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Rohstoffinvestoren reduzieren Netto-Longs erneut deutlich - CoT-Report

(shareribs.com) New York 26.06.17 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen auf US-Rohstoffe zuletzt kräftig reduziert. Dies betraf vor allem Rohöl und Gold Bei den Agrarrohstoffen zeigte sich ein gegensätzliches Bild.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihr Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 20. Juni, um 64,5 Prozent auf 87.524 Kontrakte reduziert. Die Reduktion erfolgt dabei in der Breite und betraf Gold und Rohöl, während die Zahl der Shorts auf Mais und Sojabohnen wieder ausgeweitet wurden.

Gold steht unter dem Eindruck der jüngsten Leitzinserhöhung in den USA, während gleichzeitig die Inflation in den USA zuletzt wieder nachgelassen hat. Darüber hinaus fielen die jüngsten Konjunkturdaten schwächer aus, wobei der Arbeitsmarkt weiterhin sehr eng ist und Zweifel über die Fähigkeit der Unternehmen, weiterhin zu wachsen, schüren. Der Preis für die Unze Gold hat sich zuletzt auf rund 1.250 USD nach unten bewegt, wobei es zuletzt zu einer Stabilisierung kam. Die politischen Unwägbarkeiten aus den USA sind zuletzt weniger von Interesse für die Investoren, obgleich ein Ende der Russland-Affäre nicht in Sicht ist. Und es bleiben mit einem schwächeren Wirtschaftswachstum Risiken, welche sich zuletzt an den stagnierenden Aktienmärkten zeigten. Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Gold wurden um 32 Prozent auf 105.357 Kontrakte reduziert.

Die Netto-Longs auf Silber wurden um 39,4 Prozent auf 26.780 Kontrakte reduziert, die Netto-Longs bei Palladium wurden um 0,9 Prozent auf 24.755 Kontrakte ausgeweitet und die Netto-Shorts auf Platin wuchsen um 15,1 Prozent auf 8.745 Kontrakte.

Auch bei Rohöl wurde eine deutliche Reduktion der Long-Positionen verzeichnet. Es lassen sich am Markt gegenwärtig wenige Faktoren finden, die für einen Anstieg der Preise sprechen würden. In den USA sanken die Rohölbestände zwar leicht, die Zahl der laufenden Förderanlagen stieg derweil um elf auf 758 Anlagen. Damit wurde Spekulationen über ein mögliches Ende der Ausweitung vorerst gestoppt. Die US-Produzenten können offenbar auch im gegenwärtigen Umfeld noch Geld verdienen. Die OPEC schafft es weiterhin nicht den Markt zu stabilisieren und Marktteilnehmer fragen sich, ob das Kartell ihren Ansatz doch noch überdenken könnte und wieder verstärkt auf eine Sicherung von Marktanteilen setzen könnte. Über allem schwebt zudem die Sorge über die Konjunktur und eine Abschwächung der Rohölnachfrage. Die Zahl der Netto-Longs sank um 31 Prozent auf 134.742 Kontrakte.

Bei Kupfer stellt sich die Lage ähnlich dar. Die Nachfrage lag im ersten Quartal deutlich unter jener des Vorjahreszeitraums, belastet von einem geringeren Bedarf in China. Dies wurde zwar kompensiert durch mehrwöchige Produktionsausfälle in zwei der wichtigsten Minen der Welt. Längerfristig dürfte dies aber nicht ausreichen, um das gegenwärtige Niveau der Kupferpreise zu halten, zumal die Kosten für die Minenbetreiber mit dem geringeren Ölpreis ebenfalls geringer sind. Im zweiten Halbjahr wird eine Fortsetzung der Straffung in China erwartet, was sich negativ auf die Nachfrage vor allem aus dem Immobiliensektor auswirken dürfte. Die Zahl der Netto-Longs wurde um 21,6 Prozent auf 49.285 Kontrakte reduziert.

Bei den Agrarfutures zeigte sich im Chicago in der vergangenen Woche eine deutliche Schwäche. Die meistgehandelten Kontrakte rutschten auf mehrmonatige Tiefs ab, da sich das Wetter in den Anbaugebieten wieder verbessert hat. Die Zahl der Netto-Shorts auf Mais wurden auf 53.825 Kontrakte verdreifacht. Bei den Sojabohnen war ein Anstieg der Netto-Shorts um 9,4 Prozent auf 87.140 Kontrakte zu verzeichnen. Die Zahl der Netto-Shorts auf Weizen wurde derweil auf ein Viertel reduziert, bedingt durch die Trockenheit in den US-Anbaugebieten und Spekulationen über relativ geringe Erträge. Die Zahl der Netto-Shorts schrumpfte auf 20.971 Kontrakte.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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