01.07.19  News  Soft Commodities 

Mais und Sojabohnen volatil, USDA-Bericht überrascht

(shareribs.com) Chicago 01.07.2019 - Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade zeigten zeigten sich am Freitag teils deutlich leichter, nachdem das USDA die Prognosen für die Anbauflächen für Mais weniger stark senkte als erwartet. Die Annäherung Chinas und der USA sorgt am Montag für festere Kurse.

Im elektronischen Handel geht es für Dezember-Mais um 1,25 Cents auf 4,325 USD/Scheffel nach oben. Die leichte Erholung kommt, nachdem China und die USA eine Wiederaufnahme der Handelsgespräche vereinbarten und die USA damit eine Ausweitung der Importzölle aussetzten. Das USDA hat derweil am Freitag gemeldet, dass US-Bauern Mais auf einer Fläche von 91,7 Mio. Acres angebaut hätten. Dies lag unter der Prognose aus März, als 92,8 Mio. Acres erwartet wurden. Der Markt hatte allerdings eine Reduktion auf 86,6 Mio. Acres erwartet. Ein Analyst sagte laut Reuters, dass die Daten auch Absichtserklärungen für die ersten beiden Wochen enthielten, weshalb sich diese noch ändern dürften.

September-Weizen verliert aktuell 2,5 Cents auf 5,2475 USD/Scheffel. Die Anbauflächen von Weizen sieht das USDA in diesem Jahr bei insgesamt bei 45,6 Mio. Acres, was einem Rückgang von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zudem wären es die geringsten Anbauflächen seit Beginn der Aufzeichnungen vor einhundert Jahren. Die Marktteilnehmer zeigten sich angesichts dessen jedoch wenig überrascht, da bereits absehbar war, dass die Flächen gering ausfallen werden. Der September-Kontrakt rutschte am Freitag um mehr als 16 Cents nach unten.

Die November-Sojabohnen steigen um 4,75 Cents auf 9,2775 USD/Scheffel. Im Rahmen des jüngsten Acreage-Reports des USDA werden für die Sojabohnen Anbauflächen von 80 Mio. Acres erwartet, zehn Prozent weniger als vor einem Jahr. Auch die Prognosesenkungen bei den Sojabohnen kamen für die Marktteilnehmer wenig überraschend. Diese gingen davon aus, dass die Schätzungen noch geringer ausfallen. Das USDA teilte mit, dass man die Bauern in den kommenden Wochen erneut befragen werde. Sollte dies größere Änderungen bei den Schätzungen ergeben, würde das USDA die Schätzungen aktualisieren.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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