19.06.19  News  Wind  Solar 

Wind und Solar könnten Hälfte des globalen Strombedarfs decken - BNEF

(shareribs.com) New York 19.06.2019 - Die Analysten von Bloomberg New Energy Finance gehen davon aus, dass der Anteil Erneuerbarer am Energiemix bis auf 48 Prozent weltweit ansteigt. Vielerorts sind Wind und Sonne bereits die günstigsten Energieträger.

Bloomberg New Energy Finance hat seinen jüngsten New Energy Outlook 2019 veröffentlicht. Darin geht man davon aus, dass Wind- und Solarenergie bis zum Jahr 2050 48 Prozent des globalen Strombedarfs decken könnten. Begünstigt werde diese Entwicklung vom Kostenrückgang für PV- und Windkraftanlagen. Bereits heute, so die Analysten würden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Regionen leben, in denen Wind- und Solarenergie die günstigste Art der Schaffung neuer Erzeugungskapazitäten darstellen.

Bis zum Jahr 2030 dürften günstigere Wind- und Solaranlagen, aber auch Akkumulatoren zur Energiespeicherung in großen Umfang nahezu überall günstiger sein als Gas- und Kohlekraftwerke.

Grundlage der Annahme sind die sinkenden Kosten. Bei der Windkraft wird bis 2050 ein Rückgang um 48 Prozent auf 30 USD je MWh erwartet, bei PV-Anlagen dürfte es um 63 Prozent auf 25 USD je MWh nach unten gehen. Die Kosten für Akkumulatoren dürften sich um 64 Prozent auf 62 USD je KWh verbilligen.

Weltweit dürfte die Nachfrage nach Strom bis 2050 um 62 Prozent steigen. Versorger und Investoren dürften bis dahin 15,15 TW neuer Erzeugungskapazitäten, von denen 80 Prozent ohne CO2-Emmission betrieben werden können, so BNEF weiter.

Bei der Photovoltaik wird ein Anstieg der globalen Erzeugungskapazitäten bis 2050 um den Faktor 14 erwartet, womit der Anteil an den Gesamtkapazitäten von zwei auf 22 Prozent steigt. Bei der Windkraft wird ein Wachstum um das Sechsfache erwartet, der globale Anteil wächst damit von fünf auf 26 Prozent.

Der Zubau kann nur mit erheblichen Investitionen erreicht werden. Diese werden zwischen 2018 und 2050 ein Niveau von 13,3 Bio. USD erreichen, wovon 5,3 Bio. USD in Windkraft und 4,2 Bio. USD in PV-Anlagen fließen sollen. Darüber hinaus erwartet man bei BNEF Investitionen im Umfang von 11,4 Bio. USD in den Netzausbau und 840 Mrd. USD in die Akku-Technologie.

Seb Henbest, der Leiter für den New Energy Outlook sagte, es sei wichtig, dass die Regierungen die Forschung und Entwicklung neuer Technologien förderten, um die Versorgungslücke von 20 Prozent zu schließen. Darüber hinaus sollten Staaten den Ausbau von Wind- und Solarenergie, sowie Batteriekapazitäten begünstigen.

Für den europäischen Kontinent sieht der Bericht den größten Anteil von Erneuerbaren an der gesamten Energieerzeugung. 92 Prozent des Bedarfs könnten hier durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Ein Anteil von 43 Prozent wird in den USA erwartet, wobei das Land verstärkt auf Erdgas in der Energieerzeugung setzen dürfte. In China dürfte der Anteil der Erneuerbaren bis 2050 auf 37 Prozent ansteigen

Hinweis: Teaser am 25. Juni korrigiert.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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