30.10.18  News  Soft Commodities 

Sojabohnen setzen Korrektur fort

(shareribs.com) Chicago 30.10.2018 - Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade zum Wochenauftakt überwiegend leichter. Die jüngsten Berichte über eine Ausweitung des US-Handelsstreits und die Erwartung einer Rekordernte belasteten.

Dezember-Mais verbilligte sich um 1,0 Cents auf 3,6675 USD/Scheffel. Die Ernte in den USA war per 28. Oktober zu 63 Prozent abgeschlossen, was dem Fünf-Jahresschnitt entspricht. Damit wurden die vorherigen wetterbedingten Verzögerungen wieder eingeholt. Die Exportinspektionen für die Woche bis zum 25. Oktober zeigten zur Lieferung vorbereitete Exporte von 652.995 Tonnen, was über dem Vorjahresniveau lag, aber weit unter dem Vorwochenniveau von 1,023 Mio. Tonnen. Das Wetter in den US-Anbaugebieten dürfte den Bauern eine zügige Fortsetzung ihrer Ernte ermöglichen, was die Notierungen belastete.

Dezember-Weizen stieg um 2,0 Cents auf 5,0725 USD/Scheffel. Weizen konnte sich behaupten, obgleich der anfangs festere US-Dollar das Exportpotential beeinträchtigte. Die Exportinspektionen zeigten zur Lieferung vorbereitete Exporte im Umfang von 393.225 Tonnen, etwas mehr als in der Vorwoche und gut 70.000 Tonnen mehr als im Vorjahr. Die Exporte seit Jahresbeginn liegen jedoch um 2,5 Mio. Tonnen unter jenen des Vorjahresniveaus.

Die November-Sojabohnen gaben 6,0 Cents auf 8,39 USD/Scheffel ab. Bei den Sojabohnen zeigten die Exportinspektionen Lieferungen von 1,304 Mio. Tonnen, 96.000 Tonnen mehr als in der Vorwoche. Vor einem Jahr waren es jedoch 2,531 Mio. Tonnen. Auf Sicht des Handelsjahres liegen die Exporte mit 7,317 Mio. Tonnen bei nur 59 Prozent des Vorjahresniveaus, was auf die ausbleibende Nachfrage aus China zurückzuführen ist. Dies dürfte auch weiterhin so bleiben, da im Handelsstreit zwischen beiden Ländern offenbar die nächste Eskalationsstufe ansteht. Reuters und Bloomberg berichteten am Montagabend, dass die USA auch die restlichen chinesischen Importe mit Handelszöllen belegen wollen. Der Crop Progress Report zeigte einen Erntefortschritt von 72 Prozent, gegenüber 81 Prozent im Schnitt der letzten fünf Jahre. Das USDA gab im gestrigen Handelsverlauf bekannt, dass private Exporteure Ordres über 120.000 Tonnen gemeldet haben.

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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