22.10.19  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Legalisierungsentwurf vor Abstimmung in Mexiko

(shareribs.com) Mexiko Stadt 22.10.2019 - In den nächsten Tagen wird in Mexiko die Abstimmung zum Legalisierungsentwurf für Cannabis erwartet. Ein wichtiger Politiker hat derweil die Legalisierung aller Drogen vorgeschlagen, um gegen die Drogenkartelle im Land vorzugehen.

In der vergangenen Woche haben verschiedene Senatsausschüsse in Mexiko einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die vollständige Legalisierung von Cannabis vorlegt. Zusammen mit Kanada und Uruguay wäre der mittelamerikanische Staat damit der weltweit dritte, der einen solchen Schritt unternimmt.

Dabei ist der Gesetzesentwurf nicht neu, sondern entspricht einem Vorschlag, der bereits im vergangenen Jahr von der Innenministerin Olga Sanchez Cordero vorgelegt wurde. Damals war Sanchez Cordero noch Senatorin. Der bestehende Entwurf dürfte dabei noch um einige Punkte erweitert werden, da die Regierung in den vergangenen Wochen noch Vorschläge aus der Öffentlichkeit erhalten hat.

Gleichzeitig gilt die geplante Legalisierung durch den Gesetzgeber als Formalität, da der Oberste Gerichtshof des Landes bereits mehrmals gegen die Prohibition im Land entschieden hat.

Die Abstimmung über den Gesetzesentwurf wird in dieser Woche erwartet. Es besteht aber durchaus die Möglichkeit, dass die Politik das Oberste Gericht um eine Verlängerung der Frist für das Gesetz bittet.

Mexiko hofft mit der Legalisierung die Drogenkartelle im Land schwächen zu können. Erst kürzlich sorgte die Befreiung des Sohnes des ehemaligen Kartellchefs El Chapo durch Kartellmitglieder für Schlagzeilen. El Chapo sitzt in den USA eine lebenslange Haftstrafe ab.

Der Chef der MORENA-Partei hat nun dazu aufgerufen, die Legalisierung von Cannabis erst als Anfang der Regulierung des Drogenmarktes zu sehen. Es sei notwendig diesen zu regulieren, um die Schwarzmärkte zu zerstören. Mario Delgado Carrillo sagte, dass man sich mit Gesetzesreformen bereits im Ende November beschäftigen könne.

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López hat bereits im Mai einen Plan zur Entkriminalisierung von Drogen vorgelegt. Darin schreiben die Verfasser, dass die Prohibition nicht funktioniere, da sie einerseits nicht der öffentlichen Gesundheit diene und auch nicht den Konsum von Drogen beeinträchtigt habe.



Alle Welt schaut bei der Legalisierung von Cannabis auf den kanadischen Markt. Die Erwartungen sind hoch, vor allem im Hinblick auf eine mögliche kommende Legalisierung in den USA. Kanadische Unternehmen haben jetzt nämlich bereits die Möglichkeit, sich dementsprechend zu positionieren.

Lesen Sie dazu auch das jüngste Cannabis-Special zum europäischen Cannabismarkt: https://bit.ly/2lzLKmf

Aber auch diesseits des Atlantiks ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland seit mehr als zwei Jahren legal und die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen. Die AMP German Cannabis Group (WKN: A12DYZ) (ehemals Chinook Tyee Industry Ltd.), konzentriert sich auf den deutschen Markt für medizinischen Cannabis, der bis zum Jahr 2024 auf mehr als eine Million Patienten anwachsen könnte.

Am 22. August teilte AMP German Cannabis Group (vormals Chinook) mit, dass ein Listing an der Canadian Securities Exchange genehmigt wurde. Ab dem 4. September wird dort der Handel unter dem aktuellen Börsenkürzel XCX möglich sein.

Der Namenswechsel in AMP German Cannabis Group Inc. ist erfolgt. Hieraus ergibt sich auch eine neue ISIN, die CA00176G1028. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2PbWWDY

AMP German Cannabis Group betreibt in Erfurt die 100%ige Tochtergesellschaft AMP Alternative Medial Products GmbH, die lizenzierten kanadischen Cannabisproduzenten den Zugang zum deutschen Markt ermöglicht. Die EU-GMP-Zertifizierung stellt für die kanadischen Produzenten eine große Hürde dar, bei deren Überwindung AMP unterstützt und sich somit gute Lieferverträge sichern dürfte. Derzeit führt das Unternehmen für Pure Life Cannabis Corp eine Analyse nach Good Manufacturing Practice der Europäischen Union (EU-GMP) durch. Bei positivem Ausgang will man Liefervereinbarungen über bis zu 1.200 Kilogramm im ersten Produktionsjahr unterzeichnen.

AMP German Cannabis Group hat ein Vertriebsabkommen mit CC Pharma abgeschlossen. Das Unternehmen ist eine 100-Prozent-Tochter der kanadischen Aphria Inc., die erst kürzlich erneut einen Quartalsgewinn meldete. CC Pharma beliefert mehr als 13.000 Apotheken in Deutschland. Das nicht-exklusive Vertriebsabkommen hat eine Laufzeit von vier Jahren. Im Rahmen des Abkommens sollen ab Mitte 2020 monatliche Lieferungen von Cannabis vorgenommen werden. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2oD4tPK

AMP German Cannabis Group gab am 10. Oktober bekannt, dass mit der externen Prüfung der Lieferkettenlogistik in Deutschland begonnen hat. Dies ist zur EU-GMP Zertifizierung erforderlich und soll sicherstellen, dass Transport und Lagerung Qualität und Integrität von pharmazeutischen Gütern gewährleistet ist. Erste Importe sollen im ersten Halbjahr 2020 aufgenommen werden und über das Luftdrehkreuz Frankfurt erfolgen. Die gesamte Meldung lesen Sie hier: https://bit.ly/321WtWI

Der CEO von AMP Alternative Medical Products Alex Blodgett hat sich kürzlich in einem Interview mit dem Kollegen Joe Brunner von SmallCap-Investor zusammengesetzt


Quelle: www.youtube.com/watch?v=KPLtnt-i8GE

AMP kann also ein lukratives Geschäftsmodell vorweisen, in dem Cannabis zu günstigen Preisen aus Kanada bezogen wird und mit hohen Margen an Großhändler weiterverkauft wird.

Am 4. September teilte AMP German Cannabis Group mit, dass der Handel an der CSE aufgenommen wurde. Die ISIN lautet nun CA00176G1028. Weiterhin will sich das Unternehmen mit seiner Investitionspolitik künftig verstärkt auf die medizinische Cannabisindustrie in Europa konzentrieren, um den Aktionärswert zu erhöhen. Die gesamte Mitteilung lesen sie hier: https://bit.ly/2lSiKWL

AMP German Cannabis Group positioniert sich mit seiner Tochtergesellschaft AMP Alternative Medical Products hervorragend für den deutschen und letztlich auch den europäischen Markt. Der President von AMP German Cannabis Group (vormals Chinook) und Geschäftsführer von AMP Dr. Stefan Feuerstein, war unter anderem Geschäftsführer der IIC, einer Investmentgesellschaft für Ostdeutschland, sowie der Thüringer Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft. Dr. Feuerstein ist in der Region also gut vernetzt, was einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil darstellt.

Die Aktie von AMP German Cannabis Group ist auf Tradegate und auch in Stuttgart handelbar.

Es wird erwartet, dass die Europäische Union in einigen Jahren medizinisches Cannabis legalisieren könnte. In der Folge entstünde der mit Abstand größte Markt für medizinische Cannabisprodukte. Etablierte Anbieter dürften dann zu den größten Gewinnern gehören. Mehr zu AMP German Cannabis Group (WKN: A12DYZ) (vormals Chinook Tyee Industry Ltd.) lesen Sie hier: https://bit.ly/2JV0git


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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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