02.07.19  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Stifel-Analyst sieht 200 Mrd. USD Marktpotential

(shareribs.com) New York 02.07.2019 - Erneut hat sich ein Analyst mit dem Potential für den globalen Cannabis auseinandergesetzt. Die jüngsten Schätzungen von Sitfel Nicolaus sind noch optimistischer als jene, die ein Volumen von rund 45 Mrd. USD in den kommenden Jahren erwartet.

Analysten um Andrew Carter von Stifel Nicolaus sehen erhebliches Potential für den globalen Cannabismarkt. Im vergangenen Jahr habe dieser ein Volumen von acht Milliarden US-Dollar aufgewiesen. Die Analysten gehen nun davon aus, dass das weltweite Potential binnen zehn Jahren auf 200 Mrd. USD ansteigen könnte.

Dabei sei gegenwärtig der kanadische Markt derjenige mit den besten kurzfristigen Aussichten. Bis zum Jahr 2023 könne das Volumen des Marktes auf 10 Mrd. CAD anwachsen. Damit stellt Kanada jedoch nur ein Bruchteil dessen dar, was in den USA möglich scheint. Der Markt dort könnte bis 2029 auf 100 Mrd. USD anwachsen. Grundlage für diese Entwicklung seien aber entspanntere Regeln zu Cannabis auf US-Bundesebene. Der Analyst teilte mit, dass der US-Kongress zwar eine Reihe von Gesetzesinitiativen auf den Weg gebrachte habe, die dort auch Erfolg hatten. Im Senat dürfte aber Mehrheitsführer Mitch McConnell dafür sorgen, dass etwaige Cannabisgesetze nicht im Senat besprochen werden. Andrew Carter geht davon aus, dass frühesten 2021 die Chance für eine Revision der bestehenden Prohibition bestehe.

Paul Armentano von der National Organization fort he Reform of Marijuana Laws schrieb jüngst in einem Meinungsartikel, dass die Stimmung in den USA hinsichtlich Cannabis so gut sei wie nie zuvor. Dies zeige unter anderem die Legalisierung in Illinois, aber auch die Abstimmungen in anderen Bundesstaaten und im Kongress in Washington. Armentano geht zwar von möglichen Rücksetzern aus, es sei aber zu erwarten, dass diejenigen, die Cannabis verbieten wollen, immer weniger werden.



Alle Welt schaut bei der Legalisierung von Cannabis auf den kanadischen Markt. Die Erwartungen sind hoch, vor allem im Hinblick auf eine mögliche kommende Legalisierung in den USA. Kanadische Unternehmen haben jetzt nämlich bereits die Möglichkeit, sich dementsprechend zu positionieren.

Aber auch diesseits des Atlantiks ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland mittlerweile legal und die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen. Die Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ), die demnächst in German Cannabis Group umbenannt werden dürfte, konzentriert sich auf den deutschen Markt für medizinischen Cannabis, der bis zum Jahr 2024 auf mehr als eine Million Patienten anwachsen dürfte. Die Aktie von Chinook erreichte kürzlich in Kanada ein neues Jahreshoch.

Chinook betreibt in Erfurt die 100%ige Tochtergesellschaft AMP Alternative Medial Products GmbH, die lizenzierten kanadischen Cannabisproduzenten den Zugang zum deutschen Markt ermöglicht. Die EU-GMP-Zertifizierung stellt für die kanadischen Produzenten eine große Hürde dar, bei deren Überwindung AMP unterstützt und sich somit gute Lieferverträge sichern dürfte. Derzeit führt das Unternehmen für Pure Life Cannabis Corp eine Analyse nach Good Manufacturing Practice der Europäischen Union (EU-GMP) durch. Bei positivem Ausgang will man Liefervereinbarungen über bis zu 1.200 Kilogramm im ersten Produktionsjahr unterzeichnen.

Der CEO von AMP Alternative Medical Products Alex Blodgett hat sich kürzlich in einem Interview mit dem Kollegen Joe Brunner von SmallCap-Investor zusammengesetzt


Quelle: www.youtube.com/watch?v=KPLtnt-i8GE

Chinook kann also ein lukratives Geschäftsmodell vorweisen, in dem Cannabis zu günstigen Preisen aus Kanada bezogen wird und mit hohen Margen an Großhändler weiterverkauft wird. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Beteiligungen im Wert von rund 1,3 Mio. Euro ist die aktuelle Bewertung von 1,7 Mio. Euro als äußert günstig anzusehen.

Am 12. Juni teilte Chinook mit, dass man eine Privatplatzierung in Höhe von 1,5 Mio. CAD erfolgreich abgeschlossen habe. CEO Alex Blodgett teilte mit, dass die Serie A-Finanzierung deutlich überzeichnet war. Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2WCi4Gw

Chinook positioniert sich mit seiner Tochtergesellschaft AMP hervorragend für den deutschen und letztlich auch den europäischen Markt. Der President von Chinook und Geschäftsführer von AMP Dr. Stefan Feuerstein, war unter anderem Geschäftsführer der IIC, einer Investmentgesellschaft für Ostdeutschland, sowie der Thüringer Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft. Dr. Feuerstein ist in der Region also gut vernetzt, was einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil darstellt.

Die Aktie von Chinook ist auf Tradegate und auch in Stuttgart handelbar.

Es wird erwartet, dass die Europäische Union in einigen Jahren medizinisches Cannabis legalisieren könnte. In der Folge entstünde der mit Abstand größte Markt für medizinische Cannabisprodukte. Etablierte Anbieter dürften dann zu den größten Gewinnern gehören. Mehr zu Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ) lesen Sie hier: https://bit.ly/2JV0git


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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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