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Rohöl-Longs steigen wieder, Gold-Longs ausgeweitet - CoT-Report

(shareribs.com) New York 11.09.17 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen auf Gold und Rohöl wieder ausgeweitet. Der Tropensturm Harvey hat Teile der US-Förderung stillgelegt. Der anhaltend schwache US-Dollar stützt Gold

Wie die Commodity Futures Trading Commision am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 5. September, um 12,7 Prozent ausgeweitet. Vor allem bei den Edelmetallen war ein Anstieg zu verzeichnen, auch die Longs auf Rohöl wurden wieder ausgeweitet, begleitet von einem Anstieg der Preise. Derweil stiegen die Short-Positionen auf Mais und Weizen

Die anhaltende Schwäche des US-Dollars und weiterhin bestehende geopolitische Sorgen haben den Goldpreis in der vergangenen Woche auf ein Jahreshoch getrieben. Die Netto-Longpositionen auf Gold stiegen derweil um 7,6 Prozent auf 249.588 Kontrakte. Das gelbe Metall wird unterstützt von der Abwertung des US-Dollars, der vor allem gegenüber dem Euro an Wert verlor. Einerseits sorgen schwächere US-Konjunkturdaten für Spekulationen über Verzögerungen bei den nächsten Zinsschritten der US-Notenbank. Darüber hinaus hat EZB-Präsident Mario Draghi angedeutet, dass man an einem langsamen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik interessiert sei. Analysten sehen die Möglichkeit einer Reduktion der monatlichen Anleihekäufe bereits im Herbst. Auch die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel sorgen für ein anhaltendes Interesse an Gold wobei die physische Nachfrage in Asien gegenwärtig aufgrund der hohen Preise relativ schwach ist. Unter anderem wurde bekannt, dass die chinesische Notenbank im August ihre Goldreserven nicht ausgeweitet hat.

Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Silber wurde um 17,4 Prozent auf 61.531 Kontrakte ausgeweitet. Bei Palladium war ein leichter Anstieg um 1,4 Prozent auf 25.353 Kontrakte zu verzeichnen, während die Zahl der Netto-Longpositionen auf Platin um 12,4 Prozent auf 23.753 Kontrakte ausgeweitet wurde.

Die Sturmtiefs, die gegenwärtig den Süden und Südosten der USA heimsuchen, haben zu einer partiellen Stilllegung der dortigen Rohölförderung gesorgt. Auch die Raffinerien mussten zu einem Gutteil stillgelegt werden, insgesamt war die Auslastung der Raffinerien in den USA in der vorvergangenen Woche auf unter 80 Prozent gesunken. Gleichzeitig sorgte dies für einen Anstieg der Rohölbestände in den USA. Da es weitere Stürme gibt und unklar ist, wie zügig die Raffinerien ihre Produktion wieder hochfahren können, könnten die Rohölbestände weiter steigen. Überdies beginnt in Kürze die Wartungssaison in den US-Raffinerien, was die Rohölnachfrage ebenfalls belasten wird. Laut Baker Hughes sank die Zahl der laufenden Förderanlagen in der vergangenen Woche um drei auf 756 Anlagen, was ob des relativ hohen Preisniveaus auf die Auswirkungen des Tropensturms Harvey zurückzuführen ist. Die Zahl Netto-Longs wurde um 15,4 Prozent auf 169.985 Kontrakte ausgeweitet.

Kupfer bleibt weiter in der Gunst der Investoren. Nach erneut relativ guten Konjunkturindikatoren setzt man auf ein starkes zweites Halbjahr in China und eine anhaltend hohe Nachfrage nach Rohstoffen. Im Falle von Kupfer lagen die Importe mit 390.000 Tonnen im August auf dem Vormonatsniveau. Analysten sehen die Stabilität trotz höherer Preise als positives Signal und Zeichen einer stabilen tatsächlichen Nachfrage an. Insgesamt liegen die Kupferimporte Chinas seit Jahresbeginn mit 3,01 Mio. Tonnen allerdings um knapp 13 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Kupfer wurden in der vergangenen Woche um 0,4 Prozent auf 125.376 Kontrakte ausgeweitet.

Bei den Agrarrohstoffen zeigt sich derweil ein gänzlich anderes Bild. Die Unsicherheiten über die Maisernte in den USA hat dazu beigetragen, dass die Zahl der Netto-Shortpositionen um 68,8 Prozent auf 109.723 Kontrakte ausgeweitet wurde. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Weizen Hier wurden die Shorts um 11,7 Prozent auf 86.570 Kontrakte ausgeweitet. Zwar stützt der schwächere US-Dollar theoretisch die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Tatsächlich ist die Exportnachfrage aufgrund des global hohen Angebots aber schwach. Die Zahl der Netto-Shorts auf Sojabohnen wurde ob der Risiken für die Ernte im Osten der USA um 57,9 Prozent auf 11.944 Kontrakte reduziert.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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