09.07.19  News  Soft Commodities 

Mais und Sojabohnen nach Crop Progress Report leichter

(shareribs.com) Chicago 09.07.2019 - Mais und Sojabohnen zeigen sich im elektronischen Handel leichter. Das USDA hat gestern den jüngsten Crop Progress Report veröffentlicht. Nach den wochenlangen Niederschlägen fürchten die Marktteilnehmer nun eine längere Trockenphase.

Dezember-Mais verliert gegenwärtig 4,25 Cents auf 4,395 USD/Scheffel. Bereits im Parketthandel am Montag lag Mais leicht unter Druck. Die Wetterprognosen lassen für die kommenden Tage mehr Trockenheit erwarten, was die Entwicklung der Pflanzen befördern dürfte. Das USDA hat den jüngsten Crop Progress Report veröffentlicht. Hierin wurden 57 Prozent der Ernte mit „gut“ und „sehr gut“ bewertet, nach 56 Prozent in der Vorwoche. Die Entwicklung der Pflanzen kommt, bedingt durch die langen Verzögerungen bei der Aussaat, derweil nur langsam voran. Die wöchentlichen Exportinspektionen zeigten für die Woche bis zum 4. Juli Lieferungen von 703.192 Tonnen.

September-Weizen gibt 5,0 Cents auf 5,06 USD/Scheffel ab. Die Exportinspektionen zeigten für Weizen Lieferungen von 609.456 Tonnen, was deutlich unter dem Vorwochenniveau lag. Die Ernte von Winterweizen kommt langsamer als üblich voran, 47 Prozent sind abgeschlossen, gegenüber 61 Prozent im Schnitt der vergangenen fünf Jahre. Der Zustand der Winterweizen hat sich derweil leicht verbessert, auch bei Frühlingsweizen zeigte sich eine Verbesserung. In dieser Woche erwarten die Marktteilnehmer den jüngsten WASDE-Bericht des USDA.

Die November-Sojabohnen geben 3,75 Cents auf 8,94 USD/Scheffel ab. Auch die Sojabohnen stehen unter dem Einfluss der Wetterprognosen, die Trockenheit und Hitze für die kommenden beiden Wochen erwarten lassen. Dies dürfte die Entwicklung der Pflanzen beschleunigen. Es werden aber auch Risiken gesehen, da es schnell wieder zu trocken werden könnte. Laut Crop Progress Report war die Aussaat in den USA zu 96 Prozent abgeschlossen, nach 99 Prozent im Schnitt der vergangenen fünf Jahre. Der Zustand der Ernte blieb nahezu stabil, 53 Prozent wurden mit „gut“ und „sehr gut“ bewertet, nach 54 Prozent in der Vorwoche. Im vergangenen Jahr waren es 71 Prozent. Die Exportinspektionen zeigten Lieferungen im Umfang von 757.903 Tonnen.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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