09.04.18  News  shareribs-Happen  Öl 

Rohstoffinvestoren reduzieren Gold- und Rohöl-Longs - CoT-Report

(shareribs.com) Washington 09.04.18 - Die Unruhe an den Märkten zeigt sich auch bei den spekulativen Finanzinvestoren. Diese haben ihre Netto-Longs auf Rohöl reduziert. Aber auch bei Gold war ein Rückgang zu verzeichnen.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 3. April, um 11,2 Prozent auf 637.591 Kontrakte reduziert. Die Nervosität an den Märkten hat zuletzt deutlich zugenommen, was sich auch an den Rohstoffmärkten auswirkte. Rohöl lag unter Druck und auch für Kupfer ging es nach unten. Gold konnte allerdings noch nicht von der Schwäche profitieren, die Preise bewegen sich in ihrer bekannten Spanne.

Trotz der Handelsspannungen zwischen China und den USA haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf Gold um 20,3 Prozent auf 137.849 Kontrakte reduziert. Offenbar sehen die Investoren gegenwärtig wenig Aufwärtspotential für das gelbe Metall, nachdem der Preis sich auch zuletzt nicht aus seiner bekannten Spanne bewegt hat. Grund für die Zurückhaltung ist auch der US-Dollar, der bislang relativ stabil bleibt. Der Dollarindex bleibt um die Marke von 90 USD und selbst die ziemlich schwachen März-Arbeitsmarktdaten konnten dies nicht ändern. Mit 103.000 neugeschaffenen Stellen blieben die Neueinstellungen unter den Erwartungen, auf Sicht des ersten Quartals steht aber ein Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Bei Silber ist die Zahl der Netto-Shorts um 17,0 Prozent auf 39.604 Kontrakte ausgeweitet worden. Auch Silber kann sich aus seiner bekannten Handelsspanne nicht befreien. Die Zahl der Netto-Longs auf Platin wurde um 93,4 Prozent auf 631 Kontrakte reduziert, während bei Palladium ein Rückgang um 19,0 Prozent auf 9.490 Kontrakte zu verzeichnen war.

Die Ölpreise gerieten in der letzten Woche unter die Räder, das Umfeld bleibt derweil weiterhin positiv. Die Maßnahmen der OPEC, welche zur Reduktion der globalen Rohölbestände beitrugen, haben den Markt widerstandsfähiger gegen externe Schwankungen gemacht. Zwar ging es in der letzten Woche um mehr als vier Prozent für WTI-Rohöl nach unten und Brent-Rohöl verlor knapp drei Prozent. Auf Sicht des ersten Quartals bleiben die Preise aber stabil. Die Förderung in den USA ist in der vorvergangenen Woche erneut gestiegen. Baker Hughes teilte mit, dass die Zahl der laufenden Förderanlagen in der vergangenen Woche um zehn auf 808 Kontrakte ausgeweitet wurde. Analysten merken derweil an, dass die steigende Produktion die Infrastruktur in den USA vor wachsende Herausforderungen stellt. Dies gilt allerdings nicht für die Rohöllager. Die Bestände sind der vergangenen Woche erneut gesunken. Die Zahl der Netto-Longs auf US-Rohöl sank um 9,3 Prozent auf 424.256 Kontrakte.

Der Kupferpreis hat sich in der vergangenen Woche stabilisiert, ungeachtet der Sorgen um die Entwicklung im Handel zwischen China und den USA. Die Marktteilnehmer gehen gegenwärtig davon aus, dass die Nachfrage nach dem roten Metall zumindest kurzfristig kaum von den Streitigkeiten zwischen den beiden Volkswirtschaften beeinträchtigt wird, allerdings bleibt Kupfer empfänglich für makroökonomische Schocks. In der neuen Woche werden die chinesischen Außenhandelsdaten erwartet, welche Aufschluss über die Lage der chinesischen Wirtschaft im März geben dürften. Die Zahl der Netto-Longpositionen stieg um 2,6 Prozent auf 3.821 Kontrakte.

Bei den Agrarrohstoffen bleibt die Lage derweil stabil. Die Sorgen über einen Rückgang der Nachfrage nach US-Sojabohnen hat sich bei den Marktteilnehmern noch nicht durchgeschlagen. Die Zahl der Netto-Longs ging um 1,3 Prozent auf 181.154 Kontrakte zurück. Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Mais stieg um 19,9 Prozent auf 140.187 Kontrakte und bei Weizen war ein leichter Rückgang der Netto-Shorts um 5,6 Prozent auf 73.418 Kontrakte zu verzeichnen.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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