13.11.17  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Kanadas Steuerpläne gefallen nicht allen

(shareribs.com) Toronto 13.11.17 - Die kanadische Regierung wird in wenigen Monaten Cannabis legalisieren. Über die Besteuerung von Unternehmen und Verbrauchern gibt es noch einige Unklarheiten. Nicht alle Provinzen sind mit den Plänen einverstanden.

Die kanadische Regierung hat am Freitag Vorschläge für die Aufteilung der Steuereinnahmen zwischen Bund und Provinzen unterbreitet. Die Regierung in Ottawa plant die Erhebung einer Verbrauchssteuer von einem kanadischen Dollar oder zehn Prozent für jedes verkaufte Gramm Cannabisprodukt. Diese Steuer wird über die Produzenten erhoben.

Die Verbraucher sollen derweil Verkaufssteuern zahlen, die auf Bundesebene und auf der Ebene der Provinzen erhoben wird. Es steht zu erwarten, dass die Preise für Cannabisprodukte für den Endkunden um bis zu 15 Prozent steigen lassen dürften.

Die jüngsten Planungen bauen auf einem Vorschlag des kanadischen Premierministers Justin Trudeau auf. Dieser hatte kürzlich vorgeschlagen, einen kanadischen Dollar je Gramm an Steuern zu erheben.

Nun wurde dort nachgereicht mit dem Vorschlag, die Verbrauchssteuern hälftig zwischen Bund und Provinz aufzuteilen. Die Provinzen scheinen mit dem Vorschlag aber nicht zufrieden zu sein, da man höhere Kosten in den Provinzen erwartet, da diese auch die Legalisierung und Regulierung umzusetzen hätten. Eine Sprecherin des Finanzministeriums der Provinz Ontario sagte dazu laut der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Verteilung der Steuereinnahmen nicht begründet und nicht ausreichend sei.





In Kanada steht im kommenden Jahr die vollständige Legalisierung von Cannabis an. Bereits heute ist medizinischer Cannabis legalisiert und kann von Ärzten verschrieben werden. Das Land schert damit aus der Reihe der wichtigsten Industrienationen aus, die sich dem „War on Drugs“ verschrieben haben. Mit der vollständigen Legalisierung sehen Experten aber auch die Möglichkeit massiver Engpässe bei der Versorgung von Cannabis, schließlich wurden in Kanada bislang lediglich 50 Lizenzen zum Anbau von Cannabis vergeben.

Der kanadische Produzent Invictus MD Strategies Corp (WKN A2AF61) besitzt zwei dieser Lizenzen sowie zwei finanzierte und lizensierte Anlagen in zwei kanadischen Provinzen und ist deshalb prädestiniert, vom erwarteten Nachfrageboom zu profitieren. Invictus MD zeichnet sich dadurch aus, dass man als erster lizensierter Produzent von medizinischen Cannabis im vergangenen Jahr eine Dividende ausgeschüttet hat. Das Unternehmen ist kürzlich von der CSE an die TSX.V gewechselt und wurde im Juni in den Horizons Medical Marijuana Life Sciences ETF aufgenommen.

Invictus MD meldete am 27. Oktober, dass man sich auf die Legalisierung von Cannabis in Kanada vorbereite. Diese wird Mitte des Jahres erwartet. Das Unternehmen will dazu die Produktionskapazitäten bei der Tochtergesellschaft Acreage Pharma und der Beteiligung AB Laboratories auf 6.000 kg steigern. Derzeit liege diese bei 1.500 kg, so das Unternehmen. Weiterhin teilte das Unternehmen mit, dass die Einschränkungen der Produktionskapazität durch Health Canada aufgehoben wurde. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: goo.gl/pS3XjH

Invictus MD teilte am 6. November mit, dass man Dylan Easterbrook zum Chief Financial Officer ernannt hat. Easterbrook war in der Vergangenheit unter anderem für Ernst & Young tätig. Die Mitteilung auf englischer Sprache finden Sie hier: goo.gl/HX3edG

Im Rahmen des Berichtes für das Geschäftsquartal bis Ende Juli 2017 teilte Invictus MD mit, dass der Kassenbestand bei rund 28 Mio. CAD liegt, weiterhin verfüge das Unternehmen über 30,75 Mio. CAD an Arbeitskapital. Die Mittel des Kassenbestands sollen für den Ausbau der Produktionskapazitäten auf 15.000 kg pro Jahr verwendet werden, wie CEO Dan Kriznic weiter mitteilte. Die Übersetzung der Orignialmeldung finden Sie hier: goo.gl/GEp1AB

Mehr zu Invictus MD Strategies Corp lesen Sie hier: goo.gl/YxaDjs



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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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