24.04.19  News  IT 

Biotech-Report: Biogen nach Zahlen leichter, Vita 34 gesucht

(shareribs.com) Frankfurt / New York 24.04.2019 - Biotech-Aktien zeigen sich im deutschen Handel uneinheitlich. Vita34 und Santhera verbessern sich. An der Wall Street geht es unter anderem für Biogen, den guten Zahlen zum Trotz, nach unten.

Der DAX notiert rund eine Stunde vor Handelsschluss 0,5 Prozent fester bei 12.293 Zählern. Im Handelsverlauf kletterte der Index über die Marke von 12.340 Punkten. Größter Gewinner sind hier die Papiere von Wirecard, die nach dem angekündigten Investment durch Softbank mehr als 13 Prozent hinzugewinnen. In der Folge klettert der TecDAX um 2,4 Prozent auf 2.903 Punkte. Ebenfalls deutlich nach oben geht es für SAP die knapp zwölf Prozent hinzugewinnen. Auf der Verliererseite stehen im DAX die Papiere von Bayer, E.On und Covestro. Der MDAX korrigiert um 0,3 Prozent auf 25.972 Zähler. Hier geht es für Telefonics Deutschland, 1&1 Drillisch und ProSiebenSat.1 nach unten. Beeinträchtigt wird die Stimmung in Frankfurt durch die Veröffentlichung des jüngsten Ifo-Geschäftsklimaindex, der 0,4 auf 99,2 Punkte verlor. Auch der Index für die Erwartungen gab nach und verlor 0,4 auf 95,2 Punkte. An der Wall Street bleiben die Kursgewinne im Rahmen. Der Dow Jones Index verbessert sich um 0,1 Prozent auf 26.667 Punkte, die NASDAQ klettert um 0,2 Prozent auf 8.137 Zähler.

Im deutschen Handel klettern Vita34 um 2,6 Prozent auf 14,00 Euro. Weiterhin geht es für MorphoSys um 0,7 Prozent auf 88,80 Euro nach oben. Das Unternehmen teilte mit, dass man zusammen mit dem Partner Galapagos eine klinische Phase 2-Studie durchführen werde. Santhera verbessern sich leicht um 0,3 Prozent auf 13,76 Euro und für BB Biotech geht es um 0,3 Prozent auf 60,80 Euro aufwärts.

Auf der Verliererseite stehen Mologen, 4,8 Prozent auf 3,18 Euro abgeben. Biotest korrigieren um 1,8 Prozent auf 22,00 Euro. MagForce verbilligen sich um 1,5 Prozent auf 4,73 Euro und für Evotec geht es um 0,9 Prozent auf 21,88 Euro nach unten.

An der Wall Street korrigieren die Papiere von Biogen. Das Unternehmen hat für das erste Quartal Zahlen vorgelegt. Diese lagen im Rahmen der Erwartungen, allerdings wirkt hier weiterhin die Problematik um ein gescheitertes Alzheimer-Medikament. Im vergangenen Monat entschied das Unternehmen, eine Studie zu einem entsprechenden Medikament einzustellen. Im ersten Quartal lag der Gewinn von Biogen bei 1,41 Mrd. USD bzw. 7,15 USD je Aktie. Ein Jahr zuvor stand ein Plus von 1,17 Mrd. USD. Der Umsatz verbesserte sich um 11,5 Prozent auf 3,49 Mrd. USD und stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls leicht. Papiere von Biogen verlieren 1,9 Prozent auf 225,78 USD.

Der NASDAQ Biotechnology Index verliert 0,2 Prozent auf 3.339,12 Punkte. Nach unten geht es für Vertex Pharmaceuticals, die 1,5 Prozent auf 172,88 USD verlieren. Celgene Corp verlieren 0,5 Prozent auf 93,18 USD, für Gilead Sciences geht es um 0,4 Prozent auf 62,80 USD abwärts.

Auf der Gewinnerseite stehen Puma Biotech, die sich um 1,0 Prozent auf 35,08 USD verbessern. Amgen schaffen ein leichtes Plus von 0,2 Prozent auf 180,08 USD und für Eli Lilly geht es um 0,4 Prozent auf 117,91 USD nach oben.



Biotech-Aktien bergen für Investoren nach wie vor große Gewinnmöglichkeiten. Immer wieder werden kleine Unternehmen mit neuen Therapieansätzen und -ideen von den Branchengrößen gekauft, einfach, weil diese ihre Umsatzbasis kontinuierlich ausbauen müssen. Dabei gilt nicht nur der US-Markt als enorm wichtig, sondern in zunehmendem Maße auch jener in China.

Sirona Biochem Corp. (WKN: A0RM6R) positioniert sich in genau diesen beiden Märkten. In China gilt eine helle Haut weiterhin als Zeichen für Wohlstand. Weltweit weist der Markt für entsprechende Produkte ein Volumen von rund 20 Mrd. USD auf. Kürzlich teilte Sirona Biochem nun mit, dass der eigene Hautaufheller TFC-1067 seine Überlegenheit gegenüber dem Konkurrenzprodukt Hydrochinon bei der Behandlung von Pigmentationsstörungen unter Beweis gestellt habe. Neben besseren Ergebnissen hinsichtlich des Hauttons wurden keine Probleme bei der klinischen Sicherheit beobachtet. Die Studienergebnisse will das Unternehmen bald in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlichen lassen.

Die Ergebnisse der Studie wurden bereits einer der größten US-Kosmetikfirmen vorgelegt, welche für ein Vorkaufsrecht an TFC-1067 an Sirona Biochem gezahlt hat. Nach Ablauf einer 30-tägigen Sperrfrist hatten auch andere Unternehmen die Möglichkeit, die Ergebnisse zu analysieren und es steht zu erwarten, dass dies in einem Lizenzdeal für den nordamerikanischen Markt münden dürfte.

Auch in China ist Sirona Biochem aktiv. Dort wurde eine klinische Studie in drei Standorten durchgeführt. In der Folge besuchten chinesische Vertreter das Labor der 100%-Tochter von Sirona Biochem, TFChem, in Paris. Ein chinesischen Vertriebsunternehmen ist an einem strategischen Investment an Sirona Biochem interessiert, was mit positiven Studienergebnissen umso wahrscheinlicher geworden ist.

Die Aussichten für Sirona Biochem Corp. (WKN: A0RM6R) dürfen vor dem Hintergrund der breiten Aufstellung in China und den USA als hervorragend gelten. Lizenzdeals im ersten Halbjahr sind nach den jüngsten Studienerfolgen wahrscheinlich, weshalb es für die Aktie des Unternehmens weiter nach oben gehen dürfte. Mehr zu Sirona Biochem lesen Sie hier: https://bit.ly/2VmijEm

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Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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