12.06.19  News  Automotive 

Tesla nach Aktionärsversammlung fest, Morgan Stanley hält Tesla für teils unterbewertet

(shareribs.com) Los Angeles 12.06.2019 - Die Aktionärsversammlung von Tesla wurde mit großer Spannung erwartet und dürfte die Bullen nicht enttäuscht haben. Einige Beobachter bleiben dennoch skeptisch. Die Aktie legt vorbörslich zu.

Im Rahmen der gestrigen Aktionärsversammlung hat Tesla CEO Elon Musk Spekulationen über eine Nachfrageschwäche eine Absage erteilt. Musk hält einen Rekordabsatz im laufenden Quartal für möglich. Erwartet werden offiziell 90.000 bis 100.000 Auslieferungen. Seit der Veröffentlichung der Absatzzahlen zum ersten Quartal, als nur 63.000 Fahrzeuge ausgeliefert wurden, sorgen sich die Investoren um den Bedarf der Kunden an Teslas, was erhebliche Kursverluste zur Folge hatte. Auf Sicht des Jahres hat die Aktie rund ein Drittel an Wert verloren.

Musk teilte mit, dass die Verkäufe seiner Fahrzeuge deutlich die Produktion übertroffen habe. Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen davon aus, dass die globale Flotte um 60 bis 80 Prozent wächst, nach einer Verdoppelung im vergangenen Jahr. Musk sagte aber auch, dass die massive Expansion es schwierig mache, profitabel zu sein. Man könne zwar weniger Fahrzeuge bauen, dies sei aber nicht im Sinne der Nachhaltigkeit und nicht gut für die Sache der E-Autos.

Auch zum Model Y hat sich Musk geäußert. Die Produktion soll Ende 2020 beginnen, Fabriken sollen auf jedem Kontinent entstehen. Dies dürfte die USA, Asien und Europa betreffe. Bis zum Jahresende will man einen Standort für eine Anlage in Europa finden.

Überraschend dürfte Musks Aussage zur Versorgung mit Rohstoffen gewesen sein. Angesichts der Engpässe bei Batterierohstoffen sei denkbar, dass man selbst zum Rohstoffproduzent werde. Tesla wolle alles notwenige tun, um schnellstmöglich zu skalieren.

Morgan Stanley hält Autonomisierung bei Tesla für unterbewertet

Die Analysten von Morgan Stanley hatten sich in den vergangenen Wochen wenig optimistisch zu Tesla geäußert, was den Kursverfall begünstigt haben dürfte. Nun hat Analyst Adam Joans mitgeteilt, dass die Fähigkeiten von Tesla im Bereich des autonomen Fahrens unterbewertet sein dürften. Viele Investoren, mit denen der Analyst gesprochen habe, würden den Bereich Autonomie nicht in der Bewertung berücksichtigen.

Jonas sieht auch im großen Ladenetz von Tesla, die Solar- und Energiespeichersparte, sowie den möglichen Verkauf von Batterien an andere Autobauer kritische Bereich, die bislang nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Vorbörslich verbessern sich die Papiere von Tesla um 3,4 Prozent auf 224,46 USD.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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