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Gold-Longs auf neuem Hoch, Rohöl-Longs reduziert - CoT-Report

(shareribs.com) Washington 04.09.17 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longs auf Gold und Silber erneut deutlich ausgeweitet, bedingt durch die anhaltenden Sorgen über die geopolitische Lage und den schwachen US-Dollar. Die Zahl der Netto-Longs auf Rohöl wurden nahezu halbiert.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 29. August, um 25,3 Prozent auf 317.240 Kontrakte reduziert. Dies betraf vor allem Rohöl, während bei den Agrarrohstoffen eine neuerliche Ausweitung der Short-Positionen zu verzeichnen war. Gold wird unterstützt von der anhaltenden Dollarschwäche und den Spekulationen über eine Verzögerung bei den Zinserhöhungen.

Der Goldpreis zeigt sich weiterhin fest und steigt zum Wochenauftakt um knapp ein Prozent. Der jüngste Test einer mutmaßlichen Wasserstoffbombe Nordkoreas hat die Geopolitik wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die USA haben auf den Test mit einer Verschärfung der Rhetorik geantwortet. Auch eine militärische Lösung wurde als Option genannt. Dabei scheint aber klar, dass es eine solche Option tatsächlich nur mit extrem hohen Kosten gibt. Die Zahl der neugeschaffenen Arbeitsplätze in den USA lag im vergangenen Monat unter den Erwartungen. Es wurden 156.000 Stellen geschaffen, die Arbeitslosenrate stieg leicht. Dies schürt Spekulationen über den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung. Diese könnte nun erst Mitte 2018 erfolgen, was den Dollar nachhaltig belasten dürfte. Der Dollarindex fällt zum Wochenbeginn auf 92,64 USD.

Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Gold stieg um 18,1 Prozent auf 231.896 Kontrakte. Auch bei Silber war ein erneuter Anstieg der Netto-Longpositionen zu beobachten, es ging um 20 Prozent auf 52.428 Kontrakte nach oben. Die Netto-Longs auf Platin stiegen um 18,1 Prozent auf 21.125 Kontrakte und bei Palladium war ein leichter Rückgang um 0,6 Prozent auf 25.006 Kontrakte zu verzeichnen.

Gänzlich anders stellt sich die Lage bei Rohöl dar. Hier wurde die Zahl der Netto-Longs reduziert, bedingt durch die Aussicht auf eine geringere Nachfrage aus den Raffinerien in den USA und die Unsicherheit darüber, wie sich die Angebotslage weiter entwickelt. In den USA sind die Rohölbestände in der letzten Woche um 5,4 Mio. auf 457,8 Mio. Barrel zurückgegangen. Die Bestände von Benzin blieben unverändert, die Auswirkungen des Hurricanes Harvey zeigten sich hier noch nicht. Auch der Raffineriedurchsatz war in der Woche bis zum 25. August noch auf hohem Niveau. Rund ein Viertel der US-Raffineriekapazitäten sind aufgrund des Sturms geschlossen worden, auch die Förderung in den USA ist betroffen. Auf die Preise hatte all dies aber nur geringe Auswirkungen, lediglich der Preis für Benzin schoss nach oben, korrigiert heute aber wieder. Die Netto-Longs auf US-Rohöl sank um 41,8 Prozent auf 147.303 Kontrakte.

Bei Kupfer kam es erneut zu einer Ausweitung der Netto-Longs, es ging um 2,3 Prozent auf 124.929 Kontrakte nach oben. Das rote Metall hat sich zuletzt stark verteuert. Die Marktteilnehmer setzen weiterhin auf eine Ausweitung der Nachfrage. Dazu passend meldete China für den Monat August eine Verbesserung des vielbeachteten Einkaufsmanagerindex für die Industrie. Dieser stieg um 0,3 auf 51,7 Punkte, während ein Rückgang auf 51,3 Punkte erwartet wurde. Der entsprechende Index für den Dienstleistungssektor schwächte sich aber um 1,1 auf 53,4 Zähler ab. Auch die Konjunkturdaten anderer Volkswirtschaften fielen überraschend stark aus, was die Tonne Kupfer auf knapp unter 7.000 USD hat steigen lassen.

Die Agrarfutures zeigten zuletzt eine starke Korrektur der Preise. Damit einher ging Anstieg der Short-Positionen. Dies sorgte dann aber auch für eine Stabilisierung. Für die Sojabohnen ist es in den USA zu trocken. Mais kann von diesem Umfeld aber nicht profitieren. Die Zahl der Netto-Shorts auf Mais mehr nahezu vervierfacht, auf nun 65.000 Kontrakte. Bei den Sojabohnen stieg die Zahl der Netto-Longs um 21,3 Prozent auf 28.367 Kontrakte und bei Weizen stieg die Zahl der Netto-Shorts um 16,1 Prozent auf 77.529 Kontrakte.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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