24.05.13  News  Öl 

Rohstoffe: Ölpreise flach - Enger Markt erwartet

(shareribs.com) New York 24.05.13 - Auch am Freitag standen die Ölpreise unter dem Eindruck der Sorgen um ein baldiges Ende der extrem lockeren Geldpolitik in den USA. Die Aktienmärkte haben ihre jüngsten Kursverluste nicht zurückholen können. Analysten bewerten die Stimmung aber als zu negativ bewertet.

Ein ausreichend hohes Angebot ist – abseits von Lockerungspolitik und Wirtschaftsflaute – derzeit der wichtigste belastende Faktor für die Ölpreise. Derzeit bestehen große Zweifel an der Stärke der chinesischen Konjunktur, nachdem der HSBC-Einkaufsmanagerindex unter die Marke von 50 Punkten gerutscht ist. Einige wichtige Ökonomen haben ihre Prognosen für Chinas BIP-Wachstum in diesem Jahr gesenkt und selbst die Planungen Chinas, ein Wachstum von 7,5 Prozent zu erreichen, werden in Frage gestellt. Dabei gibt es einige Indikatoren, die auf eine stärker steigende Wirtschaftstätigkeit in der Volksrepublik schließen lassen. So wächst der chinesische Automarkt deutlich schneller als im vergangenen Jahr  und die auch die Ölimporte sind gestiegen.

In den USA wurde heute mitgeteilt, dass die Orders von Dauergütern im vergangenen Monat um 3,3 Prozent gestiegen, im Vormonat war noch ein Rückgang von 5,9 Prozent verzeichnet worden. Diese Entwicklung unterstützt die Annahme, dass es in den USA weiter bergauf geht. Es gibt aber noch viele Faktoren, darunter den US-Arbeitsmarkt, die gegen eine straffere Geldpolitik sprechen, zumal es derzeit keinerlei Inflationstendenzen in den USA gibt, was bei der Notenbank aufmerksam beobachtet wird.

Im bisherigen Jahresverlauf war die Ölnachfrage in den USA nicht so stark wie erwartet. Auch in China ist das Wachstum weniger deutlich ausgefallen. Die hohe Produktion in den USA und die gestiegene Förderung der OPEC lassen die Vermutung zu, dass der Markt überversorgt sei. Charles Whall, ein Manager des Energiefonds von Investec sagte nun aber, dass der Ölmarkt deutlich enger sei, als derzeit in den Preisen widergegeben wird. So sei die Produktionssteigerung der OPEC eine herbe Enttäuschung, da sich Projekte verzögern, geopolitische Spannungen zu Produktionsausfällen führen und auch die Nordsee-Förderung ist zuletzt immer wieder gesunken. Whall geht davon aus, dass der Markt in den kommenden Monaten deutlich enger wird und das ebenfalls überraschend schnell. Darüber hinaus seien die Aussichten für die Schieferölförderung übertrieben, während die Nachfrage in China, Brasilien und Indien kräftig wachsen dürfte.

Das Fass Brent-Rohöl geht mit bei 102,57 USD ins Wochenende, WTI-Rohöl korrigiert um 0,3 Prozent auf 94,12 USD/Barrel.

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Die Ölpreise stehen derzeit unter dem Eindruck eines festen US-Dollars, während das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ebenfalls belastet. Die Aussichten für die globale Konjunktur sind derzeit durchwachsen, was viele Zentralbanken animiert hat, die Lockerungsmaßnahmen auszuweiten. Mittelfristig könnte dies für steigende Preise bei Öl sorgen, da freiwerdende Liquidität in risikoreichere Investments fließen könnte, während die Konjunktur von einem Niedrigzinsumfeld profitieren könnte.

Investoren können die Kursentwicklung von Brent-Rohöl mit dem Index-Zertifikat auf den JPMCCI ICE Brent Crude Total Return Index der Bank Vontobel nachvollziehen und so von einer Kurserholung aufgrund der steigenden Nachfrage in den Schwellenländern profitieren. Das Zertifikat hat die WKN VT1FCDAlle weiteren Informationen zum Produkt finden Sie hier

Alternativ können Investoren auf eine Fortsetzung der Erholung bei NYMEX-Rohöl setzen. Dazu hat die Bank Vontobel das Index-Zertifikat auf den JPMCCI NYMEX Crude Oil Total Return Index aufgelegt. Das Zertifikat hat die WKN VT10MUAlle weiteren Informationen zum Produkt finden Sie hier.

Trading-orientierte Investoren können mit dem Open End Put-Turbo-Optionsschein auf WTI Crude Oil Future (WKN VT1K7W) auf einen sinkenden Preis für WTI-Rohöl wetten. Alle weiteren Informationen zum Produkt finden Sie hier.

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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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