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Gold-Longs steigen, Investoren wieder netto-long auf Rohstoffe - CoT-Report

(shareribs.com) Washington 18.06.2019 - Die Finanzinvestoren in den USA sind wieder netto-long auf Rohstoffe, nachdem die Longs auf Gold und Mais kräftig ausgeweitet wurden. Bei Rohöl war derweil ein neuerlicher Rückgang der Longs zu verzeichnen.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 11. Juni, stark ausgeweitet. Dort ist man nun mit 62.106 Kontrakten netto-long, das höchste Niveau seit Mitte Februar. Vor allem bei Mais und Gold war ein deutliches Plus bei den Longs zu verzeichnen.

Die Aussicht auf eine Leitzinssenkung in den USA in diesem Jahr hat den Preis für Gold deutlich steigen lassen. Dabei stellt die Marke von 1.350 USD aber weiterhin einen wichtigen Widerstand. Die Marktteilnehmer setzen dennoch in zunehmendem Maße auf steigende Preise, wie der Anstieg der Netto-Longs um ein Drittel auf 156.718 Kontrakte zeigt. Einen Dämpfer erhielt Gold zuletzt von etwas besseren Konjunkturdaten aus den USA, welche Gewinnmitnahmen nach sich zogen. In dieser Woche steht die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank im Vordergrund. Die Chancen für eine Leitzinssenkung gelten als relativ gering. Abseits dessen bleibt die globale Konjunktur einer der wichtigsten Triebfedern für den Goldpreis. Im Rahmen des G20-Gipfels wird ein Treffen zwischen US-Präsident Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi erwartet. Die Wahrscheinlichkeit für eine Einigung im Handelsstreit wächst damit aber nur wenig, da die Fronten zunehmend verhärtet sind.

Die Zahl der Netto-Shorts auf Silber wurden um 57 Prozent auf 8.545 Kontrakte reduziert, die Netto-Shorts auf Platin wuchsen um 21,6 Prozent auf 15.460 Kontrakte und bei Palladium stieg die Zahl der Netto-Longs um 7,4 Prozent auf 10.094 Kontrakte.

Die sinkenden Konjunkturerwartungen zeigen sich auch Rohöl. Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longs um 29 Prozent auf 129.416 Kontrakte reduziert, das geringste Niveau seit Mitte Februar. Zwar bieten die OPEC-Förderkürzungen nach wie vor Unterstützung und verhindern stärkere Rücksetzer bei den Ölpreisen. Mit einer steigenden Produktion in den USA und den gesunkenen Erwartungen beim Nachfragewachstum könnte dies künftig aber nicht mehr ausreichen, um das Preisniveau zu verteidigen. In der zweiten Jahreshälfte dürfte die OPEC die Kürzungen aufrecht erhalten, während die IEA mit einem stärkeren Nachfragewachstum rechnet. Damit einher dürfte aber auch eine Ausweitung der Exportkapazitäten der USA gehen, was den Wettbewerb auf dem Ölmarkt verschärfen dürfte.

Die Netto-Shorts auf Kupfer sind erneut gestiegen, es ging um 13 Prozent auf 51.737 Kontrakte nach oben. Das rote Metall wird beeinträchtigt von den schwachen Konjunkturaussichten in China, dem wichtigsten Abnehmer weltweit. Dort haben sich die Konjunkturindikatoren zuletzt weiter eingetrübt, was sich bei Kupfer in sinkenden Preisen auswirkte. Einige Marktteilnehmer sehen jedoch eine steigende Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte. Daneben wachsen punktuell die Angebotsrisiken, wie ein Streik in Chile zeigt.

Eine starke Entwicklung zeigte sich in den letzten Wochen bei Mais Dort sorgte das schlechte Wetter für einen starken Anstieg der Long-Positionen. In der vergangenen Woche kletterten die Netto-Longs um 27,5 Prozent auf 111.212 Kontrakte. Auch bei Weizen zeigte sich eine Trendwende. Im Windschatten von Mais kletterten auch die Weizenpreise. Die Investoren sind hier nun mit 1.741 Kontrakten netto-long, zum ersten Mal seit Mitte September 2018. Die Netto-Shorts auf die Sojabohnen wurden um 2,4 Prozent auf 91.155 Kontrakte reduziert.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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