13.04.21  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Aphria (10E) leitet schwierige Berichtssaison ein

(shareribs.com) Toronto 13.04.2021 - Der kanadische Cannabisproduzent Aphria hat am Montag seine Zahlen für das dritte Geschäftsquartal vorgelegt. Es dürfte für die Branche eine schwierige Phase gewesen sein.

Aphria hat am Montag als erstes Unternehmen aus der Branche seinen Quartalsbericht vorgelegt. Der Cannabisproduzent meldete für die drei Monate, die am 23. Februar endeten, einen Umsatz von 153,6 Mio. CAD, was einem Zuwachs von 6,4 Prozent entsprach. Dabei war allerdings ein Rückgang des Umsatzes aus dem Cannabisgeschäft um 7,8 Prozent auf 51,7 Mio. CAD zu verzeichnen. Das im November übernommene Geschäft SweetWater hat einen Umsatz von 14,8 Mio. CAD generiert.

Weiterhin wurde mitgeteilt, dass das EBITDA bei 12,7 Mio. CAD lag und sich damit nahezu auf dem Niveau des zweiten Geschäftsquartals bewegte. Das Cannabisgeschäft erlöste ein EBITDA von 7,9 Mio. CAD, 5,0 Mio. CAD weniger als im Vorquartal.

Unter dem Strich stand derweil ein Minus von 361 Mio. CAD, im zweiten Geschäftsquartal wurde noch ein Gewinn von 5,7 Mio. CAD verzeichnet.

Die schwache Entwicklung kommt wenig überraschend. Lockdowns in vielen kanadischen Provinzen haben das Geschäft beeinträchtigt. Der CEO von Aphria sagte in einem Interview mit BNN Bloomberg, dass einige Kunden wieder verstärkt auf den Schwarzmarkt zurückgegriffen haben dürften. Darüber hinaus habe man sich mit dem Start neuer Produkte zurückgehalten, da man diese kaum im Einzelhandel einführen konnte. CEO Irwin Simon sieht zudem den Online-Handel als wenig akzeptiert beim Cannabisverkauf.

Im laufenden zweiten Quartal wird eine Fusion zwischen Aphria und Tilray erwartet.


Nach dem Regierungswechsel in den USA zeichnet sich eine neue Ära des globalen Umgangs mit Cannabis ab. So dürfte es mit der Legalisierung schneller gehen als bislang erwartet. In der Folge ändert sich auch weltweit die Rhetorik gegenüber Cannabis. In Mexiko entsteht in Kürze der größte Cannabismarkt der Welt.

Die AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) (vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist nicht den Risiken der Produktion von Cannabis ausgesetzt ist, sondern liefert als Zwischenhändler medizinisches Cannabis für den deutschen Markt. Seit Juni 2020 hat das Unternehmen dazu eine Lizenz, welche den Import aus EU-Staaten, aber auch Drittländern wie Kanada nach Deutschland ermöglicht. In einem nächsten Schritt wird dieses dann mit einer guten Marge direkt an Großhändler und Apotheken weiterverkauft.

Erste Umsätze wurden bereits im Juli 2020 realisiert, wobei AMP Alternative Medical Products monatlich drei Kilogramm medizinisches Cannabis aus den Niederlanden bezieht. Künftig sollen aber vor allem Lieferungen aus Kanada Umsätze generieren, wobei erste Bestellungen bereits erfolgt sind. In einem nächsten Schritt will AMP ein deutschlandweites Vertriebsnetz aufbauen. Dazu wurde jüngst Marc Wälken von Spectrum Therapeutics, einer Marke von Canopy Growth Germany GmbH, welche wiederum eine Tochtergesellschaft von Canopy Growth ist, abgeworben.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=xz_2dXTKJEY

AMP sieht sich dabei auch als Botschafter für medizinisches Cannabis und hat deshalb eine Online-Diskussionsreihe ins Leben gerufen. Dort sollen Entwicklungen und Herausforderungen um das Thema besprochen werden.

AMP hat am 12. Oktober 2020 mitgeteilt, dass eine überzeichnete Privatplatzierung abgeschlossen wurde. Statt der erwarteten 500.000 CAD wurden mehr als 771.000 CAD eingesammelt. Die eingeworbenen Mittel werden für allgemeine betriebliche Zwecke verwendet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/312bV70

AMP hat am 22. Oktober 2020 bekanntgegeben, dass das Produktangebot ab November um Cannabisöl-Medikamente der australischen Little Green Pharma ausgeweitet werden soll, sobald die Produkte eine Registrierung nach deutschem Betäubungsmittelgesetz erhalten haben. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/35Cbx07

Am 16. Dezember 2020 hat AMP in einem Schreiben an seine Aktionäre über die Herausforderungen und Chancen des Cannabismarktes im Jahr 2021 gesprochen. Das Unternehmen hob unter anderem hervor, dass die Vereinten Nationen kürzlich eine Neueinstufung von Cannabis beschlossen haben. Dies dürfte den Weg freimachen für mehr Forschung auf dem Gebiet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/37rzqtC

AMP hat am 26. Januar mitgeteilt, dass man mit der Tochtergesellschaft des kanadischen Cannabisproduzenten Aphria, der CC Pharma, eine strategische Co-Marketing-Vereinbarung abgeschlossen habe. Im Rahmen dessen sollen gemeinsame Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu medizinischen Cannabisprodukten von Aphria erfolgen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3ppkUJx

AMP teilte am 29. Januar mit, dass die geplante Änderung des Firmennamens in AMP Alternative Medical Products um den 3. Februar erfolgen wird. Die Börsenkürzel an der CSE und in Frankfurt bleiben unverändert, die ISIN lautet dann CA0318961038. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2YFJI3W

AMP hat am 7. April mitgeteilt, dass man Robert Schenk zum National Sales Director ernannt habe. Schenk soll die Entwicklung und Umsetzung von AMPs Vertriebs- und Marketingstrategien beaufsichtigen. Schenk war zuvor als Regional Manager bei Canopy Growth Germany tätig. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass die Marketing- und Vertriebskampagne für die AMP-Markenprodukte begonnen hat. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3cUDUf8

AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ)
(vormals AMP German Cannabis Group Inc.) ist vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und vor allem der kommenden Weichenstellungen günstig bewertet. Dies haben auch strategische Investoren erkannt, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung einen deutlichen Aufschlag akzeptierten. Wohin es mit AMP Alternative Medical Products Inc. (WKN: A2QNUQ) geht und welche Rolle Aphrias Tochtergesellschaft CC Pharma dabei spielt, lesen Sie hier: https://bit.ly/3iwFTqh

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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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