08.07.19  News  Soft Commodities 

Sojabohnen notieren um 9,00 USD – Starke Exportnachfrage

(shareribs.com) Chicago 08.07.2019 - Sojabohnen und Mais zeigen sich im elektronischen Handel wieder fester. Am Freitag zeigten sich die Notierungen unter Druck, belastet von der Unsicherheit hinsichtlich der Nachfrageentwicklung.

Dezember-Mais gewinnt aktuell 4,0 Cents auf 4,4625 USD/Scheffel hinzu. Bereits am Freitag ging es für Mais nach oben. In zunehmendem Maße wird die Angebotslage kritisch gesehen. Es wird befürchtet, dass die Niederschläge in den Anbauregionen, die die Aussaat verzögert haben, die Aussichten für die Ernte deutlich beeinträchtigen. Zwar hat sich das Wetter zuletzt verbessert, weshalb nun mit einer guten Entwicklung gerechnet wird. Die nichtbestellten Anbauflächen können damit aber nicht ausgeglichen werden. Die Exportverkäufe zeigten Orders in Höhe von 331.800 Tonnen in der Woche bis zum 27. Juni. Dabei entfielen 156.200 Tonnen zur Lieferung im kommenden Handelsjahr.

September-Weizen steigt um 2,0 Cents auf 5,17 USD/Scheffel. Die Exportverkäufe bei Weizen betrugen 276.500 Tonnen, was deutlich unter dem Vorwochenniveau lag. Weizen konnte am Freitag dennoch etwas zulegen. Die Entwicklung der Ernte in den USA dürfte weiter positiv verlaufen, neue Zahlen dazu sind am Montag fällig. Abseits dessen bleibt die Lage in anderen globalen Anbauregionen kritisch, so dass die Exportnachfrage nach US-Weizen anziehen könnte, was bislang aber vor allem vom hohen Preis verhindert wird.

Die November-Sojabohnen klettern um 5,0 Cents auf 8,995 USD/Scheffel. Die Sojabohnen standen in der vergangenen Woche unter Druck und schaffen eine Gegenbewegung. Unklar ist, welche Haltung die Bauern im Handelsstreit eingenommen haben. China hatte große Orders in Aussicht gestellt, die USA die Erhebung weiterer Zölle auf Eis gelegt. Bislang ist davon aber wenig angekommen, so dass auch weiterhin nicht mit einer stärkeren Aufwärtsbewegung zu rechnen ist, zumal das afrikanische Schweinefieber weiter in chinesischen Schweinefarmen grassiert, so dass die Futtermittelnachfrage ohnehin gering ist. Die wöchentlichen Exportverkäufe fielen derweil mit 1,037 Mio. Tonnen recht stark aus. Es war das höchste Niveau seit Ende März.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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