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Rohstoffinvestoren reduzieren Öllongs erneut, Gold steigt - CoT-Report

(shareribs.com) New York 08.08.2016 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen auf Rohstoffe in den USA erneut reduziert. Dies betraf unter anderem Rohöl und Kupfer Bei Mais stieg die Zahl der Netto-Shorts kräftig.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 2. August, um 9,7 Prozent auf 752.871 Kontrakte reduziert. Vor allem für Rohöl und Kupfer ging es nach unten, während bei Mais die Zahl der Netto-Shortpositionen deutlich ausgeweitet wurden.

Gold steht weiterhin hoch in der Gunst der Investoren. Man erwartet weiterhin einen Anstieg der Preise, wie ein Anstieg der Netto-Longs um 4,3 Prozent auf 268.000 Kontrakte zeigt. In der vergangenen Woche geriet Gold derweil unter Druck. Wesentlich trugen dazu die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA bei, die Neueinstellungen im Umfang von 255.000 für den vergangenen Monat zeigten. Mit diesen Zahlen dürfte auch eine Leitzinserhöhung in den USA wieder wahrscheinlicher werden, was als negativ für den Goldpreis erachtet wird. Eine Zinserhöhung könnte bereits im September erfolgen, eher aber im Dezember.

Die Zahl der Netto-Longs auf Silber sank um 4,2 Prozent auf 92.541 Kontrakte, bei Platin war ein Anstieg um 9,0 Prozent auf 40.735 Kontrakte zu beobachten. Die Zahl der Netto-Longs auf Palladium stieg um 17,4 Prozent auf 17.939 Kontrakte.

Die Ölpreise konnten sich in der zweiten Wochenhälfte stabilisieren, die Investoren rechnen dennoch eher mit sinkenden Preisen. Die Zahl der Netto-Longpositionen sank um 28 Prozent auf 86.817 Kontrakte. Grund für die anhaltende Korrektur der Preise sind die geänderten Einschätzungen zum Ölmarkt. Die Angebotslage ist auch weiterhin sehr gut, während die Nachfrage schwächelt. Vor allem bei den Ölprodukten ist das Angebot sehr hoch. Der Anstieg der Rohölbestände in den USA fiel in der vorvergangenen Woche zwar moderat aus, gleichzeitig stiegen die Bestände, obwohl der Durchsatz in den Raffinerien gestiegen ist. Auf Sicht der vergangenen Woche stieg WTI um rund sechs Prozent. Die Analysten von Baker Hughes meldeten am Freitagabend einen erneuten Anstieg der laufenden Förderanlagen in den USA, es ging um sieben auf 381 Anlagen nach oben. Dies war der sechste Wochenanstieg in Folge.

Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Kupfer sank um 38,1 Prozent auf 18.143 Kontrakte. Der Rückgang dürfte begründet liegen in der Erwartung eines steigenden Angebots. Auf Sicht der ersten vier Monate des Jahres wies der Markt zwar ein erhebliches Defizit auf, gleichzeitig sank die Nachfrage nach dem roten Metall aber in den meisten Märkten, China ausgenommen. So ist die chinesische Nachfrage auch weiterhin wesentlich an der Preisbildung von Kupfer beteiligt. Die Angebotslage ist besser als erwartet, die unplanmäßigen Förderausfälle sind geringer als in den Vorjahren. Ein weiterer Faktor ist das bereits relativ hohe Preisniveau, so dass es ohne einen Katalysator eher zu einer Konsolidierung kommen könnte.

Bei den Agrarrohstoffen zeigt sich ein gemischtes Bild. Mais steht weiterhin unter starkem Druck. In der vergangenen Woche rutschte Mais auf das geringste Niveau seit sieben Jahren ab. Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Shorts um 59,4 Prozent auf 104.432 Kontrakte ausgeweitet. Bei Weizen hielten sich die Investoren jedoch etwas zurück. Die Zahl der Netto-Shorts sank leicht um 0,9 Prozent auf 104.432 Kontrakte. Das Getreide kostet in den USA so wenig wie zuletzt vor zehn Jahren, was zu einer höheren Exportnachfrage führen könnte. Die Zahl der Netto-Longs auf Sojabohnen wurde um 12,6 Prozent auf 106.338 Kontrakte reduziert.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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