15.06.17  News  Metalle 

Zinserhöhung und Konjunkturdaten belasten Gold

(shareribs.com) New York 15.06.17 - Der Goldpreis liegt heute unter Druck, nachdem die US-Notenbank den Leitzins angehoben hat. Zudem fielen die jüngsten Konjunkturdaten besser aus als erwartet. Die schwächere Inflation rückt in den Hintergrund.

Der US-Dollar bewegte sich am Mittwoch nach unten, als die schwachen Inflationsdaten für den Monat Mai vorgelegt wurden. Die Verbraucherpreise wuchsen weniger stark als erwartet, was Fed-Chefin Janet Yellen auch zur Kenntnis nahm, dies aber als vorrübergehend betrachtet. Der Dollar verlor daraufhin, was mit der Bekanntgabe der Leitzinserhöhung aber wieder ausgeglichen werden konnte.

Der Leitzins in den USA liegt nun zwischen 1,0 und 1,25 Prozent und damit im Rahmen der Erwartungen. Für den weiteren Jahresverlauf wurde noch eine weitere Zinserhöhung angekündigt. Darüber hinaus teilte Fed-Chefin Yellen mit, dass man bald mit dem Abbau der Bilanz der Notenbank beginnen wolle. Ein Analyst von Morgan Stanley sagte in einem Interview mit Bloomberg, dass dies September bedeute.

Ebenfalls belastend für den Goldpreis sind die US-Konjunkturdaten. Demnach ist die Zahl der Arbeitslosengelderstanträge in der vergangenen Woche um 8.000 auf 237.000 gesunken. Weiterhin kletterte New York Empire State Manufacturing Index von minus einem auf 19,8 Punkte. Der wichtige Philly Fed Index stand im Juni bei 27,6 Punkten, nach 38,8 Punkten im Vormonat, blieb aber über den Erwartungen. Die Industrieproduktion in den USA stagnierte im Mai, während ein Wachstum von 0,2 Prozent erwartet wurde.

Analysten teilten mit, dass sich das wirtschaftliche Umfeld für Gold verschlechtert habe, dennoch gebe es eine Reihe von geopolitischen Unsicherheiten, die den Preis unterstützen dürften. Unter anderem sorgte heutige Bericht der Washington Post zu den Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller. Dieser soll im Rahmen der Russland-Affäre nun auch gegen Präsident Trump wegen des Verdachts der Justizbehinderung.

Bei der Standard Bank geht man davon aus, dass Gold sich relativ stabil zeigen dürfte, solange die Sorgen über die Trump-Regierung weiter bestehen.

Der Dollarindex steigt um 0,5 Prozent auf 97,426 USD.

Die Unze Gold verliert 0,5 Prozent auf 1.255,08 USD. Silber rutscht um 2,7 Prozent auf 16,68 USD ab.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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