23.10.18  News  Soft Commodities 

Mais und Sojabohnen leicht im Plus, Weizen schwach

(shareribs.com) Chicago 23.10.2018 - Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade zeigten sich zum Wochenauftakt uneinheitlich. Weizen lag einmal mehr unter Druck, während sich Sojabohnen und Mais stabilisierten.

Dezember-Mais stieg um 0,7 Prozent auf 3,695 USD/Scheffel. Die jüngsten Wetterprognosen haben die Marktteilnehmer veranlasst, bei Mais nach viertägigen Verlusten wieder einzusteigen. Die Marktteilnehmer sehen nach wie vor das Risiko für Ernteverluste bedingt durch zu feuchtes Wetter. Die Ernte in den US-Anbaugebieten geht zügig weiter, wie der jüngste Crop Progress Report zeigte. Per 21. Oktober war die Ernte zu 49 Prozent abgeschlossen, gegenüber 47 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Exportinspektionen für die Woche bis zum 18. Oktober zeigten derweil geplante Lieferungen in Höhe von 949.168 Tonnen, was leicht unter dem Vorwochenniveau, aber deutlich über dem Vorjahresniveau liegt

Dezember-Weizen verlor 1,3 Prozent auf 5,08 USD/Scheffel. Der Kontrakt wurde belastet von der wachsenden Enttäuschung der Marktteilnehmer über die Exportnachfrage. Angesichts der Trockenheit in vielen Anbaugebieten kam es hier zu Aufschlägen, die derzeit aber kaum gerechtfertigt scheinen. Darüber hinaus belastet ein wiedererstarkter Dollar die Wettbewerbsfähigkeit von US-Weizen auf dem Weltmarkt. Die Exportinspektionen zeigten geplante Lieferungen in Höhe von 385.047 Tonnen, in der Vorwoche waren es rund 458.000 Tonnen.

Die November-Sojabohnen stiegen um 0,2 Prozent auf 8,585 USD/Scheffel. Bei den Sojabohnen kam es ebenfalls zu Kursgewinnen und auch hier war es das Wetter in den USA, welches stützte. Die US-Ernte wird auf Rekordniveau erwartet, weshalb allein das Potential für Ernteausfälle Kursgewinne zu rechtfertigen schein. Die Ernte ist in der vergangenen Woche zügig vorangekommen und gilt zu 53 Prozent als abgeschlossen. Im Schnitt der vergangenen fünf Jahre waren es zu diesem Zeitpunkt aber bereits 69 Prozent. Die Exportinspektionen zeigten Lieferungen von 1,148 Mio. Tonnen, etwas weniger als in der Vorwoche und weniger als die Hälfte des Vorjahresniveaus.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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