12.06.19  News  Soft Commodities 

Cannabis Report: Texas legalisiert Hanf und Hanfprodukte

(shareribs.com) Dallas 12.06.2019 - Kürzlich wurde in den USA die Legalisierung von Industriehanf Realität. Im US-Bundesstaat Texas hat der Gouverneur nun ein Gesetz unterzeichnet, dass Hanf und Hanfprodukte legalisiert.

Der Flickenteppich der Cannabis- und Hanfgesetzgebung in den USA ist um einen Bundesstaat reicher. Texas‘ Gouverneur Greg Abott hat am Montag ein Gesetz unterzeichnet, dass eine stattlich regulierte Hanfindustrie schaffen soll. Den Bauern in Texas wird damit der Anbau von Hanf und die Produktion von Derivaten wie Cannabidiole (CBD) ermöglicht. Das THC-Limit liegt für solche Produkte bei 0,3 Prozent.

Texas‘ Landwirtschaftsministerium ist im Rahmen des Gesetzes für die Regulierung der Branche zuständig, sowie für Inspektionen, die Vergabe von Lizenzen, sowie die Erhebung von Gebühren. Weiterhin müssen Einzelhändler, die CBD-Produkte verkaufen wollen, sich beim Gesundheitsministerium registrieren.

Texas folgt damit dem Vorbild von 42 anderen US-Bundesstaaten, welche Hanf bereits legalisiert haben. Dies folgt der landesweiten Legalisierung im vergangenen Jahr. In Washington hat man sich bislang aber nicht dazu durchringen können, Regularien für Hanf und Hanfprodukte zu erlassen, stattdessen sind die einzelnen Bundesstaaten gefragt.

CBD-Produkte gelten als wichtiger Wachstumsmarkt in den USA. Bereits heute sind bei vielen Einzelhändlern entsprechende Produkte erhältlich. Die US-Einzelhandelskette Kroger Co hat angekündigt, seine 945 Filialen in 17 Bundesstaaten mit CBD-Produkten zur externen Anwendung zu bestücken. Kroger folgt damit der CBS Health Corp, die einen solchen Schritt bereits im März ankündigte.

Erst kürzlich veröffentlichten BDS Analytics und Arcview Market Research eine Studie, laut der der US-Markt für CBD-Produkte im Jahr 2024 ein Volumen von mehr als 20 Mrd. USD erreichen wird. Darin gehen die Analysten davon aus, dass das Gros der Verkäufe von CBD-Produkten nicht über Cannabis-Verkaufsstellen, sondern über den regulären Einzelhandel erfolgen dürfte.



Alle Welt schaut bei der Legalisierung von Cannabis auf den kanadischen Markt. Die Erwartungen sind hoch, vor allem im Hinblick auf eine mögliche kommende Legalisierung in den USA. Kanadische Unternehmen haben jetzt nämlich bereits die Möglichkeit, sich dementsprechend zu positionieren.

Aber auch diesseits des Atlantiks ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland mittlerweile legal und die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen. Die Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ), die demnächst in German Cannabis Group umbenannt werden dürfte, konzentriert sich auf den deutschen Markt für medizinischen Cannabis, der bis zum Jahr 2024 auf mehr als eine Million Patienten anwachsen dürfte.

Chinook betreibt in Erfurt die 100%ige Tochtergesellschaft AMP Alternative Medial Products GmbH, die lizenzierten kanadischen Cannabisproduzenten den Zugang zum deutschen Markt ermöglicht. Die EU-GMP-Zertifizierung stellt für die kanadischen Produzenten eine große Hürde dar, bei deren Überwindung AMP unterstützt und sich somit gute Lieferverträge sichern dürfte. Derzeit führt das Unternehmen für Pure Life Cannabis Corp eine Analyse nach Good Manufacturing Practice der Europäischen Union (EU-GMP) durch. Bei positivem Ausgang will man Liefervereinbarungen über bis zu 1.200 Kilogramm im ersten Produktionsjahr unterzeichnen.

Der CEO von AMP Alternative Medical Products Alex Blodgett hat sich kürzlich in einem Interview mit dem Kollegen Joe Brunner von SmallCap-Investor zusammengesetzt


Quelle: www.youtube.com/watch?v=KPLtnt-i8GE

Chinook kann also ein lukratives Geschäftsmodell vorweisen, in dem Cannabis zu günstigen Preisen aus Kanada bezogen wird und mit hohen Margen an Großhändler weiterverkauft wird. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Beteiligungen im Wert von rund 1,3 Mio. Euro ist die aktuelle Bewertung von 1,7 Mio. Euro als äußert günstig anzusehen.

Am 12. Juni teilte Chinook mit, dass man eine Privatplatzierung in Höhe von 1,5 Mio. CAD erfolgreich abgeschlossen habe. CEO Alex Blodgett teilte mit, dass die Serie A-Finanzierung deutlich überzeichnet war. Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2WCi4Gw

Chinook positioniert sich mit seiner Tochtergesellschaft AMP hervorragend für den deutschen und letztlich auch den europäischen Markt. Der President von Chinook und Geschäftsführer von AMP Dr. Stefan Feuerstein, war unter anderem Geschäftsführer der IIC, einer Investmentgesellschaft für Ostdeutschland, sowie der Thüringer Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft. Dr. Feuerstein ist in der Region also gut vernetzt, was einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil darstellt.

Die Aktie von Chinook ist nun auch auf Tradegate, sowie seit Kurzem auch in Stuttgart handelbar.

Es wird erwartet, dass die Europäische Union in einigen Jahren medizinisches Cannabis legalisieren könnte. In der Folge entstünde der mit Abstand größte Markt für medizinische Cannabisprodukte. Etablierte Anbieter dürften dann zu den größten Gewinnern gehören. Mehr zu Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ) lesen Sie hier: https://bit.ly/2JV0git


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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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