08.03.19  News  Öl 

Ölpreise auf hohem Niveau leichter, Nachfragesorgen wachsen

(shareribs.com) London 08.03.2019 - Die Ölpreise liegen am Freitag wieder unter Druck. Zwar bleiben die Preise auf einem relativ hohen Niveau, die Konjunktursorgen der Marktteilnehmer machen die Notierungen aber anfällig für Korrekturen.

Die EZB warnte am Donnerstag deutlich vor einer fortgesetzten Eintrübung der globalen Konjunkturaussichten. Da die europäische Wirtschaft im vergangenen Jahr bereits unter Druck geriet und kaum noch wächst, schürt dies neue Ängste bei den Marktteilnehmern. Draghi betonte dabei auch die Bedeutung der starken Verunsicherung, bedingt durch Brexit und Handelsstreit, welche das Wachstum weiter schwächen würden.

Auch aus China kamen wenig erbauliche Daten. Der Außenhandel hat einen kräftigen Dämpfer erhalten, die Exporte sackten um knapp 21 Prozent ab, auch die Importe gingen zurück. Anders sah dies allerdings bei Rohöl aus, wo die steigende Nachfrage privater Raffinerien dazu geführt, dass die Importe um 21,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat wuchsen. Insgesamt wurden 39,23 Mio. Barrel Rohöl importiert, das dritthöchste bislang verzeichnete Niveau. Dies entspricht täglichen Importen von 10,23 Mio. Barrel. Neben der höheren Nachfrage seitens der Raffinerien sehen Marktteilnehmer aber auch die steigende Nachfrage aus dem Immobiliensektor und den beschleunigten Ausbau der Infrastruktur als Grund für das Wachstum.

OPEC und USA ringen um Marktgleichgewicht

Dass die Ölpreise im gegenwärtigen Marktumfeld relativ stabil bleiben, wird auf die Reduktion des Ölangebots durch die OPEC zurückgeführt. Die OPEC, Russland und andere Staaten haben die Förderung seit Jahresbeginn um rund eine Million Barrel pro Tag gesenkt, mit dem Ziel, insgesamt 1,2 Mio. Barrel vom Markt zu nehmen.

Konterkariert werden diese Bemühungen von den USA, wo die Förderung von Schieferöl weiter steigt und langfristig sogar verdoppelt werden könnte. Chevron und ExxoMobil haben ihre Schätzungen für die Vorkommen im Permian-Becken am Dienstag deutlich angehoben. Die Analysten von Jefferies teilten mit, dass die stabilen Investitionen großer Unternehmen das Angebotswachstum beschleunigen dürften und damit auch das Aufwärtspotential der Preise begrenzen dürfte.

Verstärkt wird dies auch von den steigenden US-Exporten von Rohöl und Ölprodukten. Bei Rystand Energy geht man davon aus, dass die USA mehr exportieren könnten als Saudi-Arabien.

Das Fass Brent-Rohöl verliert gegenwärtig 1,2 Prozent auf 65,49 USD, für WTI-Rohöl geht es um 1,0 Prozent auf 56,08 USD/Barrel nach unten.



Die USA sind mittlerweile größter Rohölproduzent und ein ernstzunehmender Produzent von Erdgas, das zunehmend den Weg auf den Weltmarkt findet. Mit der Förderung von Erdgas werden auch geringe Mengen Helium aus dem Boden geholt, ein Edelgas dessen Bedeutung für die High Tech-Industrie global von wachsender Bedeutung wird, was die USA bereits vor Jahrzehnten dazu bewog, Helium zu einem strategischen Rohstoff zu erklären.

Desert Mountain Energy Corp. (WKN: A2JHVK) ist im US-Bundesstaat Arizona tätig, wo seit jahrzehntelang Helium produziert wurde. Das Unternehmen kontrolliert Liegenschaften mit einer Fläche von 39.742 ha und hat sich auf weitere Liegenschaften im Norden Arizonas beworben. Diese Liegenschaften verfügen über die für die Heliumförderung extrem wichtigen geologischen Voraussetzungen, wie Salzkappen, Sandstein und Antikline. Noch in diesem Quartal will das Unternehmen mit Bohrarbeiten im Heliopolis-Projekt beginnen.


Quelle: www.desertmountainenergy.com

Die Preise für Helium haben sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, was im Zusammenhang mit der letzten Versteigerung von Helium aus den strategischen Reserven der USA stehen dürfte. Der Markt geht davon aus, dass die Verkäufe durch die USA beendet sind, da die Mindestmenge für die strategischen Reserven erreicht sein dürfte. Ohne diesen Lieferanten von Helium verengt sich der Markt, was die Lage für Desert Mountain Energy Corp. erheblich verbessert. Der CEO des Unternehmens, Irwin Olian, der zuvor Pan African Mining zum Erfolg führte – die Aktie kletterte von 0,25 CAD auf 4,50 CAD - will noch in diesem Jahr mit der Produktion von Helium in Arizona beginnen und könnte sich damit als Lieferant für die boomende Luft- und Raumfahrtbranche an der US-Westküste positionieren.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=mV7aSSPQJew

Arizona grenzt zudem an den US-Bundesstaat Nevada, wo Elon Musk von Tesla seine Gigafactory für die Produktion von Akkus hochzieht. Das Edelgas könnte für die Kühlung von E-Autoakkus eingesetzt werden, was mit der Zunahme der Leistungsfähigkeit künftiger Fahrzeuggenerationen immer wichtiger werden dürfte. Schließlich plant Tesla bald die Serienproduktion seines Semi Trucks, von den hunderttausenden Model 3 ganz zu schweigen.

Der Zeitpunkt für Desert Mountain Energy Corp. (WKN: A2JHVK) auf den Markt für Helium zu drängen ist günstig. Durch das mutmaßliche Ende der Verkäufe der US-Regierung ist ein langjähriger Lieferant weggefallen, der bislang Investitionen in neue Vorkommen verhindert hat. Dies dürfte sich nun ändern, da das Angebot von Helium essentiell in wichtigen Branchen der US-Wirtschaft und nationalen Sicherheit ist. Mehr zu Desert Mountain Energy Corp. (WKN: A2JHVK) lesen Sie hier: https://bit.ly/2VfOnGl



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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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