30.11.20  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Abstimmung über Legalisierung im US-Repräsentantenhaus in dieser Woche

(shareribs.com) Washington 30.11.2020 - Die Spannung vor einer Abstimmung über die Legalisierung von Cannabis in den USA steigt. In dieser Woche könnte das Repräsentantenhaus darüber abstimmen. Der Weg zu greifbaren Fortschritten ist aber noch lang.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in den USA wurde im Repräsentantenhaus ein Gesetz zur möglichen Legalisierung von Cannabis besprochen. Von einer Abstimmung sah man damals jedoch ab, da man befürchtete, die falschen Prioritäten in einer Pandemie zu setzen. Stattdessen haben sich die Demokraten bemüht, ein weiteres Stimuluspaket zu verabschieden, das jedoch von den Republikanern blockiert wurde.

In dieser Woche ist nun die verschobene Abstimmung geplant, die, so ein Bericht des Congressional Research Service, die gesetzgeberische Lücke zwischen Bundesstaaten und Washington D.C. schließen würde. Wie die Autoren schreiben, würde der MORE Act ein Umfeld schaffen, in dem die Gesetzgebung auf Bundesebene progressiver wäre als in einzelnen Bundesstaaten. Diese wären dann in der Lage, die Strafverfolgung bei Cannabis fortzusetzen, ohne dass es dafür eine Grundlage auf ebene des Bundes gäbe.

Gleichzeitig könnten die Bundesstaaten mit der Gesetzgebung zu Cannabis experimentieren und nach Wegen zu einem besseren Umgang suchen.

In der aktuellen Fassung, die bereits seit zwei Jahren vorliegt, sollen Vorstrafen im Zusammenhang mit Cannabis gelöscht, Cannabis neu eingestuft und eine Umsatzsteuer von fünf Prozent erhoben werden. Communities, die bisher besonders hart von der Strafverfolgung betroffen sind, sollen mit den Geldern entschädigt werden. Allein dies ist für die Republikaner ein rotes Tuch.

Das Repräsentantenhaus könnte bereits am Mittwoch über das Gesetz abstimmen. Ein Erfolg gilt als wahrscheinlich. Dann würde das Gesetz aber im Senat hängenbleiben. Der dortige Mehrheitsführer Mitch McConnell von den Republikanern hat in den letzten Jahren etliche Gesetzesvorhaben aus dem Repräsentantenhaus liegen gelassen. Und selbst wenn es zu einer erfolgreichen Abstimmung kommt, so gilt ein Erfolg angesichts der Mehrheit der Republikaner als unwahrscheinlich.

Ein Erfolg im Repräsentantenhaus dürfte dennoch als Signal an den nächsten US-Präsidenten Biden gewertet werden, sich des Themas anzunehmen. Seine Vizepräsidentin Kamala Harris hat bei dem Thema ein Mitspracherecht verlangt und äußerte sich zuletzt progressiver.

Viel wird vom Ausgang der Runoff-Elections am 5. Januar in Georgia abhängen. Die Demokraten haben die Chance, im Senat ein Patt herzustellen. Kamala Harris hätte in diesem Falle die letzte Stimme und könnte den Senat somit faktisch Demokratischen machen.


Nach den Wahlen in den USA zeichnet sich eine neue Ära des globalen Umgangs mit Cannabis ab. Sollte es in den USA tatsächlich zu einem Regierungswechsel kommen, dürfte es mit der Legalisierung schneller gehen als bislang erwartet. In der Folge würde sich auch weltweit die Rhetorik gegenüber Cannabis ändern.

Die AMP German Cannabis Group Inc. (WKN: A2PRD0) ist ein Unternehmen, das nicht den Risiken der Produktion ausgesetzt ist, sondern als Zwischenhändler medizinisches Cannabis für den deutschen Markt liefert. Seit Juni 2020 hat das Unternehmen dazu eine Lizenz, welche den Import aus EU-Staaten, aber auch Drittländern wie Kanada nach Deutschland ermöglicht. In einem nächsten Schritt wird dieses dann mit einer guten Marge direkt an Großhändler und Apotheken weiterverkauft.

Erste Umsätze wurden bereits im Juli realisiert, wobei AMP German Cannabis Group monatlich drei Kilogramm medizinisches Cannabis aus den Niederlanden bezieht. Künftig sollen aber vor allem Lieferungen aus Kanada Umsätze generieren, wobei erste Bestellungen bereits erfolgt sind. In einem nächsten Schritt AMP ein deutschlandweites Vertriebsnetz aufbauen. Dazu wurde jüngst Marc Wälken von Spectrum Therapeutics, einer Marke von Canopy Growth Germany GmbH, welche wiederum eine Tochtergesellschaft von Canopy Growth ist, abgeworben.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=xz_2dXTKJEY

AMP sieht sich dabei auch als Botschafter für medizinisches Cannabis und hat deshalb eine Online-Diskussionsreihe ins Leben gerufen. Dort sollen Entwicklungen und Herausforderungen um das Thema besprochen werden.

AMP German Cannabis hat am 12. Oktober mitgeteilt, dass eine überzeichente Privatplatzierung abgeschlossen wurde. Statt der erwarteten 500.000 CAD wurden mehr als 771.000 CAD eingesammelt. Die eingeworbenen Mittel werde für allgemeine betriebliche Zwecke verwendet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/312bV70

AMP German Cannabis Group hat am 22. Oktober bekanntgegeben, dass das Produktangebot ab November um Cannabisöl-Medikamente der australischen Little Green Pharma ausgeweitet werden soll, sobald die Produkte eine Registrierung nach deutschem Betäubungsmittelgesetz erhalten haben. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/35Cbx07

AMP German Cannabis Group Inc. (WKN: A2PRD0) ist vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und vor allem der kommenden Weichenstellungen günstig bewertet. Dies haben auch strategische Investoren erkannt, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung einen deutlichen Aufschlag akzeptierten. Wohin es mit AMP German Cannabis Group Inc. (WKN: A2PRD0) geht und welche Rolle Aphrias Tochtergesellschaft CC Pharma dabei spielt, lesen Sie hier: https://bit.ly/3iwFTqh

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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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