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Rohstoffinvestoren ziehen sich aus Rohöl zurück - CoT-Report

(shareribs.com) New York 12.11.2018 - Die Zahl der Netto-Longs auf US-Rohöl ist in der vergangenen Woche erneut deutlich gesunken. Bei Kupfer zeigte sich derweil ein Rückgang der Netto-Shorts. Insgesamt stieg die Zahl der Netto-Longs leicht.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 6. November, um 26,1 Prozent auf 154.664 Kontrakte ausgeweitet. Dabei steht eine wachsende Vorsicht der Marktteilnehmer im Vordergrund, wie der Rückgang der Netto-Shortpositionen bei Gold zeigt. Bei den Ölpreisen sieht man derweil gegenwärtig wenig Aufwärtspotential.

Die Ölpreise haben in der vergangenen Woche deutliche Kursverluste hinnehmen müssen. WTI-Rohöl befindet sich in einem technischen Bärenmarkt, nachdem es seit dem Hoch im Oktober um 20 Prozent nach unten ging. Eine Reihe von Faktoren haben die Entwicklung begünstigt. So griffen die US-Sanktionen gegen den Iran nicht so weit, wie befürchtet. Das Angebot in anderen Ländern wuchs stärker als erwartet. Hinzu kommen die Konjunktursorgen und die Erwartung eines weniger stark wachsenden Angebots. Der Preisverfall hat nun dazu beigetragen, dass die OPEC wieder über Produktionskürzungen spricht. In den USA stieg die Förderung in der vorvergangenen Woche auf ein Rekordhoch von 11,6 Mio. Barrel pro Tag. Am Freitag meldete Baker Hughes einen Anstieg der laufenden Förderanlagen um zwölf auf 886, das höchste Niveau seit mehr als dreieinhalb Jahren.

Die Zahl der Netto-Longpositionen auf US-Rohöl wurde um 18,3 Prozent auf 160.291 Kontrakte reduziert.

Der Goldpreis geriet mit der Stabilisierung an den Aktienmärkten wieder unter verstärkten Abgabedruck. Auf Wochensicht steht ein leichtes Minus. Dies ist auch auf den wiedererstarkten US-Dollar zurückzuführen, der auf ein 16-Monatshoch kletterte, gestützt von den guten US-Konjunkturdaten und dem weiterhin anhaltenden Bedarf an einem sicheren Hafen. Diese Nachfrage kann Gold derzeit nicht befriedigen, auch wenn die anziehende Inflation in den USA die Einstellung der Investoren mittelfristig ändern könnte. Im kommenden Jahr sehen die Marktteilnehmer das Potential eines Preisanstiegs auf 1.300 USD. Zuletzt wurde die Zahl der Netto-Shortspositionen auf Gold um 18,8 Prozent auf 37.486 Kontrakte reduziert.

Bei Silber sank die Zahl der Netto-Shorts um 17,3 Prozent auf 20.334 Kontrakte, gegenüber Platin sind die Investoren mit 10.575 Kontrakten netto-long, während die Zahl der Netto-Longpositionen auf Palladium 7,7 Prozent auf 12.579 Kontrakte kletterte.

Kupfer hat sich angesichts des anhaltenden Handelsstreits zwischen China und den USA relativ gut halten können, mit der jüngsten Aufwärtsbewegung des Dollars ist die Schwäche aber geschwunden, da das rote Metall für Kunden mit anderen Währungen potentiell teurer wird. Gleichzeitig fielen die chinesischen Außenhandelsdaten aber wieder stark aus, dies aber wohl zum Preis eines Einbruchs der Exporte zum Beginn des kommenden Jahres, wenn die umfangreiche Importzölle auf chinesische Waren in den USA in Kraft treten. Die Kupferimporte der Volksrepublik sind im Oktober zurückgegangen. Die Zahl der Netto-Shorts auf Kupfer wurde um 74,7 Prozent auf 2.200 Kontrakte reduziert.

Bei den Agrarrohstoffen zeigte sich bei den Sojabohnen ein Rückgang der Netto-Shortspositionen um 36,8 Prozent auf 45.078 Kontrakte. Dies geschah im Vorfeld der Veröffentlichung des jüngsten WASDE-Berichtes. Der – erwartungsgemäß – eine Reduktion der Ernteprognosen beinhaltete, aber auch eine Senkung der Nachfrageschätzungen. Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Mais stieg um 86,6 Prozent auf 26.629 Kontrakte, während Die Zahl der Netto-Shorts auf Weizen um acht Prozent auf 41.143 Kontrakte zurückging.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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