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Gold-Longs stabil, Rohöl-Longs gehen zurück - CoT-Report

(shareribs.com) Washington 10.06.2024 - Finanzinvestoren in den USA haben ihre Netto-Longpositionen zuletzt deutlich reduziert. Dabei blieben die Netto-Longpositionen bei Rohöl relativ stabil. Bei Rohöl war ein Rückgang zu verzeichnen.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben spekulative Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen in zwölf in den USA gehandelten Rohstoffen in der Woche zum 4. Juni um 67 Prozent auf 108.527 Kontrakte reduziert. Die Netto-Longpositionen in Rohöl und Kupfer gingen zurück.

Der Goldpreis geriet in der vergangenen Woche unter Druck. Die Anleger nahmen erneut Gewinne mit, nachdem das gelbe Metall ein neues Rekordhoch erreicht hatte. Auslöser für die Verluste war der anhaltend starke Arbeitsmarkt in den USA. Dort wurden im Mai deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet. Die Anleger rechnen daher nicht damit, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik so schnell ändern wird. Belastend wirkte auch, dass die chinesische Notenbank ihre Goldkäufe im Mai deutlich reduzierte. In den Monaten zuvor gehörten die Chinesen zu den weltweit größten Goldkäufern.

Die Netto-Longpositionen in Gold stiegen zuletzt leicht um 0,9 Prozent auf 180.761 Kontrakte. Die Netto-Longpositionen in Silber gingen um 9,4 Prozent auf 35.801 Kontrakte zurück. Zudem wurden die Netto-Shortpositionen in Platin um 29 Prozent auf 14.749 Kontrakte reduziert, während die Netto-Shortpositionen in Palladium um 25 Prozent auf 14.342 Kontrakte stiegen.

Ebenfalls rückläufig waren die Netto-Longpositionen in Rohöl. Hier gingen die Kontrakte um 24 Prozent auf 152.342 Kontrakte zurück. Die Marktteilnehmer reagierten hier verunsichert auf die jüngsten Schritte der OPEC+ Staaten. Zwar wurde erwartet, dass die Produktionskürzungen auch im dritten Quartal fortgesetzt werden. Überraschend kam jedoch, dass die freiwilligen Kürzungen ab Oktober um 2,2 Mio. Barrel/Tag reduziert werden sollen. Über Förderkürzungen in Höhe von 3,86 Mio. Barrel/Tag wollen die Förderländer aber erst im Herbst nächsten Jahres sprechen. China meldete in der vergangenen Woche für Mai Rohölimporte in Höhe von 46,97 Mio. Tonnen Rohöl, was rund 11,14 Mio. Barrel/Tag entspricht.

Auch der Kupferpreis geriet zuletzt unter Druck. Mit 9.700 USD an der London Metal Exchange notiert das rote Metall aber weiterhin auf einem hohen Niveau, das die mittelfristig angespannte Angebotssituation unterstreicht. Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen in Kupfer um 14 Prozent auf 54.968 Kontrakte reduziert. Während immer wieder von einer Nachfrageschwäche in China berichtet wird, bleiben die Importe des Landes auf hohem Niveau. Im Mai lagen die Kupferimporte bei 514.000 Tonnen, seit Jahresbeginn wurden 2,328 Millionen Tonnen des roten Metalls eingeführt.

Nachdem die Investoren ihre Shorts in Sojabohnen und Mais zuletzt deutlich reduziert hatten, war zuletzt wieder ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die Netto-Shortpositionen in Weizen stiegen um 25 Prozent auf 31.684 Kontrakte. Die Netto-Short-Positionen in Mais stiegen um 59 Prozent auf 212.706 Kontrakte und die Netto-Shortpositionen in Sojabohnen kletterten um mehr als das Dreifache auf 59.741 Kontrakte.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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