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Helium: Strategisches Edelgas mit komplexer Angebotssituation

(shareribs.com) Berlin 28.02.2019 - Niemand benötigt heutzutage noch Luftschiffe für die Kriegsführung und damit auch kein Helium mehr. Die USA haben deshalb seit 1996 Unmengen des Edelgases verkauft und wurden damit zu einem der wichtigsten Lieferanten. Dies dürfte aber bald vorbei sein, was die Angebotslage dramatisch verändert.

Amarillo, Texas verfügt über Gesteinsformationen, die in der Lage sind, große Mengen Gas zu speichern. Dies veranlasste die USA eine strategische Reserve aufzubauen, um im Ernstfall zügig darauf zugreifen und militärisch verwenden zu können. Mitte der 1990er Jahre änderte sich jedoch die Haltung des Landes, da die Kosten für Lagerung des Gases immens waren. Zur Finanzierung der Reserven wurde Helium lange Jahre zu Dumpingpreisen verkauft und sorgte so für eine Verzerrung des Marktes. Diese Reserven dürften bis zum Jahr 2021 aufgebraucht sein und lediglich eine Reserve von 3 Mrd. Kubikfuß soll im Boden bleiben.

Ein wichtiger Lieferant von Helium ist damit bereits vom Markt verschwunden, was jedoch kaum für größeres Interesse sorgte. Im Jahr 2017 rückte Helium aber wieder in den Mittelpunkt des Interesses, nachdem Katar seine beiden Produktionsstätten für Helium geschlossen hat. Das Land war damals der zweitgrößte Produzent des Edelgases und plötzlich vom Markt verschwunden.

Die Probleme wurden zwar bald gelöst und Katar arbeitet an der Inbetriebnahme einer dritten Produktionsstätte von Helium, dennoch machte die überraschende Schließung deutlich, wie fragil die Angebotslage tatsächlich ist. Neben den Reserven des US Bureau of Land Management, sowie zwei weiteren Feldern in den USA und den Lieferungen aus Katar gibt es nämlich kaum Produzenten größerer Mengen des Edelgases. Rund 85 Prozent des weltweit produzierten Heliums kamen im Jahr 2017 aus den USA und Katar, wie der United State Geological Survey schätzt. Im Rahmen des jüngsten Berichtes teilten die Geologen auch mit, dass Teil ihrer Aufgabe die Erstellung einer Bewertung des Heliummarktes in den USA und weltweit ist. Aufgrund der vielen Fragezeichen hinsichtlich der Produktion von Helium in anderen Ländern wird dieses Vorhaben aber als äußerst langwierig bezeichnet.

Quellen von Helium

Helium ist ein Edelgas, das beispielsweise in Sternen in Unmengen vorkommt. Auf der Erde hingegen ist Helium vergleichsweise selten und wird überwiegend als Beiprodukt der Erdgasförderung gewonnen. In den USA ist der Anteil von Helium aus der Erdgasförderung in den vergangenen Jahren zurückgegangen, weshalb das Land mittlerweile einen Teil seines Bedarfs mit Importen aus Katar deckt.

Strategische Bedeutung wächst

Zu Beginn des nächsten Jahrzehnts ist in Russland die Inbetriebnahme der Amur-Verarbeitungsanlage von Gazprom geplant. Die Anlage soll Helium in großen Mengen aus dem geförderten Erdgas extrahieren. Das Land dürfte damit zu einem der größten Heliumproduzenten der Welt werden. Auch Russland dürfte die Bedeutung von Helium für High-Tech-Anwendungen verstanden haben, vor allem da der nächste Nachfrageschub nach dem Edelgas in Asien erwartet wird, wo viele Produktionsstätten von entsprechenden High-Tech-Produkten stehen.

Strategische Überlegungen bei der Versorgung mit Helium rücken somit wieder in den Vordergrund. Auch Europa steht hierbei vor wichtigen Fragen. Bislang wird der Bedarf aus den USA und Katar gedeckt. Russland dürfte hier als wichtiger Lieferant hinzukommen. Über eigene Möglichkeiten zur Produktion des Edelgases verfügt Europa, mit Ausnahmen Polens, hingegen nicht, weshalb Helium seit 2017 zur Liste der kritischen Rohstoffe hinzugefügt wurde, ein Schritt, der im gleichen Jahr auch in den USA erfolgte.

Phil Kornbluth von Kornbluth Helium Consulting, sagte auf dem Helium Summit 2018, der in Houston, Texas stattfand, dass der Markt in diesem Jahr sehr eng und empfindlich sein werde. Es dürfte noch eine Weile „hässlich“ bleiben, so Kornbluth im Hinblick auf die sich ändernden Realitäten auf dem globalen Heliummarkt.



Die USA sind mittlerweile größter Rohölproduzent und ein ernstzunehmender Produzent von Erdgas, das zunehmend den Weg auf den Weltmarkt findet. Mit der Förderung von Erdgas werden auch geringe Mengen Helium aus dem Boden geholt, ein Edelgas dessen Bedeutung für die High Tech-Industrie global von wachsender Bedeutung wird, was die USA bereits vor Jahrzehnten dazu bewog, Helium zu einem strategischen Rohstoff zu erklären.

Desert Mountain Energy Corp. (WKN: A2JHVK) ist im US-Bundesstaat Arizona tätig, wo seit jahrzehntelang Helium produziert wurde. Das Unternehmen kontrolliert Liegenschaften mit einer Fläche von 39.742 ha und hat sich auf weitere Liegenschaften im Norden Arizonas beworben. Diese Liegenschaften verfügen über die für die Heliumförderung extrem wichtigen geologischen Voraussetzungen, wie Salzkappen, Sandstein und Antikline. Noch in diesem Quartal will das Unternehmen mit Bohrarbeiten im Heliopolis-Projekt beginnen.


Quelle: www.desertmountainenergy.com

Die Preise für Helium haben sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, was im Zusammenhang mit der letzten Versteigerung von Helium aus den strategischen Reserven der USA stehen dürfte. Der Markt geht davon aus, dass die Verkäufe durch die USA beendet sind, da die Mindestmenge für die strategischen Reserven erreicht sein dürfte. Ohne diesen Lieferanten von Helium verengt sich der Markt, was die Lage für Desert Mountain Energy Corp. erheblich verbessert. Der CEO des Unternehmens, Irwin Olian, der zuvor Pan African Mining zum Erfolg führte – die Aktie kletterte von 0,25 CAD auf 4,50 CAD - will noch in diesem Jahr mit der Produktion von Helium in Arizona beginnen und könnte sich damit als Lieferant für die boomende Luft- und Raumfahrtbranche an der US-Westküste positionieren.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=mV7aSSPQJew

Arizona grenzt zudem an den US-Bundesstaat Nevada, wo Elon Musk von Tesla seine Gigafactory für die Produktion von Akkus hochzieht. Das Edelgas könnte für die Kühlung von E-Autoakkus eingesetzt werden, was mit der Zunahme der Leistungsfähigkeit künftiger Fahrzeuggenerationen immer wichtiger werden dürfte. Schließlich plant Tesla bald die Serienproduktion seines Semi Trucks, von den hunderttausenden Model 3 ganz zu schweigen.

Desert Mountain Energy teilte am 28. Februar mit, dass die Zielermittlungsarbeiten für das kommende Heliumbohrprogramm im Holbrook-Becken in Arizona begonnen wurden. Im Rahmen der kommenden Bohrungen sollen drei Bohrlöcher in unterschiedlichen Gebieten gebohrt werden. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2NC7zeL

Der Zeitpunkt für Desert Mountain Energy Corp. (WKN: A2JHVK) auf den Markt für Helium zu drängen ist günstig. Durch das mutmaßliche Ende der Verkäufe der US-Regierung ist ein langjähriger Lieferant weggefallen, der bislang Investitionen in neue Vorkommen verhindert hat. Dies dürfte sich nun ändern, da das Angebot von Helium essentiell in wichtigen Branchen der US-Wirtschaft und nationalen Sicherheit ist. Mehr zu Desert Mountain Energy Corp. (WKN: A2JHVK) lesen Sie hier: https://bit.ly/2VfOnGl



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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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