,4 Prozent auf 54.399 Kontrakte.

Bei Silber war ein Anstieg der Netto-Longs um 9,9 Prozent auf 46.169 Kontrakte zu verzeichnen. die Netto-Longs auf Platin stiegen um 88,4 Prozent auf 15.094 Kontrakte. Platin kletterte kürzlich auf das höchste Niveau seit zwei Monaten, gestützt von der starken Fahrzeugnachfrage in den USA. Die Netto-Longs auf Palladium wuchsen um 12,8 Prozent auf 14.195 Kontrakte.

Bei Rohöl zeigt sich ebenfalls eine fortgesetzte Zurückhaltung. Die OPEC-Vereinbarung zur Reduktion des Ausstoßes um insgesamt 1,8 Mio. Barrel/Tag, unter Mitwirkung einiger Nicht-OPEC Staaten, trat zum Jahreswechsel in Kraft. Nach der ersten Euphorie will man nun abwarten, wie schnell die Produzenten die Vereinbarung umsetzen. Saudi-Arabien hat bereits einen starken Rückgang des Ausstoßes gemeldet, die Produktion soll unter 10,0 Mio. Barrel/Tag gesunken sein, das geringste Niveau seit knapp zwei Jahren. Darüber hinaus erwarten Beobachter aber, dass nicht alle Länder die Vereinbarung erfüllen werden. Gleichzeitig steigt die Förderung von Rohöl in Libyen um 50.000 auf 750.000 Barrel/Tag. Das Land ist nicht Teil des Deals. In den USA könnte die Produktion steigen, auch Kanada dürfte das höhere Preisniveau nutzen und den Ausstoß ausweiten. Die Rohölbestände sind in der vergangenen Woche in den USA gestiegen. Derweil sank die Zahl der laufenden Förderanlagen in der vergangenen Woche um sieben auf 529 Anlagen.

Die Netto-Longs auf Rohöl sank um 0,5 Prozent auf 305.909 Kontrakte.

Kupfer hat sich in der vergangenen Woche nach oben bewegt und notiert wieder knapp unter der Marke von 6.000 USD. Einige Analysten rechnen mit einem Angebotsdefizit in diesem Jahr. Jefferies teilte mit, dass Kupfer einer der interessanteren Rohstoffe 2017 sei, das Defizit dürfte bei 82.000 Tonnen liegen. Weiterhin hält unter anderem die Bank of China International den Nachfrageausblick Chinas in diesem Jahr für positiv. Die Kupferimporte Chinas stiegen im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent auf 4,95 Mio. Tonnen. Bei Kupfer stieg die Zahl der Netto-Longs um 4,7 Prozent auf 73.866 Kontrakte.

Bei den Agrarrohstoffen zeigt sich etwas Entspannung. Bei Weizen könnte sich eine interessante Lage ergeben. Der Anbau von Weizen in den USA liegt demnach derzeit auf dem geringsten Niveau seit mehr als einhundert Jahren. Gleichzeitig liegen die Lagerbestände von Weizen aber auf einem sehr hohen Niveau, das USDA geht davon aus, dass diese in diesem Jahr auf dem höchsten Niveau seit dreißig Jahren liegen. Die Zahl der Netto-Shorts auf Weizen sank um 18 Prozent auf 84.968 Kontrakte. Bei Mais war ein Rückgang der Netto-Shorts um 20,5 Prozent auf 76.564 Kontrakte. Die Sojabohnen bleiben derweil über der Marke von 10,00 USD. Die Investoren halten sich hier weiterhin zurück, die Zahl der Netto-Longs stieg leicht um 1,5 Prozent auf 95.890 Kontrakte.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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