13.12.12  News  Soft Commodities 

Rohstoffe: Mais und Weizen schwach, Sojabohnen behauptet

(shareribs.com) Chicago 13.12.12 - Die Agrarfutures haben sich gestern erneut schwächer gezeigt, lediglich für die Sojabohnen ging es leicht nach oben, da hier von einer anhaltend hohen Nachfrage berichtet wird. Weizen leidet weiterhin unter den bärischen Aussichten.

März-Mais korrigierte um 2,5 Cents auf 7,255 USD/Scheffel und lag damit unter dem Einfluss der schwachen Weizenpreise. Ebenfalls negativ aufgenommen wurde ein Bericht laut dem der größte Futtermittelproduzent Südkoreas 238.000 Tonnen Mais in Lateinamerika und Südafrika gekauft hat. Bei der Ausschreibung wurden die USA als Lieferant ausgeschlossen. Die Ethanolproduktion lag in der vergangenen Woche bei 824.000 Barrel/Tag und damit leicht unter dem Vorwochenniveau und 12,2 Prozent unter Vorjahresniveau.

März-Weizen sackte um 9,5 Cents auf 8,12 USD/Scheffel. Die Schwäche aus dem jüngsten USDA-Bericht setzte sich gestern weiter fort. Zwar wird die Korrektur auch auf technische Faktoren zurückgeführt, die Anhebung der Prognosen für die Lagerendbestände haben aber auch die spekulativen Investoren aus dem Getreide vertrieben. Gleichzeitig könnten die zurückgekommenen Preise aber die Exportnachfrage steigen lassen, was zumindest für eine kurzfristige Erholung sorgen könnte. Zudem dürfte der geringere Preisunterschied zwischen Weizen und Mais eine steigende Nachfrage bei Weizen seitens der Futtermittelindustrie sorgen. Jüngst wurden Weizenorders im Umfang von 172.530 Tonnen ausgeschrieben, Japan könnte zudem weitere 120.000 Tonnen ordern.

Die Januar-Sojabohnen verbesserten sich um 1,5 Cents auf 14,735 USD/Scheffel, der Märzkontrakt schloss bei 14,705 USD/Scheffel. Die Sojabohnen werden derzeit gestützt von der anhaltend hohen Nachfrage aus China, während das Gesamtumfeld eher negativ ist. Marktteilnehmer berichten, dass die chinesischen Importeure den jüngsten Preisrückgang genutzt haben könnte, um in den USA weiter zuzukaufen, so dass die Erwartungen an den heutigen Exportbericht entsprechend hoch sind. In Brasilien verläuft das Wetter derzeit wie für die Jahreszeitüblich, so dass erste Marktteilnehmer davon ausgehen, dass die Produktionsprognose von 81 Mio. Tonnen zu konservativ sein könnte. Auch in Argentinien könnte eine längere Trockenphase die Aussaat beschleunigen. Da die Aussaat von Mais durch die anhaltenden Regenfälle verzögert wurde, könnten auch hier mehr Sojabohnen angebaut werden, als erwartet.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

 Relevante Zertifikate  Letztes Update: 14.05.2015 

Name Fälligkeit Referenz Geld Brief Änderung
Weizen Open End Zertifikat
(NL0000210912)
open end 479.76 8.89 0.00 0.08
Sojabohnen Open End Zertifikat
(NL0000414019)
open end 974.25 98.59 0.00 0.17
Weizen Quanto Open End Zertifikat
(NL0000417111)
open end 474.00 5.15 0.00 0.06
Mais Open End Zertifikat
(NL0000420446)
open end 361.01 10.63 0.00 0.01
Mais Quanto Open End Zertifikat
(NL0000470078)
open end 361.01 8.30 0.00 0.00
Sojabohnen Quanto Open End Zertifikat
(NL0000470029)
open end 974.25 95.45 0.00 -0.09
RICI Enhanced Weizen TR Index Open End Zertifikat
(DE000AA1KPU0)
open end 45.00 45.32 0.00 0.34
RICI Enhanced Mais TR Index Open End Zertifikat
(DE000AA1KPW6)
open end 49.00 49.19 0.00 0.14
Sojabohnen MINI Long
(NL0000419554)
open end 971.25 84.26 0.00 0.23
RBS

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