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Gold-Longs steigen weiter, Rohöl-Longs gehen zurück - CoT-Report

(shareribs.com) London 03.06.2019 - Die Stimmung an den Aktien- und Rohstoffmärkten kühlt weiter ab. Die Rohstoffpreise liegen unter Druck, da eine schwächere Nachfrage erwartet wird. In der Folge reduzieren die Investoren ihre Longs auf Rohöl und weiten die Kupfer-Shorts aus.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Shortpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 28. Mai um 23,5 Prozent auf 297.220 Kontrakte reduziert. Vor allem bei Rohöl war dabei ein Rückgang zu verzeichnen, während bei Mais und Weizen die Short-Positionen, nach der scharfen Aufwärtsbewegung, abgebaut wurden. Mit der anhaltend hohen Zahl an Netto-Shorts bleibt die Stimmung gegenüber Rohstoffen nach wie vor schlecht und dürfte bei einer Eintrübung der Konjunktur weiter leiden.

Gold ist dieser Tage Profiteur der miesen Konjunkturdaten und vorsichtigen Investoren. Das gelbe Metall ist in der vergangenen Woche wieder über die Marke von 1.300 USD geklettert und kann die Kursgewinne am Montag ausweiten. Damit einher ging ein Anstieg der Netto-Longpositionen um 36 Prozent auf 33.134 Kontrakte. Gold ist somit wieder ein etwas stärker nachgefragter sicherer Hafen für die Investoren, der aber nach wie vor abhängig ist von der Stärke des US-Dollars. Tendenziell hat der Greenback in den vergangenen Monaten profitiert, wenn die Angst der Investoren wuchs, was Gold eher unter Druck setzte. Es besteht aber die Gefahr, dass die zunehmende außenpolitische Isolation der USA, vor allem hinsichtlich der Handelspolitik, den Dollar unter Druck setzt, zumal die Fiskalpolitik der Regierung Trump als wenig nachhaltig gilt.

Die Zahl der Netto-Shortpositionen auf Silber wurde um 26,5 Prozent auf 39.042 Kontrakte ausgeweitet, bei Platin ist man nun mit 10.128 Kontrakten netto-shorts, während die Zahl der Netto-Longpositonen auf Palladium um 10,8 Prozent auf 9.180 Kontrakte ausgeweitet wurde.

Die Ölpreise sackten in der vergangenen Woche kräftig ab – WTI-Rohöl kostet weniger als 54 USD. Die wieder steigende Förderung in den USA, sowie die Aussicht auf eine schwächelnde Nachfrage belasten Brent und WTI. Leichte Unterstützung kommt zwar aus dem Nahen Osten und die wahrscheinliche Verlängerung der Förderkürzungen. Neu geschaffene Transportkapazitäten in den USA sorgen aber dafür, dass das Land das Exportgeschäft weiter ausbauen dürfte, was den Wettbewerb mit OPEC und Russland verschärft. Die spekulativen Finanzinvestoren sind zwar weiterhin deutlich long auf US-Rohöl, die Netto-Longpositionen wurden aber um 15 Prozent auf 200.390 Kontrakte reduziert.

Die Sorgen der Investoren zeigen sich bei Kupfer Hier stieg die Zahl der Netto-Shortspositionen um 10 Prozent auf 40.676 Kontrakte. Vor allem die chinesische Konjunktur ist für den Rückgang verantwortlich. Dort haben sich die Indikatoren zuletzt wieder deutlich eingetrübt, was eine schwächere Nachfrageentwicklung erwarten lässt. Dies wird noch verschärft durch den Handelsstreit mit den USA, welchen Peking nun als Wirtschaftskrieg bezeichnet. Spekulationen über eine Ausweitung der chinesischen Stützungsmaßnahmen haben es bislang nicht geschafft, Kupfer wieder über die wichtige Marke von 6.000 USD zu drücken. In der zweiten Jahreshälfte könnte eine Verengung des Angebots aber den Preis für das rote Metall nach oben treiben.

Wochenlange Regenfälle haben im Mittleren Westen der USA zu Überflutungen geführt, die den Fortschritt der Aussaat von Sojabohnen und Mais stark verzögerten. Vor allem bei Mais könnte das die diesjährige Ernte beeinträchtigen. Die Investoren haben ihre Netto-Shorts auf Mais um 82 Prozent auf 20.736 Kontrakte reduziert. Bei den Sojabohnen sank die Zahl der Netto-Shorts um 15 Prozent auf 129.994 Kontrakte. Die Netto-Longpositionen auf Weizen gingen um 43 Prozent auf 23.780 Kontrakte zurück.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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