20.06.19  News  Öl 

Ölpreise deutlich im Plus - Neuer Vorfall im Nahen Osten

(shareribs.com) London 20.06.2019 - Brent- und WTI-Rohöl bewegen sich am Donnerstag deutlich nach oben. Der schwächere US-Dollar, sowie der Abschuss einer US-Drohne im Nahen Osten sorgen für höhere Preise. In den USA sind die Ölbestände und die Förderung gesunken.

Wie die Energy Information Administration mitteilte, sanken die US-Rohölbestände in der vergangenen Woche um 3,1 Mio. auf 482,4 Mio. Barrel. Damit befinden sich die Bestände noch um sieben Prozent über dem Fünf-Jahresschnitt. Die Benzinbestände sanken um 1,7 Mio. Barrel, bei den Destillaten war ein Rückgang um 600.000 Barrel zu verzeichnen.

Die US-Raffinerien setzten täglich 17,3 Mio. Barrel Rohöl durch, 200.000 bpd mehr als in der Vorwoche. Die Auslastung der Raffinerien lag bei 93,9 Prozent. Es wurden täglich 10,4 Mio. Barrel Benzin und 5,4 Mio. Barrel Destillate produziert.

Die Nachfrage nach Ölprodukten lag im Schnitt der vergangenen vier Wochen bei 20,7 Mio. bpd, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Förderung von Rohöl sank um 100.000 auf 12,2 Mio. bpd, die Importe gingen um 144.000 auf 7,467 Mio. bpd zurück, die Exporte stiegen um 300.000 auf 3,422 Mio. bpd.

Im Nahen Osten nehmen die Spannungen derweil weiter zu. Der Iran berichtete, eine US-Drohne vom Typ Global Hawk über iranischem Luftraum abgeschossen zu haben. Reuters und AP berichten, dass ein US-Beamter den Abschuss bestätigt haben soll. Man besteht in Washington aber darauf, dass sich die Drohne in internationalem Luftraum befunden habe.

Es ist der nächste Vorfall binnen weniger Tage, der die Spannungen in der Region weiter steigen lässt. Die Straße von Hormuz, über der sich der Abschuss ereignet haben soll, ist eine der wichtigsten Öltransportrouten weltweit. Der Iran hat die Fähigkeiten, diese unpassierbar zu machen, was massive Preissteigerungen nach sich ziehen dürfte.

Die Ölpreise bewegen sich auch nach oben, da der US-Dollar unter Druck liegt, nachdem die US-Notenbank ihre Rhetorik erneut in Richtung geldpolitischer Lockerung verschoben hat. Womöglich bereits im Juli könnte es zu einer Zinssenkung kommen.

Das Fass Brent-Rohöl verbessert sich um 2,3 Prozent auf 63,25 USD, WTI-Rohöl steigt um 2,7 Prozent auf 55,21 USD/Barrel.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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